Archiv für 24. August 2008

Na, das war's dann wohl

Aber nun haben wir ja unsere Bundesliga wieder!

Ich habe heute Abend allerdings einen Heimkinosessel bei RTL reserviert und gucke: Walk the line

Ha! – laut Wettervorhersage

 sonnewolke.gif. . . kommt nächste Woche der Sommer zurück! Mittwoch soll es nochmal bis 28° C werden.

Regenwald

Hier noch mal der Link zu der Seite, wo ihr ebenfalls am Regenwaldprojekt teilnehmen könnt: Schafft Regenwald

Das erste Mal hatte ich am 11. August hier im Blog darüber geschrieben und auch, dass ich selbst durch Ulinne (Tage wie diese)  darauf aufmerksam wurde.

Lingua latina . . .

Lingua latina mortua est,vivat lingua latina! Es gab mal eine Zeit, da habe ich das “große” Latinum mit einer Eins bekommen – heute versteh ich kaum noch was. Noch nicht mal Cäsars Gallischen Krieg könnte ich heute noch übersetzen. Trotzdem fand ich gestern den römischen Tag in 3sat außerordentlich interessant, wenn ich auch erst am Abend eingeschaltet habe. Die Sendung über den Untergang von Pompeji und Herkulanäum war spektakulär. Ich glaube, ich habe noch nie eine solche Computersimulation über den Ausbruch des Vesuvs gesehen und verstanden, dass die Menschen wirklich keine Chance hatten. Man darf sich überhaupt nicht vorstellen, dass unsere ganze Erde in ihrem Inneren ein einziger Feuerkessel ist, der – falls er irgendwo auseinanderbricht – Schlimmeres hervorruft als eine Atombombe.

Um Mitternacht ging es dann um Kaiser Konstantin, der ja als erster christlich geprägter römischer Kaiser gilt. Ich wusste bisher nicht, dass er im Grunde nur der Erste war, der mit einem christlichen Banner ins Feld zog, um seinen Mitkaiser zu besiegen. Und weil er zufällig der mit dem Glück auf dem Schlachtfeld war, wurde dann unter ihm der christliche Glaube zur Staatsreligion. Dabei hat er gemordet ohne Ende. Je mehr ich lese, je mehr ich erfahre, um so mehr verabscheue ich sämtliche konstitutionalisierten Kirchen. Denen geht es immer nur um Macht! Sobald der Mensch nicht einfach nur glaubt, weil er glauben möchte sondern weil ihm dogmatische Lehren übergestülpt werden, wird er unfrei und lässt sich von denen, die die Macht haben, gängeln.  Es ist mir unerklärlich, wieso selbst heutzutage immer noch ein alter Mann in Rom einem Großteil der Menschen glaubt vorschreiben zu können, was sie zu tun und zu lassen haben. Oder irgendwelche Vertreter des islamischen Fundamentalismus es schaffen, Menschen in ihrem Einflussbereich aufzuhetzen. Alle Gräueltaten, die heutzutage und jemals zuvor mit dem Hinweis auf eine bestimmte Religion begangen werden oder wurden, sind nichts weiter als Kämpfe um Macht und Einfluss einzelner weniger. Egal ob im Mittelalter Bücher und Frauen verbrannt wurden oder heute noch im Islam den Frauen das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen wird und sie hart bestraft werden – oft genug ebenfalls  mit dem Tod – wenn sie sich widersetzen, es sind männliche Machtgelüste, die den Ton angeben. Wann werden wir uns das mal nicht mehr gefallen lassen?
Hui – jetzt habe ich mich aber in Rage geredet bzw. geschrieben aber die Beschäftigung mit solchen Dingen bringt mich immer zum wüten.

Etwas Witziges ist mir gestern vorm Fernseher aber auch passiert (ich hatte gestern Fernsehabend!)  Im hr3 gab es einen alten Tatort von 1994, der in Frankfurt spielte. Wenn solche Filme dort angesiedelt sind, wo man selbst wohnt, dann fällt einem erstmal auf, wie sehr die Örtlichkeiten auf Optik und Dramatik hin ausgesucht werden. Da scheint es schnell, als stünden zwei Häuser in der gleichen Straße, obwohl das eine vielleicht in Höchst, das andere im Taunus steht. Im gestrigen Tatort sah ich dann mehrmals eine schnuckelige Fähre über den Main, die ich bis vor Kurzem noch nie gesehen hatte. Diesmal aber erkannte ich sie sofort: es war die Rumpenheimer Mainfähre, die ich vor zwei Wochen selbst benutzt habe, als ich zum Mittelaltermarkt nach Rumpenheim gefahren bin. Irgendwie witzig!

rumpenfahr.jpg

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