Archiv für 22. November 2009

D&H – Radio …

Das dritte Thema bei Elke Zedlitz’  Projekt “Damals & Heute” heißt:
Radio – Fernsehen – Kino

Hattet ihr (eure Eltern/ Großeltern) einen Fernseher? Wann zog die Farbe in den Kasten ein? Was habt ihr damals gerne gesehen und was schaut ihr euch heute an? Wie hat sich das Fernsehprogramm im Laufe der Jahre entwickelt? Hattet ihr ein eigenes Radio? Läuft es immer oder eher selten? Hört ihr lieber die neusten Songs oder die besten Hit’s der 60er, 70er, 80er oder 90er Jahre? Wie oft seid ihr damals ins Kino gegangen? Geht ihr heute auch gerne ins Kino? Welche Filme sind euch besonders in Erinnerung geblieben? Und welchen Film habt ihr erst kürzlich gesehen?
Das passt perfekt zu meinen Gedanken, die ich in diesen Tagen zur Beschleunigung (in) unserer Zeit habe. Weiterlesen bitte hier . . .

Kirche & Geschichte

Geschichte hat mich schon immer interessiert, war sogar in der Schule eines meiner Lieblingsfächer. Im Moment tauche ich mal wieder tief in die deutsche und die europäische Geschichte ein. Vieles darüber weiß ich schon lange, aber neue Erkenntnisse als auch mehr oder weniger gute bildliche Darstellungen im Fernsehn oder Kino lassen mich immer wieder neugierig werden. Letztes Jahr bekam ich zu Weihnachten eine Kassette mit vielen DVDs zum Thema “Die Deutschen – wer wir waren, wer wir sind”. Die Sendungen liefen damals im TV rauf und runter und ich habe die DVDs bis heute nicht angerührt. Gestern Abend habe ich mir dann die beiden ersten über Otto I. und Heinrich IV. (Gang nach Canossa) angeschaut und wieder viel dazu gelernt. Interessant sind auch die Gespräche mit Historikern auf den DVDs. Irgendwie kam mir früher diese Geschichte des frühen Mittelalters schrecklich weit weg vor. Heute denke ich eher, dass das alles gar nicht solange her ist und wie unendlich viel sich in 1000 Jahren doch verändert hat.  1000 Jahre – das sind 10 x 100 Jahre. Früher fand ich das viel. Heute werden viele Menschen an die hundert Jahre alt. Vielleicht schrumpft für mich die Zeit deshalb plötzlich so zusammen. Wusstet ihr, dass die ersten deutschen Kaiser samt Hofstaat im Grunde noch eine Art Nomaden waren? Man (ich) stellt sich immer vor, dass die auf ihren Burgen oder Schlössern saßen und von dort das Reich regierten. Das war vor tausend Jahren keineswegs der Fall. Die zogen fast das ganze Jahr mit ihrem Tross durch’s Land und machten immer nur mal einige Wochen bei einem Kloster, einer großen Kirche oder einer befestigten Anlage halt. Dort mussten sie dann von der ortsansässigen Bevölkerung verköstigt werden. Kein Wunder also, dass in vielen bedeutenden Domen und Kathedralen immer noch die Throne der Herrscher zu sehen sind. Dort wurde nicht nur gekrönt und beerdigt  sondern von dort wurde auch regiert.

sarkophagSteinerner Sarkophag im Frankfurter Dom – das sogenannte Heilige Grab
Der Raum vor der Wahlkapelle trägt den Namen Magdalenenkapelle

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