Archiv für 24. September 2009

Vergangene Zeiten

Nochmal was zum Thema “Vergangene Zeiten” – in diesem Fall eine persönliche Erinnerung. Ocean schreibt oft über das Segeln und erinnert mich daran, dass Stefan und ich früher mal eine Jolle besaßen, die wir viele Jahre lang mit in Urlaub nahmen. Als ich gerade dabei war nachzugucken, ob ich für Elke Zedlitz’ Projekt “Damals & Heute” – Auto & Verkehr wirklich kein Foto von meinem ersten Wägelchen finde, fand ich stattdessen Bilder von einem Pfingsturlaub 1977 am Chiemsee.  Du meine Güte – 1977 da war ich gerade mal vierundzwanzig und frisch gebackene Zahnärztin. Ist das lange her!

chiemseejolle

Ich erinnere mich , dass es damals fürchterlich kalt war, zumindest nachts. Stefan und ich hatten irgendwo ein Zimmer gemietet, unsere Freunde zelteten tapfer (aber auch nur die erste Nacht). Tagsüber ging’s dann mit dem Wetter und den Temperaturen.  Und ich weiß noch, dass ich das Bild von mir mit Kopftuch ganz, ganz schrecklich fand. Heute find ich’s irgendwie nur noch witzig.  Wie mehr als dreißig Jahre doch den Blickwinkel verändern können *lach*.

Ich muss mal meine Wäsche reinholen, ich glaub, es fängt gleich an zu regnen waescheleine2

Eingetroffen

. . . ist gestern tatsächlich das kostenlose Kaffeegeschirr von Endlich Zuhause.de – ich hatte am 20. September darüber geschrieben, dass ich diese Aktion bei Frau Waldspecht entdeckt hatte. Im Grunde hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass man auch mir ein Kaffeeservice zuschicken würde, aber – schon am nächsten Tag hatte ich die Zusage im Postfach und nur wenige Tage später kam das Paket. Voraussetzung war, dass ich hier im Blog den Vorgang bewerte. Ich schreibe mal “Vorgang”, obwohl es wörtlich heißt: “Jetzt haben Sie 20 Tage Zeit, einen Bericht über unseren Shop, eines unserer Produkte, den Versand bzw. die Verpackung zu schreiben und zu veröffentlichen. Der Beitrag sollte mindestens 150 Wörter und einen Link zu unserem Shop enthalten.” – Ich gehe also davon aus, dass man das Produkt auch beim Namen nennen darf, werde trotzdem darauf verzichten. Wer den Hersteller wissen will, sollte diesem Link folgen: Nina.

collagegeschirr

Das Paket kam also innerhalb von nur drei Tagen bei mir an. Der Umkarton ist äußerst massiv und mit dem Hinweis auf einen zerbrechlichen Inhalt gekennzeichnet.  Was mir nicht gefallen hat, das sind die Metallklammern, die zum Verschließen benutzt wurden. Es braucht schon ein kräftiges Werkzeug, um den Karton zu öffnen. Im Innern dann zum Auspolstern Luftpolsterfolie und die eigentlich Verpackung des Herstellers, in dem die einzelnen Teile alle nochmal separat in Kartonage verpackt sind.  Das ist mehr als üppig für ein doch recht preiswertes Geschirr. Im Grunde sehr positiv, aber unter ökologischen Gesichtspunkten auch wieder fragwürdig. Ich hatte nach dem Entpacken massenhaft Müll vor mir liegen, den ich in die Altpapier- und die Gelbe Tonne entsorgen muss. Außerdem enthält der Karton Formulare für eine etwaige Rücksendung samt Paketaufklebern.

kaffeenina

Das Geschirr ist in Ordnung. Ich habe mich mal für eine weiß-rote Variante entschieden – ganz gut für die kommende triste Jahreszeit. Mir gefällt die zylindrische Tassenform, die ich lieber mag als die konisch verlaufenden Formen.

Zusammenfassung

  • positiv: Supergute Verpackung & schneller Versand
  • Rücksendeformulare, die eine eventuelle Rücksendung erleichtern
  • Hübsches, sehr preiswertes Geschirr
  • Zusatzteile im Shop, sofern vom Hersteller angeboten
  • eher negativ: Verpackung im Vergleich zum Wert unter ökologischen Gesichtspunkten eher problematisch
  • die Zusatzteile werden im Shop nicht als Einzelbild gezeigt sondern immer wieder das Komplettservice

Noch ein paar Worte zum Onlineshop “Endlich Zuhause“: Zumindest im Moment werden dort, wenn ich das richtig sehe, nur Produkte eines einzigen Herstellers gezeigt. Ob das so klug ist, weiß ich nicht, es sei denn, der Shop wird direkt vom Hersteller lanciert. Tatsache ist, dass man das Geschirr und die Gläser zumindest in einer Stadt wie Frankfurt in jedem Kaufhaus bekommt und auch in vielen Großmärkten.  Ich kann also jederzeit bei meinem Wochenendeinkauf  mir einen kleinen Karton ohne die aufwändige Umverpackung in den Einkaufswagen legen oder auch Einzelteile in kleinen Stückzahlen – z.B. einen einzelnen Teller – nachkaufen.  Das wird möglicherweise in anderen Gegenden Deutschlands, sprich “auf dem Land” ein wenig anders sein. Mir persönlich fehlt nach gründlichem Studium des Angebotes eine gewisse Exklusivität, die “Endlich Zuhause” zu etwas Besonderem machen würde.

Ach ja, in den AGBs steht unter anderem: “Der Artikel incl. Link muss für mindestens 1 Jahr veröffentlicht sein. Dies ist die Voraussetzung, um die Produktprobe kostenlos behalten zu dürfen.” Dann will ich mal hoffen, dass meine WordPressupdates auch immer immer ordentlich funktionieren.  Meine Wörter habe ich nicht gezählt, aber 150 werden es wohl schon sein .

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