Archiv für die Kategorie „Projekte“
Danke
. . . für eure guten Wünsche. Ich schlafe fast rund um die Uhr, das ist bei mir tatsächlich meistens die beste Medizin. Das Wetter hat sich kräftig geändert, es ist eisig geworden und heute sind die ersten feinen Schneeflocken gefallen. Aber das waren nur wenige und nichts davon ist bisher liegen geblieben.
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Morgen am 14. Dezember geht es vom Harz wieder etwas mehr nach Süden und zwar nach Nürnberg zu Thea. Nürnberg hat einen wunderschönen Christkindlsmarkt. Ob Thea uns dorthin entführt? Wir werden es sehn . . . . Ich freu mich auf ihr Türchen (und das, was dahinter ist).
Mal sehn, wie es mir morgen geht, kann sein, dass ich noch etwas länger hier pausieren muss.
Pause/Adventskalender
Hallo ihr Lieben, ich bin grad ein bissl krank. Keine Ahnung, wie doll es mich erwischt hat, aber heute geht gar nichts. Habt weiterhin Spaß am Adventskalender, ihr wisst ja, dass ihr den großen Überblick auf der separaten Seite mit der Liste findet: Adventskalenderseite
Morgen am 3. Advent wird euch die liebe Pia aus dem Harz das nächste Türchen öffnen. Pia hat auch einen eigenen Adventskalender online und ihre Seite Traumspuren ist immer einen Blick wert (oder auch mehrere).
Auf nach Wien
Treffen wir uns morgen zu einem großen Braunen und einem Stück Sachertorte bei Gerlinde? Coffee-Talk heißt ihr Blog und Gerlinde öffnet für uns morgen am Samstag vor dem 3. Advent das nächste Türchen unseres Adventskalenders (der in Österreich übrigens ohne “S” geschrieben wird, also Adventkalender.) 
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In Wien war ich bisher nur einmal im Leben und zwar am Ende der zwölften Klasse, das war also unsere Abiturabschlussfahrt (für die Österreicher: Matura!) Wir waren ein wilder Mädchenhaufen – anders kann man es kaum ausdrücken (das Jahr 1970 es lebe hoch!) – und entsprechend heiss ging’s her. Natürlich kann ich mich auch an den Stephansdom erinnern und an Schloss Schönbrunn, aber vor allem an durchtanzte Nächte in einer Wiener Diskothek und seltsame Dinge, die nachts in der Jugendherberge vor sich gingen, vor denen ich noch nichts wissen wollte (ich war ja wie immer die Jüngste). Mehr als ein halbes Leben ist das jetzt schon wieder her.
Unser Herr Larisch (Mathe/Physik) war Österreicher und schwer in Ordnung
Er war der einzige unserer Lehrer, der sich damals überhaupt bereit erklärte, mit uns die Fahrt zu machen – seit Berlin waren wir verschrien
Dass er dann als Mann mit einer reinen Mädchenklasse fahren durfte, das grenzte schon an ein Wunder. Ich erinnere mal daran, dass nur wenige Jahre vorher unser Mädchengymnasium nicht gegenüber dem Jungengymnasium gebaut werden durfte! Da hatten die späten 1960ziger doch einigesin Bewegung versetzt.

Abends in der Jugendherberge (was ein Glück, dass ich fotografiert habe und nicht selbst mit drauf bin)
Für Kalle: Hier klicken / Das Harry Lime Thema (besser bekannt als “Der dritte Mann”)
Geburtstag
. . . hat heute unser Großer und wird 27 Jahre alt. Eigentlich wollte ich dazu keinen Blogeintrag machen, er liest hier sowieso nicht mit, aber als ich mich gerade via Anette zur Gutsherrin weiter geklickt habe, war’s mir nun doch ein Bedürfnis. Was bin ich froh, dass meine Jungmänner gesund und guter Dinge sind. Was soll man sich als Mutter Wichtigeres wünschen? Ich drück die Daumen für Annika, ganz, ganz fest. ![]()
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Lieber Flo – dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag – bleib so wie du bist – seit 27 Jahren machst du uns Freude.

