Archiv für 23. Oktober 2009

Vorsicht Satire!

Wem haben wir bloß diese Regierung zu verdanken? Nun haben sie sich gefunden und kommen doch nicht wirklich miteinander klar. Ist ja auch kein Wunder bei dem, was die FDP so gerne alle hätte. Nur -  woher nehmen und nicht stehlen? Wen also wundert es, dass auch diese Koalition sich als erstes mal wieder der Gesundheitspolitik annimmt? Es scheint für alle, denen sonst nichts einfällt, immer der kleinste gemeinsame Nenner zu sein.

Politik hat zumindest den Vorteil, dass man immer was zu reden hat. Da gibt es in Frankreich wieder so einen kleinen Möchtegern-Royalisten, der seinem Sohn gerne einen tollen Job zuschanzen möchte. Nur dumm, dass unsere französischen Nachbarn solche Spielchen inzwischen auch durchschauen und der Absolutismus abgeschafft ist.

Italien dagegen tut sich nach wie vor schwer dem eigenen Minidiktator auf die Finger zu klopfen. Das Leben ist halt zu schön im Süden . . . Dolce Vita, Cappucino und hübsche Mädchen . . .wozu sich über Politik den Kopf zerbrechen?

Was ist eigentlich mit Russland? Man hört grad recht wenig vom aktuellen Zaren im Hintergrund. Ist das nun gut oder eher gefährlich?

Und der Rest? Ach – ich sollte wohl einfach nur froh sein, dass weit und breit keine zu starken Männer Führungsansprüche anmelden. Uns geht’s doch gut – oder?  Und irgendwann werden die Politiker sicher sowieso von den Wirtschaftsbossen erledigt werden.  Die wissen das nur noch nicht, sonst würden sie anders agieren. Oder nicht?

Vorsicht Satire? Vielleicht . . .

Kommunikation

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Elke Zedlitz schreibt zum neuen Thema: “Briefe, Telefon und E-Mail sind sehr unterschiedliche Kommunikationsmittel – auch im zeitlichen Rahmen.
Hattet ihr oder eure Eltern/Großeltern damals ein Telefon? Wozu nutzt ihr heute hauptsächlich das Telefon (private Gespräche und/oder Behördenkram)? Habt ihr ein Handy und wenn ja, was muss es können? Erinnert ihr euch an Telefonstreiche? Hattet ihr früher Brieffreunde, habt ihr viel geschrieben? Schreibt ihr auch heute gerne Briefe? Und wenn ja, dann per Hand oder am PC, oder kommt es auf den Anlass an?”

Das ist Stoff für einen interessanten Rückblick. In meinem Elternhaus – erbaut 1927 – gab es in meiner Kindheit zunächst mal kein Telefon. Wir haben es auch selten vermisst. Es gehörte einfach nicht zum Alltag dazu. Das nächste erreichbare Telefon war ein paar Häuser weiter in einem Tante Emma Laden. Obwohl man für’s Telefonieren bezahlen musste, sahen die Leute es nicht so gerne, wenn man diesen Wunsch anmeldete. Service für den Kunden wurde also auch damals nicht unbedingt groß geschrieben. Im Nachhinein hatte ich manchmal den Eindruck, als hätte man Angst gehabt, das Telefon könnte sich abnutzen. Aber was gab’s auch schon groß zu telefonieren? Doch höchstens, wenn man mal den Arzt rufen musste.

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