Archiv für 18. September 2009
Galltinte / Geschichte
Genau – das ist ein Eichenblatt mit Gallen und zwar mit sogenannten Linsengallen. Und die Wissenschaft, die sich mit diesen Gallen beschäftigt, die nennt man Cecidologie. Hättet ihr das auch gewußt? Also ich nicht. Gallen wurden im Mittelalter gemahlen und mit Eisen(II)-sulfat behandelt und ergaben eine tiefschwarze Tinte. Da fällt mir wieder das Buch ein, das ich im Frühjahr gelesen haben: Das Geheimnis des Kalligraphen von Rafik Scharmi . Da wird viel über Tinte, auch über Eisengalltinte geschrieben.
Meine neue Kurzgeschichte aus Donnas Schreibprojekt ist online! Danke Ocean, dass du mich erinnert hast. Sie war noch nicht freigeschaltet.
Jetzt habe ich aber noch eine ernsthafte Frage, weil ich sie mir selbst nicht beatworten kann: in der Collage seht ihr in der Mitte oben eine Pflanze – weißer Doldenblütler – bei der ich mich frage, ob das Schierling ist. Hier nochmal die Pflanze in groß:

Hier eine botanische Zeichnung:

Mir fällt auf, dass die Blätter anders aussehen. Ich habe keine Ahnung, was das ist.
Wir hatten heute ein Superwetter – besser konnte es nicht sein. Über Mittag war ich einkaufen, unter anderem mal wieder im Tropica. Ich habe eine erste Ladung Blumenzwiebeln mitgebracht und teilweise am Nachmittag schon eingegraben. Ich war überhaupt dann den ganzen Nachmittag wieder im Garten. Das war richtig schön.
* * *
Stöckchen < > Assoziationen – gefunden bei Ocean:
Das Leben ist … immer wieder überraschend.
Sterben müssen heisst … Abschied nehmen und nicht wissen, was oder ob überhaupt noch was kommt
Menschen können … meistens viel mehr als sie selbst glauben.
Menschen sollten … sich menschlich im positivsten Sinne verhalten
Die Welt braucht … neue Überzeugungen, die nichts mit Geld und Konsum zu tun haben
Das wichtigste im Leben ist … Gesundheit und Zufriedenheit.
Unwichtig ist … alles, was mich nicht in meiner Entwicklung weiter bringt
Vergangenheit ist … aus und vorbei, nicht mehr zu ändern
Zukunft bedeutet … neue Möglichkeiten mein Leben zu gestalten
Zeit ist … relativ
Freunde haben ist … wichtig
Glück ist … alles mögliche, kleine Dinge, große Dinge, vor allem aber wenn ich zufrieden bin
Gefühle sind … unvermeidbar, manchmal lästig, manchmal beglückend
Konflikte bedeuten … sich klar zu werden, was man selbst will
Hoffnung ist … ganz, ganz wichtig
Glauben können ist … für mich sehr schwierig
Träume sind … etwas, was mich anspornt und vorwärts bringt
Visionen sind … siehe Träume, aber stärker
Veränderung bedeutet … Zweifel, Hoffnung, neue Möglichkeiten
Ich brauche … meine Familie, Freiheit zu sagen und zu denken, was ich will; ein gewisses Maß an Geld, um unabhängig zu sein, Sonnenlicht
Angst habe ich vor … so Manchem
Mut bedeutet … Dinge zu tun, die notwendig sind, die aber vielleicht Angst machen
Das Allerschwerste ist … einen geliebten Menschen zu verlieren oder unheilbar krank zu werden
Verlieren bedeutet … mich ärgern (materielles), trauern (Menschen)
Perfekt sein bedeutet … gibt es nicht
Versagen bedeutet … gibt es vermutlich auch nicht, alles hat seinen Grund
Verlust ist … siehe verlieren
Arbeiten bedeutet … alles mögliche zwischen Geld verdienen und Berufung
Geld bedeutet … ein gewisses Maß an Sicherheit
Stärke ist … sich selbst zu vertrauen und auf dieser Basis zu handeln
Menschen, die andere nach ihrem Bild formen wollen, sind … dumm, größenwahnsinnig
Gesundheit für meine Lieben … ist mir ganz wichtig
Gerechtigkeit … ist nicht immer erreichbar, aber mir ganz wichtig
(noch) Unerreichbares … tja – das “noch” macht den Unterschied
Mein Gefühlsleben … ist mittlerweile einigermaßen ausgeglichen
Arboretum
Heute bringe ich euch wieder ein paar Eindrücke aus dem morgendlichen Arboretum mit. Es war prima Laufwetter, auch wenn sich die Sonne noch hinter den Wolken versteckte. Inzwischen ist es wieder wunderbar geworden.

Und hier möchte ich von euch wissen, was ihr auf dem Bild alles seht:
Vor allem den Namen dieser linsenförmigen Dinger links auf dem Blatt. Wer weiß es???

