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	<title>Kommentare zu: Tabuthema Depression</title>
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	<description>Nur noch Archiv und Testblog</description>
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		<title>Von: Monré</title>
		<link>http://mainzauber.de/blog09/2009/11/12/tabuthema-depression/comment-page-1/#comment-3729</link>
		<dc:creator>Monré</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 12:55:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Elke, ich hatte gestern schon ein wenig in diesem Blog gelesen, aber dann aus Zeitmangel aufgehört. Nun habe ich mir richtig Zeit genommen. Dein Bericht macht mich sehr nachdenklich. Und ich bewundere deinen Mut, mit deiner Krankheit so offen umzugehen. Die vielen bemerkenswerten Kommentare haben gezeigt, dass es an der Zeit ist offen über das Thema Depression zu reden, zumal diese Krankheit tausend Gesichter hat. Viele Betroffene sucht auch keine professionelle Hilfe, also wird die Anzahl der Erkrankten wesentlich höher sein als die Ärzte vermuten.  - Abgesehen von manchen Stunden, an dem mir nicht nach Lachen ist..., bin ich nicht (noch nicht) selbst betroffen. Aber ich hatte eine Kundin (die später so etwas wie eine Freundin war) die in regelmäßigen Abständen an Depressionen erkrankte...Man kann diese Krankheit als nicht betroffener nur sehr schlecht verstehen...Und ich glaube auch die Wissenschaft ist noch am Anfang ihrer Forschung,  - was wirklich ich in den Phasen der Krankheit im Körper und in der Psyche eines Kranken abspielt….
Aber die Erkrankten als verrückt zu bezeichnen, ist wieder so ein unausrottbares Vorurteil….
Liebe Grüße an dich von Monré</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Elke, ich hatte gestern schon ein wenig in diesem Blog gelesen, aber dann aus Zeitmangel aufgehört. Nun habe ich mir richtig Zeit genommen. Dein Bericht macht mich sehr nachdenklich. Und ich bewundere deinen Mut, mit deiner Krankheit so offen umzugehen. Die vielen bemerkenswerten Kommentare haben gezeigt, dass es an der Zeit ist offen über das Thema Depression zu reden, zumal diese Krankheit tausend Gesichter hat. Viele Betroffene sucht auch keine professionelle Hilfe, also wird die Anzahl der Erkrankten wesentlich höher sein als die Ärzte vermuten.  &#8211; Abgesehen von manchen Stunden, an dem mir nicht nach Lachen ist&#8230;, bin ich nicht (noch nicht) selbst betroffen. Aber ich hatte eine Kundin (die später so etwas wie eine Freundin war) die in regelmäßigen Abständen an Depressionen erkrankte&#8230;Man kann diese Krankheit als nicht betroffener nur sehr schlecht verstehen&#8230;Und ich glaube auch die Wissenschaft ist noch am Anfang ihrer Forschung,  &#8211; was wirklich ich in den Phasen der Krankheit im Körper und in der Psyche eines Kranken abspielt….<br />
Aber die Erkrankten als verrückt zu bezeichnen, ist wieder so ein unausrottbares Vorurteil….<br />
Liebe Grüße an dich von Monré</p>
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		<title>Von: Ute</title>
		<link>http://mainzauber.de/blog09/2009/11/12/tabuthema-depression/comment-page-1/#comment-3723</link>
		<dc:creator>Ute</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 07:01:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mainzauber.de/blog09/?p=6445#comment-3723</guid>
		<description>Liebe Elke,

auch ich wollte es nicht wahrhaben als es mich traf. Ich war doch immer eine Frohnatur. Das geht doch nicht! Natürlich nicht in dieser schweren Form wie es Robert Enke wohl hatte aber es ist hammerhart! Und auch habe ich immer wieder mit Phasen zu kämpfen. Ich war schon sechs Wochen in Reha, weil ich auch immer wieder psychosomatische Erkrankungen habe.

Das ganze wurzelt in meiner Kindheit, worüber ich aber nicht berichten möchte...

