Archiv für 7. Oktober 2009

Goldener Herbst

Zum Projekt 52, das diese Woche dem Goldenen Herbst gewidmet ist, bitte heute mal der Umleitung folgen >>> Hier geht’s lang: Gartenblog

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Und ein neues Projekt gegen die Herbst/Winter Depression hat Katinka ins Leben gerufen: Schöne Momente – guckt einfach mal bei ihr vorbei. Es gibt dort auch drei Buttons für die Aktion und ich habe auch gleich noch einen gebastelt. Ob das Katja recht ist, muss ich erst noch erfragen, aber was mich angeht, dürft ihr ihn jedenfalls auch verwenden.

momentekatja

Das Projekt startet am Montag, den 12. Oktober und geht zunächst mal bis zum Winteranfang, also dem 21. Dezember 2009.

ABC Projekt “U”

In einem anderen Blog Bei Rosenruthie sah ich am Montag schon das “Ur-Laub” und das brachte mir das Arboretum in Erinnerung, wo die Verfärbung des Sumachs auf mich wartete. Bei satten 25°C und gefühlten 99,9% Luftfeuchtigkeit bin ich also heute am späten Vormittag losgezuckelt und beim Laufen auch prompt ganz schön ins Schwitzen gekommen. Fotopausen waren also durchaus angenehm. Ich wollte aber nun nicht einfach ebenfalls für’s “U” das Blatt des Ginkgobaumes ablichten, das wäre ja nun allzu sehr abgeguckt. Aber mir fiel das Urgestein ein, besser gesagt der Gesteinspfad.

gneisSchön gezeichneter Serezitgneis . . .

schiefer. . . und ziemlich blättriger Tonschiefer

kreislauf

Mehrere Tafeln erklären die Herkunft und Entstehung der verschiedenen Steinarten in der Urzeit der Erdgeschichte. Man unterscheidet magmatische Steine, Sedimentsteine und metamorphe. Insgesamt 24 Steinblöcke mit Erläuterungen kann  man im Arboretum ansehen, anfassen, beklettern – nach Lust und Laune. Sedimentgesteine enthalten oft fossile Überreste von Pflanzen und Kleinsttieren. Gneis und Schiefer gehören zu den metamorphen Gesteinen,  Basalt und Granit zu den Magmatiten aber auch der leichte Bimssteingehört dazu,  und schließlich ist der Sandstein ein gutes Beispiel für ein Sedimentgestein.

Aber natürlich gibt es im Eschborner Arboretum auch urwüchsige Baumarten wie den schon erwähnten  Ginkgo und die Araucarie.

ginkgoblattGinkgo

< Ginkgo Biloba >

Dieses Baumes Blatt, der von Osten
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie’s den Wissenden erbaut.

Ist es ein lebendig Wesen,
Das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen,
Daß man sie als eines kennt?

Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern,
Daß ich eins und doppelt bin ?

Johann Wolfgang von Goethe

araucarieAraucarie

Die Araucaria ( auch Andentanne) ist ein Relikt aus dem Jura-Erdzeitalter (vor 180 Millionen Jahren) und wächst vorwiegend in Südamerika und Neukaledonien. — Der Ginkgo ist ebenfalls ein uralter Baum und stammt aus Asien. Er fand ab etwa 1000 n. Chr. in ganz Ostasien als Tempelbaum Verbreitung.

Natürlich habe ich vom heutigen Spaziergang auch noch eine Reihe schöner Bilder zum Thema “Goldener Herbst” mitgebracht. Die zeige ich heute Abend oder spätenstens morgen dann mal ausnahmsweise im Gartenblog.

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