Wasser marsch!
Im allgemeinen habe ich ja Riesenrespekt vor der Ingenieurskunst und all dem logistischen Aufwand, der hinter Bauarbeiten in unseren Städten und auf unseren Straßen notwendig ist. Aber manchmal kann ich auch nur den Kopf schütteln. Schon vor ein paar Wochen las ich über ein Städtchen in Süddeutschland (ich glaube es war in Deutschland, sonst vielleicht Österreich), in dem nach Erdwärme gebohrt worden war und nun allmählich immer mehr Häuser Risse zeigen, weil irgendwelche Kräfte in der Erdkruste zu arbeiten angefangen haben. Ich glaube, es war Schlamm, der nach oben drängt. Staufen heißt der Ort und er liegt im Breisgau. Gips bzw. Kalziumsulfat wurde dort angebohrt, das sich mit Wasser vermischt hat und wie ein Hefekuchen aufging und wohl immer noch arbeitet.
Heute höre ich nun zu meinem Entsetzen, dass auch in Wiesbaden direkt in der Innenstadt solche Bohrungen vorgenommen wurden (ihr erinnert euch an meine Wiesbadenbeiträge?) und was passiert: eine unterirdische Wasserblase wurde angebohrt und natürlich schießt das Wasser nun mit aller Gewalt nach oben – und nicht nur Wasser, sondern auch wieder Schlamm ohne Ende.

Bisher ist zwar das ursprüngliche Bohrloch mit Beton wieder geschlossen worden, aber es heißt, das nun an mehreren anderen Stellen Wasser und Schlamm nach oben drängen. Die gesamte Friedrich Ebert Allee ist ab Bahnhof bis in die Innenstadt gesperrt. Wahnsinn – oder? Dabei sind angeblich solche Bohrungen in Wiesbaden seit langem untersagt. Denn wir wissen ja, dass Wiesbaden seinen Namen und seine Bekanntheit seinen vielen Quellen verdankt. Aktuelles und mehr dazu im Wiesbadener Kurier online.
Kostenlose Erdwärme – das klingt erstmal gut. Aber ich habe so den Eindruck, dass man sich hier auf Kräfte einlässt, die nicht immer zu beherrschen sind.
* * *
Ich freue mich, dass sich schon einige für das Adventskalenderprojekt begeistern konnten und mir zugesagt haben.
Aber wir haben natürlich noch jede Menge freier Türchen. Und ich hoffe, dass sich auch der/die Eine oder Andere findet, die mit mir zusammen die ersten Türchen öffnen. Mir ist schon klar, dass viele von euch auf die ersten Weihnachtsmärkte spekulieren, weil man da ja tolle Fotos machen kann. Aber denkt dran: nicht nur Fotos sind gefragt. Vielleicht bäckt ja auch jemand Ende November schon den ersten Stollen oder Plätzchen und mag Rezepte in sein Türchen stellen.
Welche Termine / Türchen schon an wen vergeben sind, das seht ihr auf der Adventskalenderseite. Falls ihr also einen bestimmten Terminwunsch habt, dann guckt dort erstmal nach, was schon weg ist.
Übrigens: Eine Auflistung aller Weihnachtsmärkte in Deutschland (sowie einige aus der Schweiz und Österreich) mit den Terminen findet ihr alphabethisch aufgeführt HIER. “Aller” heißt vermutlich fast aller Weihnachtsmärkte. Einige kleinere sind vermutlich nicht verzeichnet, aber die Liste ist enorm umfangreich.











@Helmut: Staufen heißt der Ort und er liegt im Breisgau. Gips bzw. Kalziumsulfat wurde dort angebohrt, das sich mit Wasser vermischt hat und wie ein Hefekuchen aufging und wohl immer noch arbeitet.
Liebe Elke
ich würde gerne mitmachen.
20. oder 21. Dezember wäre super für mich
Wünsch dir einen schönen Abend
Liebe Grüsse
Brigitte
@Karl-Heinz: Na, in Wiesbaden haben sie es offenbar noch nicht begriffen. – Ich bin auch noch nicht auf Weihnachten eingestellt, das ist mir noch zu früh. Aber bei solchen Projekten wie dem Adventskalender kann man nicht erst am 30. November seine Leute zusammen suchen.
Hallo Elke,
sogar in der Chicagoer Innenstadt haben sie einen Weihnachtsmarkt. Ich habe es nie erlebt, denn sie fingen damit an, als wir schon weggezogen waren. Er ist auf deutsche Art aufgebaut und es kommen auch mehre Leute mit ihren Waren und Ständen dazu aus Deutschland.
Chicago hat eben eine sehr große Anzahl von Leuten die aus Deutschland kommen – wozu ich auch mal gehörte.
Ich kann mich noch garnicht auf Weihnachten konzentrieren, weil vorher noch andere Feste bei uns gefeiert werden, wie z.B. Thanksgiving. Trotzdem habe ich neulich schon mal die ersten Weihnachtsbriefmarken gekauft.
Ich hoffe, die Leute mit ihren Erdbohrungen haben gelernt, dass man das nicht in einer Gegend tun sollte, wo Häuser in der Nähe stehen.
LG KH.
okay, das ist prima *freu*
liebe Grüsse
Ocean
Ich kenne zwei Fälle: einer war meines Wissens nach in der Nähe von Freiburg, der andere irgendwo in der Pfalz (Germersheim oder Landau). Mir ist bekannt, daß es in der Nähe von Freiburg massive Schäden gab. Auch im Kraichgau soll ein Erdwärmeprojekt entstehen. In Bruchsal wird seit einiger Zeit kräftig gebohrt. Schäden gab es bisher keine.
Ich wünsche dir einen wunderbaren Tag.
Lieben Gruß
Helmut
@Ocean: Gerne, ich trag dich für den 22.Dezember ein. Und du hast das alles ganz richtig verstanden, außer dass es ja nicht nur weihnachtlich sein muss, sollte halt nur irgendwie in die Jahreszeit passen.
aber Rezepte z.B., das wird schwierig – doch wer weiß, vielleicht komm ich doch noch auf das schmale Brett und backe Kekse *gg*
Ist der Di., 22.12. immer noch frei? (Eben war er es noch)
dann würd ich mich dafür anmelden
Die Sache mit der Erdwärme und den Schäden ist schon heftig ..ich hatte auch davon gelesen und bin da sehr skeptisch .. hoffentlich kriegen sie das in Wiesbaden in den Griff.
Häkeltechnisch – oh, da hab ich schon was Neues gestartet, wieder mit zwei Fäden und schön bunt in warmen Farben, denn das tut gut – ist meine “Therapie” gegen Herbst- und Winterblues.
Ich häkele ca. 25×25 cm große Quadrate, 6 pro Reihe, alle Farben querbeet – und setze die dann am Ende zusammen (zusammennähen oder -häkeln). Patchwork-Decke also.
Unser Hund hat schon eine Häkeldecke, eine von ganz früher *ggg* aber ich leg immer noch ein Hundedeckchen drüber. Sie hat die Decke bislang heil gelassen
Ein schönes Wochenende wünsch ich dir,
)
liebe Grüsse,
Ocean