Archiv für 7. Dezember 2009
3 Dinge-Stöckchen
Gerade bei La Palma-Brigitte entdeckt: Das 3 Dinge Stöckchen. Ist relativ kurz, also habe ich es mal mitgenommen.
3 Dinge …
… die dich anturnen? Gute Musik, sympathische Menschen, ein toller Film
… die dich abturnen? Muffelige Zeitgenossen, Dummschwätzer, Werbung – egal ob im Radio, TV oder noch schlimmer am Telefon
… die möglicherweise alles bedeuten? Meine Familie, Frieden, Freiheit
… die dir wichtig sind? siehe oben oder: Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Frieden
… die du wegwerfen würdest? Ich werfe alles weg, was ich nicht brauche, nur bei Büchern tu ich mich schwer. Also: Klamotten, die ich nicht mehr anziehe, alte Zeitungen, den ganzen Kram, der nur rumsteht und Staub fängt
… die du auf der Strasse aufgehoben hast? Müll, notgedrungen wenn er auf unserem Fussweg liegt – meinen Autoschlüssel, wenn er mir runter gefallen ist oder entsprechen mal den Chip für den Einkaufswagen, aber sonst hebe ich von der Straße eigentlich nichts auf
… die du immer zu Hause hast? Obst, Brot, Katzenfutter
… nach denen du süchtig bist? Schokolade – wehe, wenn sie erstmal angebrochen ist
Aber sonst? Nö, sonst nichts.
Schläschtschwätzer
Also manchmal könn’t ich die Krise kriegen: Da bin ich vorhin zum Hermesshop gefahren, um ein paar Päckchen aufzugeben und stand vor verschlossenen Türen. Noch bevor ich mich orientieren konnte (Uhrzeit, veränderte Öffnungszeiten) kam ein Typ auf mich zu (Typ Balkan) und fing an auf mich einzureden: was ich denn so streng gucken würde, der Neue sei schließlich kein Deutscher, der würd’s richtig machen und sicher auf seiner Couch eingeschlafen sein. Nur die Deutschen täten es ja so genau nehmen mit allem – laber, laber, laber. Erst dachte ich noch, man könnte mit ihm vielleicht vernünftig reden und er wüsste vielleicht wirklich, warum der Laden geschlossen war, aber dann habe ich die Flucht ergriffen und beschlossen mir fix im Internet eine andere Annahmestelle zu suchen (“ja gehn Sie nur, ein Kunde mehr oder weniger – darauf kommt’s doch heute nicht mehr an” – begleitete mich). Nun hatte ich den neuen Ladenbetreiber aber bereits kennengelernt und den jungen Mann eigentlich sehr sympathisch gefunden. Also bin ich später dort nochmal vorbeigefahren und es war auch geöffnet. Ich hab die Geschichte erzählt und der junge Mann hat sich für sein Zuspätkommen entschuldigt. Wahrscheinlich war er nur ein, zwei Minuten später da gewesen. Er wusste außerdem sofort, von wem ich geredet hatte. Er hat’s locker genommen. Und ich dachte mir nur, wie gut, dass mich der andere Typ nicht hatte beeinflussen können. Solche Leute können echt geschäftsschädigend sein. Wir leben in einer eher konservativen Ecke Frankfurts und ein junger, sicherlich deutscher aber eindeutig nicht deutschstämmiger Mann, der so einen Laden übernimmt, der vorher von einer Ur-Unterliederbacherin geführt wurde, hat’s doch bestimmt sowieso nicht leicht. Aber wer weiß, was der andere Typ für Probleme hatte – normal war das nicht.
* * *

Mein Ficus hat heute seine Beleuchtung bekommen und durch das kräftige Zurückschneiden vor ein paar Wochen war das diesmal ein Kinderspiel.
Und beim Blick in den Garten haben wir jetzt ein paar Schneeflocken vor den Augen ![]()
Was tut man nicht alles, damit es winterlich-weihnachtlich wird.
Eis kratzen
. . . mussten heute morgen auch bei uns die ersten Laternenparker. Obwohl es tagsüber immer wieder sehr mild ist, werden die Nächte kälter, letzte Nacht tatsächlich unter Null. Wirklich leid tun mir in diesem Jahr die vielen kleinen Weihnachtsmärkte, die meistens nur ehrenamtlich geführt werden. Am ersten Adventswochenende war’s schon nass und windig und an diesem erneut. Heute am Montag ist der Himmel wieder weitestgehend blau und die Sonne scheint. Es ist vermutlich dieses Auf und Ab, das mir nun auch eine Erkältung mit Halsschmerzen beschert hat. Irgendwie weiß man morgens ja überhaupt nicht, was man anziehen soll. Allerdings, wenn es jetzt eiskalt wäre, Schnee(-regen) runterkäme, der sich auf den Straßen der Großstadt eh sofort wieder in Dreck verwandeln würde, das wäre mir auch nicht recht. Da bevorzuge ich doch diesen Pseudofrühling. — Ach ja, ihr könnt auch im Winter ab und an einen Blick in meinen Gartenblog riskieren. So ganz brach liegt der garnicht.
< > Heute bei Frau Waldspecht
mehr Werbung ist nicht mehr nötig
es hat sich schon rumgesprochen
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