Archiv für 10. August 2008

Mittelaltermarkt in Rumpenheim

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Rosen im Park von Schloss Rumpenheim (Offenbach)

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Und dann er – was für ein Gegensatz!

Jede Menge Bilder vom Mittelaltermarkt bei gerade noch brauchbarem Wetter gibt es im
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Buchrezensionen

Für alle, die mit Olympia so wenig am Hut haben wie ich und noch nach guter Lektüre suchen:

1)     Endlich mal ein Frankfurtkrimi der Jetztzeit, den ich wirklich gut finde. Jan Seghers schreibt sehr professionell (kein Vergleich mit den wirren Sachsenhausenkrimis von Simon Schweitzer) und die Story gefällt mir. Außerdem sehe ich auch endlich mal keine Brüche in der Beschreibung von Frankfurt selbst, wie es mir bei anderen Büchern schon ergangen ist. Der Autor weiß, worüber er schreibt. Ein Klischee bedient er allerdings auch, nämlich das Wallanderklischee. Auch seine Hauptperson ist ein Kommissar, der so sehr mit sich selbst und seinen Problemen beschäftigt ist, dass ich doch hoffe, dass die echte Frankfurter Polizei etwas professioneller agiert. Allerdings ist Marthaler eine durchaus interessante und sympathische Figur und die Schilderung seiner Person trägt natürlich einen Großteil der Story vorwärts. Als Kunstgriff also letzendlich doch gelungen.
Fazit: Von Jan Seghers, alias Matthias Altenburg werde ich gerne noch mehr lesen. Übrigens, obwohl Frankfurter, wurde Jan Seghers von Offenbach zum Stadtschriftsteller ernannt.

2) Neulich auf dem Wühltisch als Remittendenexemplar entdeckt und für interessant befunden. Und ich habe mich nicht verkauft. Von der Autorin hatte ich vorher noch nie etwas gehört. Lisa Scott hat als Anwältin für das US-Berufungsgericht und in einer großen Kanzlei in Philadelphia gearbeitet. Bereits ihr erster Roman wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert. Für ihr zweites Buch “Rosenmord” erhielt sie den Edgar-Allan-Poe-Preis, den begehrtesten Preis für Kriminalliteratur in Amerika. – Das Buch zeigt uns Amerika mal von einer völlig anderen Seite, die Anwältin entspricht keinem gängigen US-Krimi Klischee und obwohl die italienisch stämmige Mafia mit im Spiel ist, bleibt es ein zutiefst menschliches Buch. Vor allem beschäftigt es sich mit der nicht immer eindeutigen Frage nach “Schuld” und ihrer Beurteilung. Wenn ein Achtzigjähriger einen anderen Achtzigjährigen aufgrund eines sechzig Jahre zurückliegenden Verbrechens tötet, dann möchte man schon wissen, wieso. Dass wir nebenbei einen Einblick in das faschistische Italien der Mussolini-Ära bekommen, ist sicher auch ein Anliegen der Autorin. Das Buch ist trotzdem auch ausgesprochen humorvoll geschrieben.Ich möchte es fast als einen “Frauenkrimi” bezeichnen. “Alte Schuld “ werde habe ich bei Booklooker eingestellt.

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