Kriebelmücken – ich hasse diese winzigen, widerlichen Blutsauger. Bis gestern wusste ich gar nicht, wie diese schwarzen, knubbeligen, kaum mehr als 1-2 Millimeter großen Viecher heißen. Erst ein Zeitungsartikel brachte mich darauf. Ich hätte sie für größer gehalten, halt so wie Stechmücken. Inzwischen haben mich Kriebelmücken schon mehrfach gebissen. Ich könnte zur Furie werden, so juckt das. Und gegen Autan sind sie offenbar auch immun. Da sie vorwiegend ab den späten Nachmittagsstunden beißen, bleibe ich bei der Hitze jetzt lieber im Haus. Gestern Nachmittag lag ich gemütlich im Liegestuhl und plötzlich ging’s los: Erst am linken Oberarm, dann rechts. Man hört und sieht sie nicht, bis es weh tut. Früher habe ich sie immer als Baummilben bezeichnet, weil ich nicht wusste, womit ich es zu tun hatte. Ich dachte nur, sie fallen zwar nicht vom Himmel, aber vielleicht aus den Bäumen.

Apropos Hitze: Wir stöhnen schon wieder. Ich war heute zwischen 11 Uhr und 13 Uhr in Hofheim auf Motivsuche für mein neues Buchcover unterwegs. Es war verflucht heiß. Zwischendurch bin ich mal ein Stückchen in den Wald reingelaufen, aber meistens ging es die Kurhausstraße und deren Parallelstraßen hoch und runter. Hab ich was gefunden? Ich weiß noch nicht. Eine Coveridee habe ich allerdings. Da werde ich demnächst mal dran basteln.

Blaues Haus-Hofheim
Am „Blauen Haus“ in der Staufenstraße am Kapellenberg komme ich auch nie vorbei, ohne die Kamera zu bemühen. Diesmal habe ich fast genau davor geparkt und zunächst mal die Lumix fallen lassen – auf den Fußweg – *arrrgh*. Ist aber anscheinend nichts passiert. Das Display war noch nach innen geklappt, das Objektiv eingefahren – Glück gehabt. Im „Blauen Haus“ wohnte die Malerin Hanna Bekker vom Rath (1893- 1983) von den 20er Jahren bis fast zu ihrem Tod. Zu ihr kamen bis in die 1970er Jahre viele Künstler. Das Haus galt als Zentrum des deutschen Expressionismus.

C-FalterIst euch schon mal aufgefallen, dass Schmetterlinge mindestens ebenso gerne wie die von uns abgelehnten Schmeißfliegen auf Kothaufen sitzen (und auf Aas)? Auch dieser C-Falter wurde vermutlich vom „Duft“ des Hundehaufens angezogen, auf dem sich sein Kollege bereits niedergelassen hatte.

RapunzelturmIn der Ecke, in der ich unterwegs war, gibt es viele schöne, alte Villen. Leider werden die meisten durch den Baumbestand den Blicken neugieriger Leute wie mir entzogen. Dieser „Rapunzelturm“ hat mir besonders gut gefallen. Jetzt noch was zum Abkühlen:

Schwarzbach
Der Schwarzbach in Hofheim – vielleicht muss er auf dem Cover demnächst den Liederbach vorgaukeln. Der ist nämlich mal wieder ausgetrocknet. Der Schwarzbach entspringt als Dattenbach im Hochtaunuskreis. Südlich von Vockenhausen vereinigt er sich mit dem Daisbach und mündet dann als Schwarzbach bei Hattersheim/Okriftel in den Main. Seinen Namen bekam er, weil Gerbereien an seinem Unterlauf früher das Wasser schwarz färbten.

Das Restaurant im Beitragsheader gehört zum Landgasthof Burkhartsmühle in Hofheim. Sieht recht ansprechend aus, aber ich habe dort noch nie gegessen. Die Bewertungen im Internet sind irgendwie nicht so dolle.