Archiv für 5. Oktober 2009

Gegen Vampire

. . . oder neues aus dem Hexenkessel:   Das Wetter und die Jahreszeit lassen mich in der Küche kreativ werden. Schon ewig wollte ich mal ausprobieren, ob ich die von mir heißgeliebte Auberginencrème nicht selbst herstellen kann, denn wenn man sie kauft, ist sie doch recht teuer. Ich habe also mal ein bisschen im Internet nach Rezepten geguckt und dabei festgestellt, dass vermutlich jeder sein eigenes hat. Aber die Hauptbestandteile sind in etwa: Aubergine(n), Paprika, Salz, Pfeffer, einige Knoblauchzehen, was aus der Sparte Nüsse (Sesam,  Walnüsse, Mandeln), Frischkäse oder Joghurt, Zitronensaft oder abgeriebene Zitronenschale, eventuell Öl und oder Mayonnaise.

aubercremeLecker!

Ich habe aus einer großen Aubergine und einer kleinen roten Paprika (beides im Backofen weich gegart),  etwa 2 EL  Joghurt und nur minimal Mayo für den Geschmack ein knappes Glas (ca. 400g) Crème hergestellt (die anderen Zutaten sind mengenmässig zu vernachlässigen). Man müsste mal berechnen, wieviel Strom der Backofen verbraucht, um rauszukriegen, ob sich die Eigenproduktion lohnt. Und auch, ob man die Crème zum haltbarmachen einfrieren könnte.  Denn wenn man größere Mengen herstellt, sieht es natürlich günstiger aus. Die Auberginencrème steht nun im Kühlschrank – schlecht wird die bei mir garantiert nicht. Und Vampire haben keine Chance bei mir draculasmiley

Und dazu wieder ein frisch gebackenes Roggenmischbrot, diesmal mit Röstzwiebeln und Haferflocken und etwas weniger Brotbackgewürz.

brot

Lieblingsbaum

Wenn ich einen Hund hätte, müsste ich ja raus. Auch so hatte ich heute ein echtes Bedürfnis nach Frischluft, aber inzwischen hat es sich kräftig eingeregnet. Trotzdem bin ich mal zum “Lieblingsbaum” gefahren, nach dem Blechi neulich gefragt hat. Meiner steht auf dem Parkplatz vom Silobad. Ich mag ihn, weil er wunderbar gewachsen ist und sich im Herbst sehr schön verfärbt. Trotz des Regens habe ich ihn fotografiert. Wer weiß, ob er noch Blätter hat, wenn die Sonne wieder rauskommt.

collagebaum

Sollte die nächsten Tage doch wieder die Sonne scheinen, dann werde ich ihn nochmal im Sonnenlicht fotografieren.

Was mir zum “U” eingefallen ist:  ich finde es interessant, dass unser Ortsteil, der früher mal Nidernliederbach hieß, heute Unterliederbach heißt. Es gibt eine Reihe Frankfurter Ortsteile, die in Nieder- und Ober- XYZ geteilt sind und alle haben ihr “Nieder” behalten: Niederrad (Oberrad), Niedereschbach (Obereschbach), Niederursel (Oberursel), Niedererlenbach (Obererlenbach), nur eben Unterliederbach nicht. Die Orte mit “Ober” – gehören übrigens alle nicht zu Frankfurt, ist auch witzig. Warum es nun im Fall von Unterliederbach zu dieser Änderung kam, weiß ich nicht. Ganz viele Fotos und Information zu Unterliederbach gibt es auf meiner Homepage:  MainZauber / Unterliederbach.

Uuuu…

projekteherbst Uhren, Unterliederbach, Urlaub, Unterwasserfotos, U-Bahn, Uni . . . merkt ihr was? Ich sammle “U”s für die neue Fotowoche – “U”s für das ABC-Projekt und den Goldenen Herbst” für Sari. Momentan ist er aber nicht sehr golden.

platanenblatt

Immerhin flatterte mir am Samstag oben auf der Mathildenhöhe diese herrliche Platanenblatt vor die Füße. Damit hätte ich doch schonmal einen aktuellen Beitrag zum Thema “Goldener Herbst”.

Und mit dem Einsortieren der Fotos in die Galerien bin ich auch wieder ajour – das hatte ich doch etwas vernachlässigt. Eben musste ich lachen. Dieses “ajour” gibt es im Französischen in dem Sinne, wie ich es meine, garnicht. Das ist so ein typisches Überbleibsel aus meiner Kindheit, ein Wort meiner Mutter, die wie alle alten Höchster ihren Vorrat an verballhornten französischen Wörter aus der Besatzungszeit (1.Weltkrieg) im Gebrauch hatte.  Grammatikalisch richtig müsste es wenigstens “au jour” heißen.  Vielleicht sollte ich sagen: Und mit dem Einsortieren der Fotos in die Galerien bin ich auch wieder auf dem aktuellsten Stand. Aber “ajour” ist kürzer

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