Archiv für 3. August 2009
Putzmontag / Lesestoff
Heute ist der Tag weitestgehend dem Hausputz gewidmet.
Ist auch dringend nötig. Der GöGa ist wieder am Arbeiten und die Bahn ist sozusagen frei. Nein, er hätte mich auch nicht während seines Urlaubs gestört, aber da hatte ich keine Lust auf das ganz große Putzlappenschwingen. Außerdem war es mir zeitweise auch einfach zu heiß. Heute ist mein Rhythmus total durcheinander, ich habe in der Nacht bis morgens um Fünf gelesen und bin nun nicht so ganz richtig ausgeschlafen. Aber für’s Putzen ist sowas genau richtig. Da denk ich nicht drüber nach, was ich sonst unternehmen könnte. Wobei das Wetter wieder besser wird. Die Sonne scheint, der Himmel ist größtenteils blau und ich denke mit dem kommenden Vollmond wird sich der Hochsommer noch ein letztes Mal austoben.
Was ich gelesen habe? Mal wieder einen Roman – Krimi will ich nicht unbedingt schreiben – von Håkan Nesser “Mensch ohne Hund”. Dieses Buch hat mich derart fasziniert, dass ich es praktisch nicht aus der Hand legen konnte. Der Titel ist ziemlich absurd und hat im Grunde auch keinen Sinn, außer dass einer der Protagonisten an einem Roman mit diesem Titel schreibt. Das Faszinierende sind die psychologischen Betrachtungen einer vermutlich durchschnittlichen schwedischen Familie, die sich von einer deutschen auch nicht sehr unterscheidet und die letztendlich daran auseinander bricht, dass wir heute in einerGesellschaft leben, die kaum noch ethische Regeln besitzt. Die Interaktionen zwischen Ehepaaren und Geschwistern, zwischen Generationen sind alle irgendwie nur zu gut nachvollziehbar und sicher nicht nur mir bekannt. Dass daraus letzten Endes auch ein Kriminalfall wird, ist der notwendige Plot des Romanes. Während der erste Teil sehr dicht ist und teilweise verstörende Verhaltensmuster beleuchtet, wird der Roman im zweiten Teil dann doch noch zum Krimi. Ein für Nesser neuer sympahischer Kriminalinspektor wird eingeführt und obwohl der Leser eher als die Polizei vermuten kann, wer hinter den Morden stckt, nimmt das dem Ganzen keineswegs die Spannung. Das macht einen guten Roman aus. Ich finde ihn sehr lesenswert. Aber Achtung: obwohl nicht blutrünstig, ist er keine leichte Kost.
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Diese Woche bei Sari: Glücksmomente und im ABC Projekt seht der Buchstabe “L” an. Das passt irgendwie ganz gut zusammen oder? Mir fällt dazu spontan “Lachen” ein. Nur wie setzt man das fotografisch um? Und dann liegt im August noch Donnas Schreibprojekt an, da wollte ich ja auch mitmachen. Wie es los geht? “Missmutig räumte sie die Geschirrspülmaschine aus. Ob aus diesem verkorksten Wochenende noch irgendetwas herauszuholen war…” Da sollte sich doch was draus machen lassen


