Archiv für 13. August 2009
Das Alter spricht:
“Damals als ich noch jung war“ – so heißt eine Aktion, die Ocean aufgegriffen hat und die ich bei ihr gefunden habe. Ich habe Massen von alten Schwarzweißfotos aus meiner Kindheit rumliegen, weil mein Vater ein ganz großer und eifriger Hobbyfotograf war, aber keiner in der Familie etwas vom Sortieren und Einkleben hielt. Ein paar wenige Bilder habe ich später mal in ein Album gepappt, aber eher unlustig. Jetzt kommt mir so die Idee, dass ich mir ja mit den heutigen Möglichkeiten des Einscannes und der elektronischen Fotoalbenherstellung doch mal ein etwas ausführlicheres Album gestalten könnte. Aber Himmel – das viele Einscannen! Und ich habe es ja noch nicht mal geschafft, mehr als die erste Woche USA Urlaub vom letzten September in ein Album zu packen. Aber vornehmen kann ich es mir ja mal.
Eben macht erstmal der Scanner Probleme. Ich muss offenbar die Treibersoftware neu installieren. Sowas Blödes, ging doch bislang auch. Aber – in der Tat, ich habe noch die alte Software drauf *seufz*. Das dauert dann noch ein bisschen.
So, da sind die ersten vier Bilder:
Mama, Papa, Elke – 1953 zu meiner Taufe; vermutlich in der Raugasse in Höchst fotografiert,
wo ich noch die ersten zwei Jahre meines Lebens verbracht habe.
Etwas später im Sommer 1953 mit Oma Höhl (die letzte der noch lebenden Großeltern)
Das Bild wurde im alten “Heimchen” aufgenommen und zwar exakt dort,
wo heute noch das letzte Häuschen der ehemaligen Arbeitersiedlung steht.

Das Obligatorische

Was für ein Fratz
Ein Sandkasten im Hof
Das ist witzig. Dieser Hof ist heute unser Garagenhof. Links hinten ging damals eine Treppe ins Erdgeschoss des alten Hauses und das ist genau die Stelle, an der kürzlich mein Fahrrad gestohlen wurde.
So richtig glücklich guck ich da ja nicht. Meine Mutter, mein Bruder (20 Jahre) und ich
Mal sehn, vielleicht scanne ich noch ein paar mehr Fotos ein.
Glück gehabt
Zwischenzeitlich war ich noch beim Friseur und als ich eben zu Hause ankam, fielen die ersten Regentropfen. Da half nur eins: Sprint einlegen und Wäsche abnehmen. Als ich alles runter hatte von den Leinen, ging es richtig los. Nun darf es von mir aus. Aber morgen hätte ich gerne einen rundrum trockenen Tag, der Rasen muss nämlich auch wieder dringend gemäht werden.
Den Friseur sieht man mir nicht an und das ist gut so. Nichts mag ich weniger, als mir nach einem Friseurbesuch selbst total fremd vorzukommen.
Ist das noch Sommer?
Heute beschleicht mich wirklich das Gefühl, dass der Herbst schon vor der Tür steht. Es hat heute Nacht und heute morgen wieder kräftig geregnet und das, was sich jetzt als Sonne zeigt, macht keinen hochsommerlichen Eindruck mehr. Nicht dass es mir zu kühl wäre, ich mag’s ja nicht so heiß, aber es ist irgendwie . . . tja – einfach kein echter Sommer mehr.
Mit den Perseiden war gestern Nacht auch nichts zu wollen, der Himmel war komplett wolkenbedeckt. Diese Nacht soll es allerdings klarer werden. Und am 14. haben wir außerdem die größte Jupiternähe dieses Jahres.
Der Mond, der inzwischen nur noch ein Halbmond ist, steht heute bis nachmittags um 14:30 Uhr am Himmel und steigt in der Nacht in das Sternbild der Plejaden (Siebengestirn) auf.
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Arrrgh! – ich habe gerade bei schönstem Sonnenschein draußen Wäsche aufgehängt. Und keine fünf Minuten später ballen sich dunkle Wolken direkt über uns zusammen.

