Archiv für die Kategorie „Linktipps“

Eingetroffen

. . . ist gestern tatsächlich das kostenlose Kaffeegeschirr von Endlich Zuhause.de – ich hatte am 20. September darüber geschrieben, dass ich diese Aktion bei Frau Waldspecht entdeckt hatte. Im Grunde hatte ich nicht wirklich damit gerechnet, dass man auch mir ein Kaffeeservice zuschicken würde, aber – schon am nächsten Tag hatte ich die Zusage im Postfach und nur wenige Tage später kam das Paket. Voraussetzung war, dass ich hier im Blog den Vorgang bewerte. Ich schreibe mal “Vorgang”, obwohl es wörtlich heißt: “Jetzt haben Sie 20 Tage Zeit, einen Bericht über unseren Shop, eines unserer Produkte, den Versand bzw. die Verpackung zu schreiben und zu veröffentlichen. Der Beitrag sollte mindestens 150 Wörter und einen Link zu unserem Shop enthalten.” – Ich gehe also davon aus, dass man das Produkt auch beim Namen nennen darf, werde trotzdem darauf verzichten. Wer den Hersteller wissen will, sollte diesem Link folgen: Nina.

collagegeschirr

Das Paket kam also innerhalb von nur drei Tagen bei mir an. Der Umkarton ist äußerst massiv und mit dem Hinweis auf einen zerbrechlichen Inhalt gekennzeichnet.  Was mir nicht gefallen hat, das sind die Metallklammern, die zum Verschließen benutzt wurden. Es braucht schon ein kräftiges Werkzeug, um den Karton zu öffnen. Im Innern dann zum Auspolstern Luftpolsterfolie und die eigentlich Verpackung des Herstellers, in dem die einzelnen Teile alle nochmal separat in Kartonage verpackt sind.  Das ist mehr als üppig für ein doch recht preiswertes Geschirr. Im Grunde sehr positiv, aber unter ökologischen Gesichtspunkten auch wieder fragwürdig. Ich hatte nach dem Entpacken massenhaft Müll vor mir liegen, den ich in die Altpapier- und die Gelbe Tonne entsorgen muss. Außerdem enthält der Karton Formulare für eine etwaige Rücksendung samt Paketaufklebern.

kaffeenina

Das Geschirr ist in Ordnung. Ich habe mich mal für eine weiß-rote Variante entschieden – ganz gut für die kommende triste Jahreszeit. Mir gefällt die zylindrische Tassenform, die ich lieber mag als die konisch verlaufenden Formen.

Zusammenfassung

  • positiv: Supergute Verpackung & schneller Versand
  • Rücksendeformulare, die eine eventuelle Rücksendung erleichtern
  • Hübsches, sehr preiswertes Geschirr
  • Zusatzteile im Shop, sofern vom Hersteller angeboten
  • eher negativ: Verpackung im Vergleich zum Wert unter ökologischen Gesichtspunkten eher problematisch
  • die Zusatzteile werden im Shop nicht als Einzelbild gezeigt sondern immer wieder das Komplettservice

Noch ein paar Worte zum Onlineshop “Endlich Zuhause“: Zumindest im Moment werden dort, wenn ich das richtig sehe, nur Produkte eines einzigen Herstellers gezeigt. Ob das so klug ist, weiß ich nicht, es sei denn, der Shop wird direkt vom Hersteller lanciert. Tatsache ist, dass man das Geschirr und die Gläser zumindest in einer Stadt wie Frankfurt in jedem Kaufhaus bekommt und auch in vielen Großmärkten.  Ich kann also jederzeit bei meinem Wochenendeinkauf  mir einen kleinen Karton ohne die aufwändige Umverpackung in den Einkaufswagen legen oder auch Einzelteile in kleinen Stückzahlen – z.B. einen einzelnen Teller – nachkaufen.  Das wird möglicherweise in anderen Gegenden Deutschlands, sprich “auf dem Land” ein wenig anders sein. Mir persönlich fehlt nach gründlichem Studium des Angebotes eine gewisse Exklusivität, die “Endlich Zuhause” zu etwas Besonderem machen würde.

