Archiv für 16. November 2009
Geglitzer
Ich glitzere – auf meiner Hand funkelt Goldstaub. Nachdem es vorhin mal aufhörte zu regnen, bin ich zu Al*i gedüst und habe dort neben dem Notwendigen auch gleich noch bei dem eher nicht Notwendigen zugeschlagen. Eine Packung Teelichter mit Vanilleduft wanderte genauso in meinen Einkaufswagen wie zwei hübsche orangegelbe mit Glitzerornamenten in Gold versehene Gläschen für eben diese Teelichter. Und nach dem Auspacken glitzere ich jetzt auch. Ein Gläschen mit Teelicht steht schon neben mir auf dem Schreibtisch. Hier ist wieder Ordnung eingekehrt, alle Gardinen hängen wieder und auch Jeaniemaus hat es sich bereits wieder in ihrem Lieblingsessel gemütlich gemacht. Als ich heute Vormittag anfing hier das große Tohuwabohu zu veranstalten, hatte sie sich am Kamin in die Kissenberge vergraben, so dass dort nur noch die Ohrspitzen rausguckten. Garfield? Na, der liegt schon wieder auf meinem Bett und schnarcht.

Jetzt werde ich mal noch ‘ne Blogrunde drehen …………![]()
Putzwut
Sodele, ich hoffe, dass ich heute zum letzten Mal für dieses Jahr die großen Fenster zum Garten raus geputzt habe. Inzwischen gibt es ja nur noch hie und da eine Stubenfliege, die ihre Schweinereien auf den Innenfenstern hinterlässt. Das war in diesem Sommer einschließlich Herbst wirklich extrem. Jetzt drehn sich nach und nach die langen Gardinen in der Waschmaschine und wenn ich sie dann wieder aufgehängt habe, dann darf’s allmählich Advent werden
. PC und Laptop habe ich bei dieser Gelegenheit auch mal wieder von allen Strippen getrennt, um auch hinter dem Schreibtisch überall dran zu kommen. Ein Hoch dem Laptop – jetzt tippsel ich mal ausnahmsweise in der Küche.
Witzigerweise haben sich die Meisen im Flieder, die sonst bei jeder Bewegung hinter den Fenstern wegfliegen, von meinem Dauergeputze nach einer Weile nicht mehr stören lassen. Das ist wie mit der Gartenarbeit im Sommer: da setzen sich die Vögel ganz gemütlich in deine Nähe. Aber wehe du legst den Spaten aus der Hand und greifst nach der Kamera . . . wutsch sind sie weg. So, nun guck ich mal nach der erste Fuhre Gardinen. Die Waschfee dürfte fertig sein.
>>> Na also, alles wieder verkabelt, was Kabel braucht, die ersten Gardinen hängen auch schon wieder und das Küchenfenster hab ich auch gleich nochmal mit geputzt. Als schön frisch duftet es nun schon. Fehlt eigentlich bei dieser Finsternis nur noch eine Duftkerze. Ich hab da schon seit einigen Jahren einen riesigen Glaspott von meinem Lieblingsshoppingsender, der wird einfach nicht alle. Und weil man ihn nach Gebrauch auch wieder verschließen kann, hält sich sogar der Hollyberryduft. Das Ding war mal s**teuer, aber gut, es hält wirklich ewig.
Es duftet schon!
So lässt sich auch ein Tag wie dieser heute aushalten.
Kall, mein Drobbe!
Ich fürchte, der Main wird demnächst überlaufen. Dieser November dürfte zumindest in Frankfurt als der regenreichste und düsterste November seit Jahren in die Annalen eingehn. Es schüttet seit gestern Abend schon wieder ohne Ende. Überall im Haus, wo ich mich aufhalte, muss ich Licht anmachen – grauenhaft. Ich glaube, ich werde das große Vogelfutterhaus doch bald aufstellen – als Unterschlupf für die armen Vögel
Ich wundere mich nur, was die Eichhörnchen bewegt, bei diesem fürchterlichen Wetter schon wieder wie besessen durch den Garten zu wetzen. Alle fünf Minuten rast hier eins mit ‘ner Nuss oder was auch immer (Zapfen sind das wohl auch) über die Terrasse.

