Archiv für 15. August 2008

Beauty – Damals & Heute

. . . heißt das August-Thema von Elke Zedlitz. Meine Erinnerungen und Anmerkungen dazu gibt es wie immer im Schreiben & Lesen-Blog.

Ist Federball . . .

etwa eine olympische Disziplin???

federball.jpg   Na gut, es heißt dann vermutlich Badminton.

Beauty – Damals & Heute

Thema 4:
Beauty damals und heuteElke Zedlitz schreibt >

Bei diesem Thema geht es um die Schönheit im Allgemeinen und um Hairstyling und Kosmetik im Besonderen. Hat sich das Schönheitsbild gewandelt? Wann habt ihr angefangen, euch zu schminken? Welche Frisuren waren in eurer Jugend modern? Wie schminkt ihr euch heute? Geht ihr regelmäßig zum Friseur? Ist euch mal so richtig was schief gegangen? Gebt ihr viel Geld für Kosmetik aus?

In Elkes Blog habe ich eben ganz kurz Folgendes hinterlassen: Ich habe mir übrigens heute gerade bei Lidl so Trinkgläser mit Colamotiven gekauft und mal wieder gedacht, dass ich die Frauen in den Zwanziger Jahrer teilweise viel hübscher und femininer fand als heute – diese fließenden Kleider und die Wasserwellen, einfach schön.

Soweit so gut. Nun aber zu mir und meinen Ideen zum Thema. Das Schlimmste, an das ich mich aus meiner Jugend erinnere, ist meine erste Dauerwelle, die ich mit knapp Vierzehn zur Konfirmation verpasst bekam. Gut – wir sahen in den frühen und mittleren Sechzigern alle so aus, aber schrecklich war das auf jeden Fall. Und dann die Klamotten – ach du meine Güte. Vom Supermini mal ganz abgesehen, der nie so ganz mein Ding war, habe ich auch mal ein Kleid aus Papier getragen – das war der letzte Schrei – und dann diese Neonfarben – arrrgh!!!  Enge Jeans war auch so ein Thema. Mit meiner Freundin lag ich oft in der Kabine im Levisgeschäft auf dem Boden, den Bauch ganz fest eingezogen, um in eine Nummer noch kleiner zu passen *lol*, das werde ich auch nie vergessen.  Der ganze Spuk war dann Anfang der Siebziger mit dem Abi für mich vorbei. Mit dem Zahnmedizinstudium bewegte ich mich dann ungewollt aber nicht unbeeinflusst in Kreisen, in denen man gepflegte Eleganz bevorzugte: die ersten Designerjeans, weiße Blusen mit aufgestelltem Kragen und vor allem Lodenmäntel! Schuhe, Handtaschen, Gürtel, Portemonnaie waren aus bordeauxrotem Leder und von einer ganz bestimmten Marke – die mir im Moment nicht mehr einfällt. Alles nichts für meinen Geldbeutel, aber irgendwie versuchte ich mich anzupassen. Deshalb war ich Dauerkunde in Secondhandläden in Uninähe. Damals fing auch meine unselige Diätkarriere an. Schlank, sportlich, gutaussehend – eigentlich auch noch groß und blond – so hatte eine junge Zahnärztin auszusehen. Hab ich nie hingekriegt ;-)   Meinen Patienten war das später auch egal, aber mein Nicht-akzeptiert-sein-Trauma hatte ich während der Unizeit abbekommen.

Mittlerweile ist das Schnee von gestern. Elke ist klein, dick und gemütlich, wobei ich damit immer noch zu kämpfen habe. Designerklamotten sind nichts für mich, die würden die Figur auch nicht verbessern. Haare und Outfit sind auf gefällige und leicht zu pflegende Alltagstauglichkeit abgestimmt. Aber natürlich solls auch nett aussehen. Geschminkt habe ich mich immer und tu es auch jetzt noch. Vor allem die Augen sind mir wichtig, weil die hinter meinen Brillengläsern recht klein wirken. Wenn ich also nicht gerade Augenprobleme habe wie im Moment, dann wird gewaltig getuscht. Allerdings nicht im Urlaub, da laufe ich normalerweise total “natur” rum. Mit Schönheits-OPs habe ich nichts im Sinn. Allerdings sind es wieder die Augen, wo ich eventuell mal eine Ausnahme machen würde: ich habe starke Schlupflider, die die Augen optisch auch verkleinern. Die Augen meiner Mutter waren im hohen Alter winzig und wirkten starr. Ich könnte mir vorstellen, dass ich da mal was machen lassen würde – ganz vielleicht nur. So – bei Gelegenheit guck ich mal nach Bildern *lach*.

Umweltverschmutzer am PC

Öfter mal den Laptop ausmachen, werde ich ab sofort. Seitdem wir eine Flatrate haben (das ist schon recht lange), ist mein PC oder Laptop im Grunde tagsüber unentwegt an. Das gleiche gilt für die PCs meiner Männer, sobald sie zu Hause sind. Über den Stromverbrauch habe ich mir bislang noch kaum Gedanken gemacht.

Wusstet ihr, dass eine einzige Stunde vier Watt Strom  verbraucht oder zu einem CO2 Ausstoß von 2g führt, was dem Stromverbrauch einer brennenden Energiesparlampe pro Stunde entspricht. Das klingt zunächst nicht viel, aber wenn ich mal davon ausgehe, dass ich meinen PC rund 10 Stunden am Tag anhabe, Andi vermutlich auch, Stefan weniger, so komme ich auf vielleicht 25 Stunden am Tag = 100 Watt Stromverbrauch. Das Kilowatt also 1000 Watt kostet rund 20 Cent,das verbrauchen unsere PCs also in 10 Tagen, das sind in 100 Tagen 200 Cent und in einem Jahr 7 Euro.  Na gut, die Waschmaschine verbraucht vermutlich mehr. Ich hoffe, ich habe wenigstens richtig gerechnet . . . und den Läppi mach ich jetzt aus ;-)

Vollmond . . .

ist an diesem Wochenende wieder angesagt (Mondphasen siehe hier). Gestern Abend war er noch nicht so ganz komplett rund, aber doch schon recht attraktiv. Und wer weiß, wie die Wolkensituation die nächsten Tage aussieht :-(

mond1.jpg

Verborgen hinter Wolken

mond2.jpg

Ganz dicht auf die Pelle gerückt

mond3.jpg

Ganz schön hell!

Sehr schön kann ich derzeit um Mitternacht beim Blick nach Süden auch den Jupiter im Sternbild Schütze erkennen. Nur fotografieren ließ er sich nicht. Dazu ist er doch zu weit weg.

sternenhimmel.jpg

Quelle: Der aktuelle Sternenhimmel

Am 16. August findet zusammen mit dem Vollmond eine partielle Mondfinsternis statt:

20.19 Uhr Eintritt in den Halbschatten
21.32 Uhr Eintritt in den Kernschatten
23.10 Uhr Maximum der partiellen Mondfinsternis
0.43 Uhr Austritt aus dem Kernschatten
1.56 Uhr Austritt aus dem Halbschatten

Mehr Information dazu findet ihr auch  HIER.

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