LG

Ute&lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://mainzauber.de/blog09/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif&#039; /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Elke,</p>
<p>auch ich wollte es nicht wahrhaben als es mich traf. Ich war doch immer eine Frohnatur. Das geht doch nicht! Natürlich nicht in dieser schweren Form wie es Robert Enke wohl hatte aber es ist hammerhart! Und auch habe ich immer wieder mit Phasen zu kämpfen. Ich war schon sechs Wochen in Reha, weil ich auch immer wieder psychosomatische Erkrankungen habe.</p>
<p>Das ganze wurzelt in meiner Kindheit, worüber ich aber nicht berichten möchte&#8230;</p>
<p>LG</p>
<p>Ute<img class='wpml_ico' alt='' src='http://mainzauber.de/blog09/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_unsure.gif' /></p>
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		<title>Von: Helga</title>
		<link>http://mainzauber.de/blog09/2009/11/12/tabuthema-depression/comment-page-1/#comment-3722</link>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:00:54 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo liebe Elke,
das Problem ist, dass sich ein Nichtbetroffener nicht vorstellen kann, wie sich das anfühlt, wenn man ein psychisches Leiden hat. In den letzten Jahren wird schon sehr viel Aufklärungsarbeit betrieben, nur kann man ja niemanden zwingen, sich das anzuhören oder zu lesen.
Ich kann mich gut erinnern, wie Du Deinen zweiten (?) Klinikaufenthalt hattest und ich freue mich, dass es Dir so gut geht. Aber man muss vermutlich auch viel selbst dazutun und lernen, was gut für einen ist. Ich wünsche Dir eine lichtvolle Zeit!
Steinreiche Grüße
Helga
&lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://mainzauber.de/blog09/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif&#039; /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo liebe Elke,<br />
das Problem ist, dass sich ein Nichtbetroffener nicht vorstellen kann, wie sich das anfühlt, wenn man ein psychisches Leiden hat. In den letzten Jahren wird schon sehr viel Aufklärungsarbeit betrieben, nur kann man ja niemanden zwingen, sich das anzuhören oder zu lesen.<br />
Ich kann mich gut erinnern, wie Du Deinen zweiten (?) Klinikaufenthalt hattest und ich freue mich, dass es Dir so gut geht. Aber man muss vermutlich auch viel selbst dazutun und lernen, was gut für einen ist. Ich wünsche Dir eine lichtvolle Zeit!<br />
Steinreiche Grüße<br />
Helga<br />
<img class='wpml_ico' alt='' src='http://mainzauber.de/blog09/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_mail.gif' /></p>
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		<title>Von: cor</title>
		<link>http://mainzauber.de/blog09/2009/11/12/tabuthema-depression/comment-page-1/#comment-3721</link>
		<dc:creator>cor</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:44:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mainzauber.de/blog09/?p=6445#comment-3721</guid>
		<description>Hallo Elke,
das hast du wirklich eindrucksvoll formuliert und ich bin voll mit deiner Meinung zu Depressionen und wie man damit umgeht bzw. darauf reagiert einverstanden.
Ein toller Beitrag Elke !
Herzliche Grüsse,
Cor</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Elke,<br />
das hast du wirklich eindrucksvoll formuliert und ich bin voll mit deiner Meinung zu Depressionen und wie man damit umgeht bzw. darauf reagiert einverstanden.<br />
Ein toller Beitrag Elke !<br />
Herzliche Grüsse,<br />
Cor</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elke</title>
		<link>http://mainzauber.de/blog09/2009/11/12/tabuthema-depression/comment-page-1/#comment-3719</link>
		<dc:creator>Elke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 18:11:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://mainzauber.de/blog09/?p=6445#comment-3719</guid>
		<description>@Christa: Danke für den Link, dennoch lässt mich dein Kommentar etwas ratlos zurück. Soll ich mich nun gemassregelt fühlen, dass ich darüber geschrieben habe (Zitat: selbstverständlich sollte über Depressionen geschrieben und gesprochen werden. Ich bezweifle aber, daß der Freitod einer Person, die im Rampenlicht steht, dazu der richtige Anlaß ist)oder meinst du tatsächlich nur das Ausschlachten dieses &quot;Medienereignisses&quot; an sich, das ich ebenfalls verabscheue? Da hier die Kommentare der anderen Leser zu meiner Stellungnahme durchweg positiv waren, gehe ich mal davon aus, dass du nicht meinen Beitrag gemeint hast. Mir fällt in dem von dir erwähnten Link der Satz auf: Warum findet man in den „Qualitätsmedien“ beispielsweise keinen Beitrag, in dem das Thema „Depressionen und Suizidgefahr“ einmal enttabuisiert wird? Ich denke, es war mein Anliegen, dass genau das passiert. Und was ich geschrieben habe, unterscheidet sich kaum von den Gedanken des &quot;Spiegelfechters&quot;.

