Archiv für 30. September 2009
Rein theoretisch
. . . wäre morgen am 1. Oktober bei mir ein neuer Header fällig. Aber ich muss sagen, dass mir mein Septemberheader so gut gefällt, dass ich wirklich nicht weiß, ob ich dem Blog überhaupt ein Oktober Outfit verpassen soll *grübel*.
Helga, du hast recht, es wird nicht weitergegrübelt *lach*. Das neue Blogoutfit ist da
!
Taunus zum Dritten
Man weiß ja nie, wie lange das trockene Wetter noch hält . . . also bin ich heute wieder auf Wanderschaft. Gerne fahre ich im Herbst durch das Lorsbachtal in den Taunus, weil man dort eine tolle Farbenpracht erleben kann. Aber noch hat sie sich nicht wirklich ausgebildet oder wir kriegen mal wieder einen Herbst ohne kräftige Farben. War es im letzten Jahr, als die Blätter so prächtig verfärbt waren?
Also bin ich in Lorsbach selbst aus dem Auto und hoch zur Gundelhard gelaufen. Das geht ziemlich bergauf und ich merk das morgen bestimmt wieder in den Beinen, vor allem auf dem Rückweg bergab zieht es immer mächtig in den hinteren Oberschenkelmuskeln. Am Wegesrand ist mir viel Herbsttypisches, aber auch Erstaunliches aufgefallen wie die rosa Blüten (Weißdorn?).

Obwohl ich nicht mitten durch den Wald bin sondern einen breiteren und nicht so dunklen Weg gewählt habe, prasselten neben mir ständig Eicheln runter. Auch aus dem Wald hörte man ständig die Geräusche herabfallender Eicheln und Kastanien. Ich habe mich wirklich gewundert, dass mir nichts davon auf den Kopf gefallen ist. Als ich heute morgen nochmal im Garten Wäsche aufgehängt habe, ist mir aufgefallen, dass der Rasen im Umkreis unserer Riesentanne übersäht ist mit den Schuppen der vielen großen Zapfen. *** Und außerdem sind die auch voller Harz – Wahnsinn. Aber zurück in den Taunus. Lorsbach liegt etwas nordwestlich von uns, die Gegend nähert sich unserer Landeshauptstadt Wiesbaden.
Wegweiser auf der Gundelhart
Die Gundelhard ist ein Bergrücken zwischen Hofheim-Lorsbach, Kelkheim und Eppstein, aber die meisten Wanderer und Mountainbiker verstehen darunter den gleichnahmigen Waldgasthof. Von hier oben kann man , wie man sieht in diverse Richtungen weiterwandern.

Im Sommer kann man hier schön draußen sitzen. Ich bin heute auf dem Rückweg eingekehrt und habe mich lieber reingesetzt, da ich ohne Jacke unterwegs war. Passend zur Oktoberfestsaison habe ich mir zwei kleine Weißwürstl und eine Bretzn bestellt, aber mein Leibgericht wird das nicht. Dazu muss man wohl doch Münchnerin sein. Mir schmeckt vor allem der süße Senf nicht so besonders.
Nomen est omen . . . *malwinke zu SunnyLatinus*
Über einen in der Tat urplötzlich sonnigen Wanderweg ging’s weiter bergauf. Hier oben gibt es viel unbebaute Fläche, was bei uns im Vordertaunus und dann natürlich in der Mainebene kaum noch vorstellbar ist.
Bahá’í Tempel in Langenhain
Auch wenn es wieder recht dunstig war, konnte man im Westen sehr gut den Bahá’í Tempel in Langenhain sehen. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich im Mai das letzte mal dort war. Meine Schwägerin und ich hatten uns dort einen Film über die Bahá’í Religion angesehen, deren Gedankengänge wir beide sehr positiv finden. Im Grunde empfinde ich diese Religion eher als eine sehr menschenfreundlich Philosophie.
“Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens”
Abdu’l – Bahá
Felder auf der Gundelhard . . .
. . . und mächtige Strohballen
Auf meinem Rückweg war die Sonne dann leider schon wieder verschwunden.
* * * Und was seh ich da gerade im Garten und dann die Tanne bis in die höchsten Regionen erklimmen?

Das dunklere Eichhörnchen ist übrigens nicht schwarz sondern teilweise dunkel, teilweise rot und hat einen weißen Bauch. In unserem Garten befindet es sich offenbar auf noch fremdem Terrain und ist noch scheuer als das Rote.

