Archiv für 3. August 2008

Verkehrsverbindungen

Wenn man in Frankfurt von außerhalb in die City will, ist das auch ohne Auto überhaupt kein Problem. Aber sobald es nicht um die City geht, wird’s kompliziert. Und wenn ich als Dauerautofahrerin mal schnell eine Verbindung per Bus oder Bahn raussuchen will, krieg ich fast die Krise. Andi muss ja ab Dienstag ins Hessenkolleg nach Rödelheim. Meine erste Idee, dass die Buslinie 58 dahin fahren könnte, hat sich als Irrtum erwiesen. Das tat die vermutlich vor 30 Jahren das letzte Mal. Auf der Seite vom Hessenkolleg ist eine umständliche Verbindung per S- oder U-Bahn angegeben. Das ist mehr für die Nichtfrankfurter aus dem Umland. Ich habe allen Ernstes eine geschlagene Stunde damit verbracht im Internet heraus zu finden, wie man am schnellsten in den Biegweg nach Frankfurt-Rödelheim kommt. Es geht tatsächlich mit einer einzigen Buslinie, nämlich der Nr. 50 und etwas Fußmarsch. Aber um das herauszufinden braucht es wirklich detektivische Fähigkeiten und ich kann jeden verstehen, der an den Fahrplänen des RMV (Rhein-Main-Verkehrsverbundes) verzweifelt. Was hätte es der Knabe so einfach, wenn er mal den Führerschein gemacht hätte! Aber ich fürchte, die Fahrprüfungen sind Andis höchst persönliches Waterloo.

Projekt 52 – Woche 31

In dieser Woche ging es um das, was für einen selbst wertvoll ist. Da gibt es eigentlich nur eines: meine Familie, meine drei Männer. Und weil die sich heutzutage kaum noch fotografieren lassen, musste ich mal wieder scannen und auf Konserven zurückgreifen. Das hat mir außerdem großen Spaß gemacht, weil ich mir dabei alte Urlaubsbilder angucken konnte. Und die Korsikaurlaube waren mit das Schönste an Urlaub, was wir miteinander verbracht haben. In den Jahren 1991, 1992, und ’93 waren wir auf der Insel und haben sie rundrum kennen gelernt.

korsika.jpg

Warten auf die Fähre
(Flo guckt ein bisschen verkniffen. Dem war es bei der Hinfahrt auf der Fähre furchtbar schlecht ergangen.)

Der Typentest

Mal wieder ein Test, der Typentest, gefunden via Kerstin (Nostalgia).

Du agierst  Introvertiert
Denkst  Praktisch
Entscheidest  Fühlend
Lebst  Geplant

Jep, das hätte ich auch so gewusst, ganz ohne Test. Ich bin also ein IPFG – der Fürsorger und werde verglichen mit Samwise Gamdschie im Herrn der Ringe. Genaueres zur Auswertung des IPFG (sofern  das irgendwen interessiert) findet ihr HIER. Die weiteren prominenten Beispiele gefallen mir übrigens alle nicht und ob der Herr Koch zu den Fürsorgern gehört, wage ich doch schwer zu bezweifeln. Sam finde ich allerdings nett, Arwen wäre mir natürlich lieber gewesen *g*.

Kroatisch statt griechisch . . .

war das Mittagsessen. Der Kalorien und des Aufwands wegen habe ich auf die Mousaka verzichtet und stattdessen Pleskavica ähnliche Hackfleischbällchen gemacht. Dazu gab’s  dann viel Gemüse – auch gegrillte Auberginenscheiben, die ich vorher mit einer Marinade aus Zwiebel/Knoblauch/Minzegemisch und etwas Olivenöl bestrichen hatte. Für die Herren der Schöpfung habe ich noch Knobibaguette serviert. Ich habe mir das gespart und da alles lecker und knobilastig war, auch nicht vermisst. Hier mein Pleskavicarezept: 500g gemischtes Hack /kalorienärmer geht es natürlich mit nur Rind oder Tatar oder Lamm, wenn man es bekommen kann. Im Mixer habe ich 2 Schalotten mit 2 Knoblauchzehen, Auberginenresten und Pecorinokäse *** püriert und das Hack damit vermengt – gut gewürzt, etwas Dinkelflocken und 1 Eigelb dazu. In die Bällchen oder Fladen habe ich noch kleine Stückchen vom Schafskäse rein. Das Ganze dann fettfrei gegrillt. Wenn ich rechtzeitig daran gedacht hätte, wäre Zatziki eine gute Ergänzung gewesen.

pecorino.jpg  Pecorino ist natürlich nicht kroatisch sondern ein sizilianischer Schafskäse und sehr lecker und würzig. Ich habe nur jeweils einen kleinen Würfel in der Hackfleischmasse versteckt. Die Pleskavica, die ich von früher her kenne, waren meist mit einer dicken Schicht schmelzenden Käses gefüllt.

Ein Gedicht war die . . .

Frühstücksmango:

mango1.jpg

Vollreif, saftig, faserfrei und trotzdem keine Sauerei beim Aufschneiden

mango2.jpg

Ich habe die Version mit dem Löffel gewählt, wobei ich einen Grapefruitlöffel benutzt habe. Ich weiß nicht, ob ihr die Dinger kennt, die haben auf einer Seite kleine Zacken wie ein Messer. Und obwohl die Frucht so reif war, dass sie bei jedem anderen Versuch sie aufzuschneiden vermutlich weggeglitscht wäre, ging das einwandfrei. Anschließend die beiden Hälften im Schachbrettmuster eingeritzt und zum Igel umgedreht – perfekt! Mach ich nie wieder anders. Ich hatte übrigens eine Mango gekauft an der “faserarm” stand und das war sie wirklich. Kann ich nur empfehlen. Bei vielen Mangos bleiben einem ja ewig Fruchtfasern zwischen den Zähnen hängen. Das war hier überhaupt nicht der Fall.

Ich hoffe, ich krieg das hier jetzt online. Hatte die letzten zehn Minuten dauernd Fehlermeldungen beim Datenbankaufbau.

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