Blue Moon
Einen ganz besonderen Vollmond gäbe es heute theoretisch – aber praktisch wohl eher nicht – zu sehen: den Blue Moon. Obwohl der Vollmond keineswegs blau erscheint, so hat sich dieser Begriff für den zweiten Vollmond innerhalb eines Monats eingebürgert, was relativ selten vorkommt. In diesem Monat hatten wir bereits am 2. Dezember Vollmond, heute geht er um 20:12 Uhr auf. Ihr könnt ja mal gucken, ob ihr was seht (aber bei den Wolken *seufz*). Auch eine partielle Mondfinsternis gäbe es heute zu beobachten, die aber sowieso nicht besonders auffällig wäre, weil zu ihrem Höhepunkt um 20.23 Uhr nur acht Prozent des scheinbaren Mondscheibendurchmessers im Kernschatten der Erde stehen. Ich schätze, dass das Silvesterfeuerwerk heute um Mitternacht eindrucksvoller sein wird.
Im englischen gibt es auf Grund des Phänomens Blue Moon das geflügelte Wort: “Once in a blue moon“, was ein seltenes Ereignis meint.
Da das englische Wort “blue” nicht nur eine Farbe beschreibt sondern oft auch für einen melancholischen Zustand steht, verbinden vermutliche viel Menschen den “blue moon” mit entsprechenden Gefühlen. Ich habe dazu auch vor einigen Jahren mal ein Gedicht geschrieben.
Blue Moon
Ein tiefer zufriedener Seufzer
Das Gefühl von noch warmem Sommergras
Deine nackten Füße berühren meine,
Gedanken schwingen sich zu den Sternen hinauf.
Nur in solchen Augenblicken spürst du
Wie sich der Himmel öffnet . . .
Da – eine Sternschnuppe fällt für dich
Als Erinnerung im nächsten Winter.
* copyright EH
Sich bei diesem tristen Wetter an eine Sommernacht mit Vollmond zu erinnern – nicht der schlechteste Gedanke!

Jahresende
Mir ist, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir die Jahrtausendwende begangen haben und nun schlittern wir bereits wieder in ein nächstes Jahrzehnt. Aber alles in allem sind das für mich nur Zahlen, die mir im Grunde nicht viel bedeuten. Ich denke, ich werde dieses Jahr nicht viel anders beenden als es die letzten 364 Tage verlaufen ist und den morgigen 1. Januar 2010 auch nicht anders begehen als jeden x-beliebigen Tag. Ich hoffe allerdings auf ein bisschen besseres Wetter. Seit Wochenbeginn haben wir nun Dauergrau, aber wenigstens hat’s mal aufgehört zu regnen. Im alten Haus ist prompt mal wieder die Heizung auf Störung gegangen, das lieben wir immer besonders vor Feiertagen oder dem Wochenende. Im Moment kann man sie noch in Betrieb setzen, wenn man die Automatik ausschaltet und per Hand fährt, aber das ist natürlich für die Nacht blöd. Aber besser, als wenn drüben alles friert
.
Sodele, der Herd piept, ich muss die Kartöffelchen für den abendlichen Kartoffelsalat abgießen. Habt noch einen schönen 31. Dezember und rutscht heute Abend gut ins NEUE JAHR! Eure Elke
Ach ja – und ab morgen geht es HIER weiter! ![]()
In Gedanken
. . . bin ich jetzt nur noch bei Sunny. Es ist schrecklich. Mehr gibt es im Moment dazu nicht zu sagen.

Stellt euch vor
. . . der Impfstoff ist da und keiner geht hin (zum Impfen). Als ob ich es nicht geahnt hätte und schließlich hat’s die Vogelgrippe doch vor ein paar Jahren vorgemacht. Wo ist sie denn nun abgeblieben, die neue Pest des 21. Jahrtausends? Irgendwann vor Weihnachten hatten die meisten vermutlich genug von diesen Horrorgeschichten, die Feiertage wurden viel interessanter und inzwischen redet keiner mehr von der Grunzgrippe. An Schweine denken wir in diesen Tagen vermutlich nur noch in Form von Glücksschweinchen oder Koteletts. Nur die Regierung hat jetzt den Schwarzen Peter, die würden die gehorteten Impfstoffe liebend gerne wieder an die Pharmaindustrie zurück geben und die bestellten Chargen stornieren. Das sind so Situationen, in denen ich wirklich kein Politiker sein möchte. Denn . . . ja, es hätte natürlich auch anders kommen können. Das Einzige was mich in unserer Zeit wirklich stört, das sind die Horrorszenarien, die vor allem von den Medien hochgepuscht werden. In meinem Bekanntenkreis und auch in dem meiner Männer gab es nicht einen einzigen nachgewiesenen Fall von Schweinegrippe. Würde ich also in einem Tal der Ahnungslosen wohnen, wüsste ich bis heute nicht, dass mich diese Erkrankung theoretisch bedroht hat.
* * *
Was ich euch noch zeigen wollte – Zahnarztphobiker bitte weggucken – ist ein Foto, das mir die liebe Blechi vor Weihnachten geschickt hat. Ihr erinnert euch an ihre Beiträge im Adventskalender, die mit richtig schönen Bilder aus Seiffen im Erzgebirge geschmückt waren. Ich glaube, das Bild, das ich euch zeigen möchte, war nicht dabei:











