Archiv für 28. August 2009
Abendstimmung
Einfach nur mal so:
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Auch ein halber Mond ist schön
Bei Nacht sind alle Katzen grau – wirklich? Kleine Spielrei mit Filtern.
Der Sturm hat sich gelegt, aber heute tagsüber war’s heftig (siehe auch Gartenblog). Für meinen Kreislauf war das überhaupt nichts. Witzigerweise habe ich dann am Nachmittag mehrere Stunden geschlafen wie narkotisiert, während ich ja bei nächtlichem Sturm immer senkrecht im Bett stehe. Nun bin natürlich hellwach . . . naja, dann wird’s wieder ein langer Leseabend.
Bin jetzt am ersten Band der Trilogie von Stieg Larsson Verblendung . Und meine Einschätzung, dass es nichts ausmacht, die Bände in falscher Reihenfolge zu lesen, bestätigt sich bisher. Obwohl man ja die Hauptpersonen kennt, ist die Geschichte zunächst jedenfalls eine andere. Und wieder toll geschrieben. Es ist wirklich ein Jammer, dass der Mann so früh gestorben ist.
Australienpost
Gestern bekam ich mehr als überraschend Post aus Australien. Plötzlich stand ein Postler vor der Tür (im Wachtelweg), schwenkte einen gelben Luftpostbrief vor meiner Nase herum und fragt mich, ob ich denn Frau Dr. Elke Heinze sei. Als Adresse war nämlich Heimchenweg 7 mit Fragezeichen dahinter angegeben. Nun gab es ja mal Zeiten, da kannten die Briefträger ihre Kunden und sooo lange ist es ja auch noch nicht her, dass ich die Praxis aufgegeben habe, aber dieser Postler wollte mir doch glatt erzählen, dass im Heimchenweg keine Dr. Heinze bekannt sei. Der Mann tat furchtbar wichtig und ich glaube, mein Dankeschön für seine Bemühung war ihm irgendwie zu wenig.
Nun wollte ich aber wirklich wissen, wer mir da aus Australien schrieb. Die Überraschung war groß und vor allem auch die Freude über den Inhalt. Es war eine ehemalige langjährige Patientin, die nun in Australien lebt und dort zum ersten Mal einen Zahnarzt aufgesucht hat. Und sie schrieb mir, dass dieser meine Arbeit gelobt hätte: extraordinary good work! und meinte, dass sie, falls sie jemals wieder nach Deutschland zurück ginge, mich auch wieder aufsuchen sollte. Dass ich die Praxis aufgegeben habe konnte sie nicht wissen. Nun bin ich – ich gestehe es – doch wirklich ein bisschen stolz
Und froh, dass die Post sich die Mühe gemacht hat mich zu finden. Scheint ja nicht mehr so selbstverständlich zu sein.