DDR Witze
Manno vor lauter Adventskalender komm ich ja zu garnichts anderem mehr (hast es ja so gewollt, liebe Elke!- ja, ja – ich weiß). Aber einen DDR Witz muss ich loswerden, also keinen über die DDR *** sondern einen, den man sich früher dort erzählt hat (er stand heute in der Zeitung).
Also, ihr kennt das doch sicher noch, dass damals vom reichen Westen viele Pakete mit Schokolade, Kaffee etc. in die “Ostzone” geschickt wurden.
Brief aus der DDR in die Bundesrepublik: “Euer Paket ist angekommen. Die Maschinengewehre und Handgranaten habe ich im Garten vergraben.”
Zwei Wochen später der nächste Brief: “Die Stasi war da, der Garten ist umgegraben. Ihr könnt jetzt die Tulpenzwiebeln schicken”.
*** Also im Grunde doch auch einer über die DDR! Ich möchte allerdings nicht wissen, welche Sanktionen eine solche an sich geniale Idee nach sich gezogen hätte. Die Familie meines Mannes hat auch so ihre Erfahrungen mit der Stasi gemacht, obwohl das noch vor 1961 war.
Im Grunde bin ich es im Moment leid, dass diese 20 Jahre nach dem Mauerfall nun schon seit Wochen in den Medien breitgetreten werden. Ich kann’s langsam nicht mehr hören, so wichtig und bedeutend dieses Ereignis auch tatsächlich war. Aber das sind nun mal unsere Medien. Sie müssen Blätter und Sendezeit voll kriegen, koste es was es wolle.
* * *
In Wiesbaden sprudelt es immer noch, wenn auch nicht mehr ganz so schlimm wie gestern. Angeblich gab es keine Möglichkeit diese Wasserblase vor der Bohrung zu orten. Soll ich das glauben? Ich kann nur sagen: Leute denkt an Goethes Gedicht vom Zauberlehrling.


Schade, dass ich Euren Blogg erst heute entdeckt habe. Finde hier viele lustige Dinge! Toller Witz!
Der Witz ist super
Wenn man von diesen Bohrungen hört, kann einem angst und bange werden. Ich sage ja immer: Die Natur ist stärker und rächt sich früher oder später. Ich wünsche Dir einen heiteren Abend!
Steinreiche Grüße
Helga
@Jürgen: Nun kann man dem Finanzministerium wenigstens nicht nachsagen, es sei nicht “liquide”
@Gerlinde: Das frag ich mich auch.
Vermutlich hätte man mit Land-Seismik dieses Ungemach verhindern können:
http://de.wikipedia.org/wiki/Seismisch
Wahrscheinlich ist aber den Hausherren des benachbarten Finanzministeriums ein gewisses Körperteil auf Grundeis gegangen, vor lauter Angst, das Gebäude könnte Risse bekommen. Na, und?
LG Jürgen
In Wien wurde vor einer Woche im Zuge von Probebohrungen für die U-Bahnverlängerung eine Gasblase angebohrt, deren Größe niemand abschätzen kann. Dicht bekommen hat man das Bohrloch, soweit ich weiß, auch noch nicht. Da frage ich mich dann doch, wieso wir für Experten und deren Untersuchungen Millionen auf den Tisch legen, wenn so etwas passieren kann.
Der Witz hat was! Gefällt mir sehr gut, ist irgendwie alles drin, wenn man die DDR ein bisschen ironisch betrachtet.
Sei lieb gegrüßt
Kvelli