Archiv für 9. September 2009
Das “Q” zum Zweiten
Von den Quallen (gestern) geht es heute zu den Quellen. Hessen ist ja bekanntlich Bäderland. Wir haben Heilquellen ohne Ende und jede Menge Orte bzw. Städte, die das Wörtchen “Bad” im Namen tragen. Oder direkt davor, wie Bad Soden, das bei uns direkt um die Ecke liegt (ein wenig weiter weg dann noch Bad Homburg, Bad Vilbel und die Landeshauptstandt Wiesbaden). Bei Bad Sodens Quellen kenne ich mich mittlerweile am besten aus und ihr vermutlich auch schon, denn den Quellenpark mit dem Hundertwasserhaus habe ich schon oft gezeigt. Deshalb bin ich gestern erstmal durch den Alten Kurpark gegangen (der Neue Kurpark grenzt übrigens direkt an den Eichwald, meine Lieblingslaufstrecke). Im Alten Kurpark sprudeln noch etliche gefasste Quellen, das alte Badehaus vermittelt schon von außen etwas vom Fin de Siècle (ich meine natürlich achtzehnhundertpaarundneunzig) und überall gluckert und rauscht es. Das gilt übrigens für ganz Bad Soden.



Im Alten Kurpark sind die meisten Quellen schwefelhaltig und somit nicht unbedingt zum Trinken geeignet, aber zum Beispiel wegen der zusätzlichen Sole zum Spülen für sie Atmungsorgane oder auch durch den Fluoridgehalt zur Zahnpflege. Der Schwefelgehalt ist aber nicht so stark, das man ihn riechen könnte. Die Quellen im Kurpark stinken also keineswegs nach faulen Eiern.
Die Quellen zum Trinken – z.B. bei Harnwegs- oder Magen-Darm-Erkrankungen liegen dagegen im Quellenpark oder dem angrenzenden Wilhelmspark. Einige schmecken wirklich lecker, so z.B. der Milchbrunnen oder der Warmbrunnen. Das Wasser aus dem Champagnerbrunnen schmeckt mir weniger gut als der Name vermuten lässt.

Die Sodenia Therme – Wahrzeichen von Bad Soden

Den Sauerbrunnen fand ich immer superlecker, aber inzwischen steht dort, dass man das Wasser nicht trinken soll – schade. Aber dann lass ich mal besser die Finger davon.

Wenn in Bad Soden eine Straße “An der Trinkhalle” heißt, hat das nichts mit den üblichen Büdchen zu tun


Projekt52/36
“Schönheitskönigin” heißt die Wochenaufgabe dieses Mal. Da ich keine dieser Damen persönlich kenne (und euch mit Fotos von mir nicht langweilen möchte
), blieb mir nur mal wieder der Garten übrig:
Ob Rose oder Teichrose – sie ist für mich immer noch die Schönheitskönigin
im Garten schlechthin – gleich gefolgt von der Clematis:

Und dann wären da ja auch noch die Katzels in ihrer ganzen Schönheit:

Mehr Schönheit geht nicht – ich geh bügeln, sonst ist das ja nicht mehr zum aushalten.
Wann kommt die Sonne . . . ? (Hör ich grad im Radio) So richtig schön wie angesagt ist es bislang nicht. Es ist jetzt kurz nach 12 Uhr mittags und der Himmel ist doch stark bewölkt, vielleicht ist auch Hochnebel dabei. Allerdings sieht es noch nicht nach Regen aus. Ich hab die Wäsche also rausgehängt und hoffe, dass der Nachmittag doch noch warm und schön wird.
16:20 Uhr – ein bissl spät, liebe Sonne, für einen 9. September! Da gehst du doch bald schon wieder unter. Aber gut – besser als nichts. Und ich mach den PC jetzt mal ganz aus – punktum.