@Inge: Ich hatte vor ein paar Jahre durchs Internet eine Frau kennengelernt, zu der sich eine ganz nette Freundschaft aufbaute. Sie war jünger als ich, eine typische Powerfrau und wir trafen uns auch ab und an persönlich, nicht nur auf virtueller Ebene. Sie kam mit meiner Krankheit überhaupt nicht zurecht. Unterschwellig warf sie mir Schwäche vor und meinte, eine Frau wie ich müsse sich doch am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen können. Letztendlich habe ich mich zurückgezogen, das konnte ich nicht ertragen. Aber es ist genau diese Einstellung der Umwelt, die es psychisch Erkrankten so schwer macht, offen damit umzugehen.

@Irmgard: Danke auch dir für deine Offenheit. Das Thema ist wirklich sehr komplex. Diese Stimmungsschwankungen, die du beschreibst, haben viele Menschen. Richtig gefährlich werden sie erst, wenn es sich um eine echte manisch-depressive Erkrankung handelt.  Ich habe auch solche Menschen in der Klinik kennengelernt. Eben sind sie noch wie Du &amp; ICH, dann kommen sie dir plötzlich vor Dr. Jekyll and Mr. Hide. Ich glaube, kaum etwas ist schwieriger zu behandeln als die Psyche. Deshalb haben es auch die Ärzte und Therapeuten nicht leicht und oft heißt es viel zu schnell: das bringt ja doch alles nichts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Christa: Danke für den Link, dennoch lässt mich dein Kommentar etwas ratlos zurück. Soll ich mich nun gemassregelt fühlen, dass ich darüber geschrieben habe (Zitat: selbstverständlich sollte über Depressionen geschrieben und gesprochen werden. Ich bezweifle aber, daß der Freitod einer Person, die im Rampenlicht steht, dazu der richtige Anlaß ist)oder meinst du tatsächlich nur das Ausschlachten dieses &#8220;Medienereignisses&#8221; an sich, das ich ebenfalls verabscheue? Da hier die Kommentare der anderen Leser zu meiner Stellungnahme durchweg positiv waren, gehe ich mal davon aus, dass du nicht meinen Beitrag gemeint hast. Mir fällt in dem von dir erwähnten Link der Satz auf: Warum findet man in den „Qualitätsmedien“ beispielsweise keinen Beitrag, in dem das Thema „Depressionen und Suizidgefahr“ einmal enttabuisiert wird? Ich denke, es war mein Anliegen, dass genau das passiert. Und was ich geschrieben habe, unterscheidet sich kaum von den Gedanken des &#8220;Spiegelfechters&#8221;.</p>
<p>@Inge: Ich hatte vor ein paar Jahre durchs Internet eine Frau kennengelernt, zu der sich eine ganz nette Freundschaft aufbaute. Sie war jünger als ich, eine typische Powerfrau und wir trafen uns auch ab und an persönlich, nicht nur auf virtueller Ebene. Sie kam mit meiner Krankheit überhaupt nicht zurecht. Unterschwellig warf sie mir Schwäche vor und meinte, eine Frau wie ich müsse sich doch am eigenen Zopf aus dem Sumpf ziehen können. Letztendlich habe ich mich zurückgezogen, das konnte ich nicht ertragen. Aber es ist genau diese Einstellung der Umwelt, die es psychisch Erkrankten so schwer macht, offen damit umzugehen.</p>
<p>@Irmgard: Danke auch dir für deine Offenheit. Das Thema ist wirklich sehr komplex. Diese Stimmungsschwankungen, die du beschreibst, haben viele Menschen. Richtig gefährlich werden sie erst, wenn es sich um eine echte manisch-depressive Erkrankung handelt.  Ich habe auch solche Menschen in der Klinik kennengelernt. Eben sind sie noch wie Du &#038; ICH, dann kommen sie dir plötzlich vor Dr. Jekyll and Mr. Hide. Ich glaube, kaum etwas ist schwieriger zu behandeln als die Psyche. Deshalb haben es auch die Ärzte und Therapeuten nicht leicht und oft heißt es viel zu schnell: das bringt ja doch alles nichts.</p>
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