Archiv für 4. Oktober 2009

Hexenküche

hexe2 Als ich vorhin für weitere Rezepte mit Kürbis unterwegs war – was soll man bei diesem garstigen Wetter heute auch machen? – bin ich auf eine Rezeptseite mit dem “Wunderkessel” gestoßen? Schonmal gehört? Für mich war es ein völlig unbekanntes Produkt der Fa. Vorwe*k, die ich bisher nur als Hersteller von Staubsaugern kenne. Dieser Thermom**er ist ein wundersames Teil und schrecklich teuer. Er mag sein Geld ja wert sein, meinen Staubsauger mag ich auch nicht mehr missen, aber dennoch . . .  Es gibt aber offenbar eine begeisterte Thermom*x*rgemeinde und die stellt jede Menge Rezepte ins Netz. Rezepte, die man ganz sicher auch mit den eigenen Möglichkeiten verwirklichen kann.  Und das wiederum finde ich gut.  Und es gibt ein Gewinnspiel, wo man diesen Porsche unter den Küchenmaschinen gewinnen kann. Also versuchen kann man es ja ;-) Und nun guck ich mir weiter die Rezepte an. Brotaufstriche mit Kürbis habe ich schon gefunden.

Nachtrag: Unglaublich – ich habe mal bei eb*y reingeguckt. Dort gibt es diverse ältere und neue Modelle zu (immer noch) Wahnsinnspreisen und überall wird wie verrückt geboten.

Welttierschutztag

Zum Welttierschutztag findet ihr einen Beitrag in meinem Garten- (und Katzen) Blog.

colltierschutz

Herzhaftes

. . . aus dem Ofen gab es heute Mittag – ganz ohne Rezept, sozusagen ein überbackener Eintopf. War aber sehr, sehr  lecker.

auflaufElkes Herbsteintopf

Hier mal so in etwa ein Rezept:

Vorab die Menge Kartoffeln als Pellkartoffeln (nicht ganz weich) vorkochen, die ihr auch sonst zum Essen als Beilage rechnet. Ebenso einen Hokkaidokürbis mit der Schale nicht ganz weich kochen (später durchschneiden, Kerne entfernen und das Fleisch rauslöffeln oder würfeln).

Im Bräter geschnetzeltes (Schweine-)Filet mit Zwiebelchen anbraten, würzen, rausnehmen – anschließend geschnetzteltes Hühnerbrustfilet ebenfalls anbraten, würzen. Menge an Fleisch wieder in etwa soviel, wie ihr auch sonst bei der Hauptmahlzeit esst.

Dann Schweinefilet zurück in den Bräter oder Auflaufform, eine Schicht Kartoffelscheiben darüber, wieder mit Salz, Pfeffer, Kräutern, Knobi (wer mag) würzen, außerdem eine dünne Schicht Tomatensoße oder gestückelte Tomaten aus der Dose darüber geben. Dann kommt das gewürzte, geschnetzelte Hühnerbrustfilet darüber, dann wieder eine Schicht Kartoffelscheiben. Darauf dann eine Schicht Kürbis und Tomaten – alles wieder gut würzen und schließlich mit einem Sahne-Ei-Sößchen gut übergießen und ab in den Backofen. Das braucht etwa 30- 40 Minuten, je nachdem wie weich ihr vorher die Kartoffeln und den Kürbis gekocht hattet. Zehn Minuten vor Schluss habe ich dann noch ein wenig geriebenen Emmentaler darüber gestreut. Vom Sahne-Ein-Sößchen mal abgesehen ist nichts sonderlich kalorienreiches dabei. Ich habe nur ein Ei genommen und ihr könnt die Sahne auch durch Milch  ersetzen.  Würzen ist ganz wichtig. Ich staune immer, wieviel Gewürze solche Aufläufe vertragen.

Ich habe noch wenig mit Kürbis gekocht. Mit dem Hokkaido kann man aber nicht viel falsch machen. Ich finde, dass das Fleisch, wenn es gekocht ist, an sich schon ganz lecker ist. Erinnerte mich ein bisschen an die ungewürzte Avocado, ist aber bei weitem nicht so fettreich (pro 100g weniger als 1g Fett / die Avocado hat mehr als 20g Fett pro 100g). Ich will mal ein bisschen damit experimentieren z.B. auch als Brotaufstrich.

Ein toller Online Nährwertrechner hier.

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