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Unser nächstes Türchen am Adventskalender öffnet morgen Wortman und ich bin echt gespannt, was wir zu sehen bekommen. Ich habe so gar keine Vorstellung davon.
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Ich glaub, ich habe gerade via Ellens Kalender einen neuen witzigen und kreativen Blog entdeckt: Sushna aus Berlin. Brot backen nach dem Motto: „patsch, patsch, ab innen Ofen, Explosion, fertig“ klingt in meinen Ohren sehr verlockend *lach*.
Und bei Anne in ihrem Garten in Rheinhessen findet ihr heute ein arktisches Frühstück (auch via Seelenruhig).
Unterwegs
. . . nach Süden – war schon immer eine gute Idee. Heute Mittag hab ich den Junior mal wieder nach Darmstadt kutschiert (knapp 40km von Frankfurt nach Süden) und wurde dort mit strahlend blauem Himmel und herrlicher Sonne belohnt, während Frankfurt unter einer dunklen Wolkendecke dahin vegetierte. Erst jetzt um 15 Uhr 30, also kurz vorm untergehen, lässt sich diese wankelmütige Dame namens Sonne jetzt auch mal über Frankfurt sehen. [Wieso ist die Sonne im Deutschen eigentlich weiblich? Und der Mond männlich?] Da ich im Zentrum Darmstadts, wo ich Andi absetzte, auch noch einen kostenlosen Parkplatz ergatterte, bin ich natürlich auch ausgestiegen. Am Stadtschloss, direkt am Weihnachtsmarkt . . . fast wie sechs Richtige im Lotto. Allerdings galt der nur für eine halbe Stunde. Na ja, ich habe den Spaziergang etwas ausgereizt – RISIKO – und hatte nach einer guten Stunde glücklicherweise keinen Strafzettel.
Dank der kleine Digi, die immer dabei ist, habe ich euch daher “Schöne Momente im Herbst/Winter 09” aus Darmstadt mitgebracht.
Vor ein paar Wochen habe ich euch die Mathildenhöhe - das Jugendstil- und Kunstzentrum Darmstadts – vorgestellt. Im Zentrum der Stadt sieht es anders aus. Das Darmstädter Residenzschloss begründet sich auf einer ersten Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert der Grafen von Katzenelnbogen (auch so ein in Hessen allgegenwärtiges Geschlecht). Als 1479 der letzte Graf von Katzenelnbogen starb, fiel Darmstadt an Landgraf Heinrich III. von Hessen.

Mir erschien das Residenzschloss von außen riesig und vor allem sehr verschachtelt (so im Vergleich zum Biebricher Schloss in Wiesbaden) und irgendwie ist es im Moment ein ziemliche Baustelle. Aber trotzdem sehr schön. Hier muss ich mal mit viel Zeit und am besten mit einem Plan herkommen.

Der Eingang zum Schlossmuseum
Das Schloss wurde mehrfach zerstört. 1715, nachdem die Kanzlei des Schlosses abgebrannt war, sollte unter dem Landgrafen Ernst Ludwig der französische Architekt Louis Remy de la Fosse ein neues Barockschloss mit vier großen Flügeln bauen. Dieses sollte das alte Schloss komplett ersetzen. Wegen Geldmangels blieb es allerdings bei zwei Flügeln. In der Darmstädter Brandnacht (Angriff der britischen Royal Air Force) vom 11. auf den 12. September 1944 brannte das Schloss bis auf die Außenmauern nieder. In zwanzigjähriger Arbeit wurde der äußere Zustand der Vorkriegszeit weitgehend detailgetreu wiederhergestellt. [Mir fällt gerade auf, dass der 11. September ein geschichtsträchtiges Datum ist.]
Blick auf den Glockenturm
Hessisches Staatsarchiv
Was hier im klassizistischen Stil wie ein griechischer Tempel daher kommt, heißt bei Wikipedia schlicht “Der Mollerbau” und ist auch tatsächlich wie so Vieles nach dem Bombardement im Zweiten Weltkrieg ein Neu- bzw. Wiederaufbau. 1817 hatte der Architekt Georg Moller das Theater in klassizistischem Stil errichtet. 1879 wurde es umgebaut, im Zweiten Weltkrieg zerstört. Im Innern gibt es nur wenige originalgetreu wieder hergestellte Räume. Ich hab’s in erster Linie trotz der Zelte davor wegen der unglaublich sommerlichen Farben mit dem strahlend blauen Himmel fotografiert.
Ein bisschen um die Ecke rum auf der anderen Seite befindet sich das ultramoderen Kongresszentrum das “Darmstadtium“, das seinen Namen hat von . . . . ? Tja – ich wüsste mir hier auf Anhieb nur eine Person, die damit vielleicht ohne zu googeln etwas anfangen kann. Als ich in die Schule ging, gab’s das definitiv noch nicht. Blechiiiiiiiii! – - – Noch ein Stückchen weiter breitet sich dann im Moment der Darmstädter Weihnachtsmarkt aus.
Auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt
Mit den beiden letzten Fotos hätte ich dann auch noch ganz ungeplant einen Beitrag zum Projekt 52, den ich mir an sich verkneifen wollte, weil es hier ja sowieso ständig weihnachtlich zugeht.
Kinderkarussell mit Eisenbahn


