Archiv für 13. September 2009
Ungewollt fleißig
. . . verlief dieser Sonntag noch. Kann nicht gerade behaupten, dass ich heute morgen an Fenster putzen, Staub saugen und Gardinen waschen gedacht habe. Aber GöGa meiniges – mal ganz ohne Tennistermin – kam auf die Idee, mir nun stehenden Fußes eine LAN-Strippe zum Schreibtisch legen zu müssen. Ich gebe zu, ich habe schon oft über das WLAN und vor allem die mühselige Einwahl am Laptop gemeckert. Also kam mal wieder die Bohrmaschine zum Einsatz und als ich die Vorhänge abhängte war mir klar, dass ich sie so nicht wieder aufhängen würde. Dass meine erst kürzlich geputzen Fenster längst wieder voller Fliegenschiss waren, war auch keine große Überraschung. Guck ich ja täglich drauf. (Übrigens ist mein Auto seit ein paar Tagen von gelben Staub überzogen und ich habe keine Ahnung, was das um diese Jahreszeit ist. Donnerstag bin ich noch durch die Waschanlage, Freitag war’s schon wieder gelb.) So kam denn eins zum anderen. In einem ordentlichen Haushalt hat frau vermutlich keine Staubmäuse und Spinnweben in finsteren Ecken – wir haben keinen ordentlichen Haushalt *seufz* – ich geb’s ja zu. Selbst ‘ne Maus habe ich dabei gefunden
– war aber nur eine von Jeanies Spielmäuschen. – Tja, so kann man einen Sonntagnachmittag auch rumbringen, aber das Wetter ist eh nicht schön. Und nun guck ich wieder durch saubere Fenster, bin so schnell wie nie im Internet und es duftet gut nach frisch gewaschenen Gardinen. Am besten mach ich morgen mit den anderen Gardinen weiter.
Mit der Sonne
. . . durfte ich heute morgen noch durch das Arboretum laufen, aber schon eine Stunde später zog sich der Himmel zu – schade!

Die “Hirschkolbensumach”-Pforte werde ich wohl in der nächsten Zeit noch öfter fotografieren, denn bald wird das Laub der Essigbäume, wie wir sie nennen, wieder in Flammen stehen. So unschein dieses Gehölz im Moment wirkt, so überwältigend ist seine Herbstfärbung.
Im nördlichen China
Mein Lieblingsstein auf dem Gesteinslehrpfad
Vorbei an den Streuobstwiesen mit dem Insektenhotel
Blick zurück zum Taunus: es bewölkt sich schon
Mein morgendliches Laufen wird allmählich zur Routine, obwohl es nach wie vor erstmal eine kleine Überwindung erfordert. Wenn ich dann unterwegs bin, fühl ich mich richtig gut dabei.
*
Schnappschuss

Also das seh ich eben aber auch zum ersten Mal: das Eichhörnchen trinkt aus dem Bach! Leider war das falsche Objektiv auf der Kamera und ich konnte auch nur schnell durch’s Fenster fotografieren. – Die Sonne ist komplett verschwunden, durch die Terassentür kommt kalter Wind. Ich werde wohl mal zumachen (12:15 Uhr).