Ach ja, in den AGBs steht unter anderem: “Der Artikel incl. Link muss für mindestens 1 Jahr veröffentlicht sein. Dies ist die Voraussetzung, um die Produktprobe kostenlos behalten zu dürfen.” Dann will ich mal hoffen, dass meine WordPressupdates auch immer immer ordentlich funktionieren.  Meine Wörter habe ich nicht gezählt, aber 150 werden es wohl schon sein .

MJ zum Geburtstag

Google ehrt heute Michael Jackson mit einem speziellen Logo zu seinem (theoretisch) 51. Geburtstag.

googlemichaeljackson
Sein Moonwalk ist halt heute schon legendär.

Fotoblog // Award

Sodele – ich habe mir überlegt, wie ich nun häppchenweise noch ein paar USA-Bilder zeige, ohne dass ich damit vielleicht dem einen oder anderen auf die Nerven falle. Dabei fiel mir mein leicht vernachlässigter Fotoblog ein, für den ich doch auch noch einen Award bekommen habe, von dem ich noch gar nichts wusste.

award.jpg  Hm – meine Einstellung zu Awards im Schnellballsystem ist ja hinreichend bekannt, aber man kann ja mal ‘ne Ausnahme machen. So ein Pickerl, auf dem nur drauf steht, dass mein Blog gefällt, das ist doch nett. Also dann: danke dafür!

Im Fotoblog gibt es nun täglich bis auf weiteres ein Bild aus dem Urlaub, wenn’s klappt mit einem passenden Sinnspruch oder einer anderen kleinen Anmerkung dazu. Die Bilder sind auf Klick immer nochmal etwas zu vergrößern. Hier kommt der Link zum heutigen Foto: Absolute Stille

Uff – jetzt ist gut! Heute habe ich viel geschrieben, insgesamt sechs Beiträge allein hier – damit ihr nicht den Überblick verliert ;-)

Die Antike war bunt

Das Frankfurter Liebieghaus zeigt eine Ausstellung antiker Skulpturen, was an sich für das Liebieghaus nichts Ungewöhnliches ist. Aber diese Figuren sind angemalt. Und das wirkt fremd, sind wir doch gerade von den Griechen und Römern weißen Marmor gewöhnt. Aus Ägypten kennt man eher die bunten Farben, obwohl sie an den Originalschauplätzen auch weitestgehend verblasst sind. Inzwischen weiß man, dass wir seit Michelangelo und Leonardo da Vinci, die die kühle Schönheit weißer Marmorstatuen verherrlichten, einer falschen Vorstellung huldigen.

Als ich zum ersten Mal farbig rekonstruierte Statuen und auch Wände an und in der Saalburg im Taunus sah, war das sehr befremdend.  Wir sind es nicht gewöhnt. Aber der modernen Archäologie stehen heute Methoden zur Verfügung, die selbst geringste Reste von Farbe erkennen lassen und siehe da: die Antike war bunt – und wie!

Zur aktuellen Ausstellung im Liebieghaus

liebieghaus.jpg

Früher lesen.de

Gerade entdeckt, die Seite “frueherlesen.de“. Dort kann man nach Registrierung einmal im Monat eine Leseprobe eines neuen noch nicht veröffentlichten Buches vorab lesen und kommentieren. Finde ich ganz interessant, zumal ich gerade die erste Leseprobe kommentiert habe. Das Buch hätte ich mir vom Titel vielleicht gekauft, nach dem Lesen der ersten sieben Seiten sicher nicht mehr. Es heißt “Kindspech”. Es handelt sich um einen Krimi, der für mich einfach in einer langweiligen Sprache geschrieben ist. Pech für’s Kindspech – kein Buch für mich.

Kennt ihr eigentlich die Bedeutung von Kindspech (Mekonium)?  Ich kenne den Ausdruck nur, weil meine Mutter mir erzählte, dass ich als Steißgeburt zunächst Kindspech (den ersten Stuhl) ausgeschieden hätte, bevor man was von mir zu sehen bekam. Diese Erzählung zu meiner Geburt hat mich wohl schwer getroffen, habe das lange Zeit als persönlichen Makel betrachtet.

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