Archiv für 19. August 2009
Blau, so blau
. . . ist das Thema diese Woche beim Projekt 52. Erst dachte ich ja, ich verweise einfach mal auf die vielen blauen Bilder, die während des Fotoprojektes “Farbe bekennen” hier im Blog auftauchten, aber ich bin ja nicht so
Trotzdem hier nochmal eine kleine Auswahl von damals:
Woche 33 – - – Die Farbe Blau
Sari schreibt: “Dieses Mal ist das Thema eines der alten, die in letzten Jahr noch übrig geblieben sind und beschäftigt sich mit: Die Farbe Blau. Hach ja, ich liebe solche Farbenthemen und ich hoffe Ihr auch.”
Überrascht hat mich diese Akelei gerade jetzt mit einer zweiten Blüte im August.
Sie hat ein wunderschönes Blau.
Gewitterstimmung – mal in Blau nicht in Gelb oder Schwarz wie sonst
Blauer Himmel über San Francisco
Blaues Meer rund um Alcatraz
Morgen wird’s heiß
Am liebsten würde ich mich noch heute Nacht irgendwohin beamen, wo es kühler ist als bei uns – Nordmeer oder so. Wobei die Kanaren auch schon reichen würden. Ich glaube, dort sind für morgen um die 27°C angesagt, bei uns nochmal 10° mehr. Ich glaube, ich werde mich ab Mittag in mein Schlafzimmer zurück ziehen und die Klimaanlage strapazieren. Meinem Magen geht es wieder ganz gut, dafür habe ich Kopfschmerzen. Das kann die Erkältung sein oder der kommende Wetterumschwung – na ja, gibt sich auch wieder. Aber ich find’s echt blöd, dass das Wetter bei uns immer so krass ausfällt. Ab Freitag soll es dann ja schon wieder wesenlich kühler werden.
Auf Wunsch einer einzelnen Dame (für Sunny):
Noch ein bisschen mehr “Zebra”
Also Jogi hieß wohl mit Nachnahmen “Berend” ohne “h” und ohne “t” hinten. Der Typ mit dem Zebra war/ist Bernd Ziesak (genannt Kauer), den auf dem Autodach nannten alle “Onkel Albert” und mehr weiß auch Stefan nicht. Ich habe einiges in meinen Fotoalben nachlesen können. Damals habe ich meine Bilder noch brav eingeklebt und beschriftet. So steht auf einem anderen Foto, dass der Dunkelhaarige ganz links wohl Jörn hieß und “Luddi” genannt wurde. Stefan konnte sich an ihn gar nicht mehr erinnern.
Die nächste Ortschaft von El Delfin Verde ist/war Torroella de Montgri, der nächste größere Ort an der Küste Estartit. Stefan war schon Ende der Sechziger dort mit seinen Eltern zelten gewesen. Man musste ewig lang über staubige Feldwege fahren, um den Platz zu erreichen und irgendwann stand ein Schild mit der Aufschrift: Halten Sie durch, ein Paradies erwartet sie.
Ich habe mal gegoogelt: Es gibt ihn noch, den Campingplatz. Aber ach du meine Güte, ich denke, ich würde ihn nicht mehr wieder erkennen. Damals war’s eben nur ein Platz für Zelte, eine Bar, ein sehr kleines Restaurant, ein paar Sanitäranlagen und dann ein traumhafter Sandstrand mit einem Volleyballfeld und ein paar Sonnenschirmen mit Strohdach – Ende. Es war schon damals eine Zeit des Umbruchs, in jeder Beziehung. Die Ansprüche der Camper wuchsen und – ich geb’s zu – unsere auch. 1972 fuhren wir in Stefans altem Opel nach Hause, der auf dem Campingplatz noch angeschoben werden musste, 1973 waren wir dann mit einem schnieken quietschgelben (Speedgelb sagt Helmut!) VW Porsche in Jugoslawien (und haben da mit dem Auto die dollsten Sachen erlebt), 1974 wieder Spanien, aber dann schon ein Bungalow in Estartit. Auch in Hofheim haben wir dann allmählich die Clique aus den Augen verloren.
So, ich muss mal gießen gehn. Es ist schon halb Neun durch und nun wird es ja wieder viel früher dunkel als noch im Juli.
Ein Hauch von Geschichte
. . . umgab mich heute morgen plötzlich und zwar beim Lesen meiner Tageszeitung. Da fand ich doch unter dem Artikel über 50 Jahre Hofheimer Jazzkeller ein Foto aus dem Jahr 1973, auf dem mich lauter Typen anlachten, mit denen Stefan und ich damals unsere Zeit und auch alljährlich in “El Delfin Verde” an der Costa Brava den Sommerurlaub verbrachten (ein Campingplatz in der Nähe von El Castillo, Rosas, Ampuriabrava usw.) Stefan seit 1968, ich ab 1971. Und ich möchte wetten, dass das Foto auch nicht in Hofheim aufgenommen wurde sondern dort in Spanien.
Danke auch für eure guten Wünsche. Heute geht’s schon wieder besser, jetzt tobt sich eher die Erkältung aus, mit der ich schon seit ein paar Tagen rummache und ich bin halt schlapp. Der Magen bekommt Tee und Toast – das wird schon wieder. Ich guck jetzt mal nach Fotos von El Delfin Verde und den Leuten vom Hofheimer Jazzkeller.

Eines der wenigen Fotos, das die ganze Truppe von 1972 zeigt. Stefan ist der ganz rechts außen, der von meinem Arm leicht verdeckt wird, ich also die mit Sonnenbrille und langem gelben Kleid, links neben mir setzt sich Bernd in Positur, der gerade mit seinem als Zebra angemalten Fiat 500 oder 600 angekommen war – Rücksitze ausgebaut, dort standen die Bierkästen. Ist sowas heute überhaupt noch denkbar? Die junge Frau links kann ich nicht mehr mit Namen benennen, aber links von ihr, dass müsste “Jogi” Joachim Behrendt sein, der ebenfalls auf dem Zeitungsfoto zu sehen ist und links ganz außen – herrje – den Namen weiß ich nicht mehr, aber auf dem Zeitungsfoto ist er auch. Stefan müsste das noch genauer wissen, den muss ich heute Abend mal fragen.
Dieses Foto passt eindeutig auch noch zu “Damals, als ich noch jung war”


