Archiv für die Kategorie „Rezepte“
Festgelesen
. . . habe ich mich gerade im kulinarischen Adventskalender von Maria (Gartenliteratur) – da gibt es ja Rezepte ohne Ende und wenn man dann noch den Links folgt . . .
Was gibt es denn bei euch an Weihnachten – tja – immer wieder die selbe Frage *lach*. Ich habe mich für Heiligabend (abends) dieses Jahr für Fleischfondue entschieden, das habe ich schon ewig nicht mehr gegessen. Aber ich will auf die typischen Siebziger Jahre Beilagen wie Silberzwiebeln und Essiggürkchen verzichten und lieber einen schönen Salat machen. Ich denke da an Feldsalat mit Trauben, Nüssen und Apfelsinenscheibchen. Nun bin ich auf der Suche nach drei/vier originellen Saucenrezepten, die vor allem gut schmecken aber auch keine Kalorienbomben darstellen.
Am ersten Feiertag mach ich auf jeden Fall Kalbsinvoltini mit Morchelfüllung (auf deutsch Kalbsrouladen mit einer leckeren Füllung) und als Dessert gibt es Gateau au Chocolat mit Grappakirschen. Beide Rezepte stammen aus dem Januarheftchen von Lecker.de Wie ich mich kenne, werde ich beides irgendwie abändern, aber die Ideen in großen Zügen beibehalten. Als Vorspeise – ich koch sonst nie Menüs, das muss dieses Jahr Anettes Einfluss sein – gibt es entweder ein Gemüseschaumsüppchen oder einen kleinen Salat. [Feine Erbsensuppe mit Räucherlachsstreifen klingt doch gut.]
Am 2. Feiertag gibt es ein ausgedehnten Frühstück und sonst nichts und am 3. Feiertag – also am Sonntag – kocht der GöGa. Was er kocht, hat er noch nicht verraten, aber irgendwas von Scampispießen gemurmelt. Ich lass mich überraschen. Danach werd ich wohl mal wieder eine Woche fasten
Ach so – ja, meine schokobekleckerten Müslikekse sind bei meinen Männern heute gut angekommen. Hab ich gar nicht zu hoffen gewagt. Andi war nur der Meinung, es hätte viel mehr von der dunklen Schokolade drauf sein dürfen. Dem kann man nächstes Mal abhelfen *lol*.
Müslikekse
. . . sind meine ersten Plätzchen in diesem Advent. Vielleicht bleiben es auch die einzigen, mal sehn, ob die überhaupt gegessen werden. Aber lecker sind sie – keine Frage. Ich habe sie beim Chefkoch als Adventsplätzchen gefunden und etwas variiert. Weil meine Herrschaften im Prinzip weder Orangeat/Zitronat noch Rosinen sonderlich mögen, hab ich den ganzen Müslikram samt den Nüssen und Mandeln durch den Blitzhacker gejagt und auch noch Haferflocken untergemischt. Die Idee habe ich im Grunde von einem ehemaligen Patienten, einem alten Herrn, der so seinen Stollen gebacken hat (und der schmeckte wirklich super!). Der Teig bekam noch ein bisschen Zimt ab und ein Teil der Kekse am Schluß Kleckse von schwarzer Schokolade.
Optisch nicht unbedingt der Hingucker aber lecker
Der erste Schnee – inzwischen liegt mehr, aber nun ist es dunkel
Dreispitze
. . . heißen die Dinger, die ich meine, offenbar auch und haben eine etwas andere Form. Aber ansonsten ist es genau das Kleingebäck, das mir vorschwebt. Ich könnte euch jetzt mal zu einer Seite verlinken mit Abbildung und Rezept, aber ich verlinke diese durch und durch “linke” Kochrezeptseite einer gewissen Dame grundsätzlich nicht – alles klar? Wer Geld mit Abmahnungen verdient, hat’s bei mir verschi … sorry, ihr wisst schon. Aber Dreispitzrezepte gibt es auch bei Dr. Oetker und solche Bestandteile wie das Orangeat würde ich sowieso weglassen.
Herzlichen Dank all denen, die sich mit mir um das richtige Rezept bemüht haben. Wenn ich die ersten “Spitzbuben mit Dreispitz” gebacken habe, dann werde ich sie natürlich fotografieren und euch hier präsentieren.
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Nachtrag: Nein, nein – es geht eben nicht um die Terrassen. Rezepte für diese Plätzchen habe ich zuhauf bekommen. An sich dachte ich ja, ich hätte ziemlich genau beschrieben, waraus sie bestehen. Von Konfitüre war nie die Rede.
Engelchen & Spitzbuben
. . . beim “Feinkosthändler”, wie Helmut den A*di immer so schön umschreibt
Heute habe ich dort tatsächlich ein paar hübsche Dekostücke erstanden, die aus Polyresin gegossen und im Antiklook wirklich nicht schlecht aussehen.
Engelchen und Sterne schmücken nun noch ein wenig den Weihnachts-Ficus
Eine Tanne stellen wir schon seit einigen Jahren nicht mehr auf. Für die paar Stunden, die wir an Heiligabend und am 1. Feiertag alle gemeinsam verbringen, lohnt das wirklich nicht. Allerdings könnte es passieren, dass ich nochmal ein Tännchen mit Wurzeln im Kübel erstehe, wenn’s mich packt. Ein Bäumchen könnten wir im hinteren Teil des Gartens nach dem diesjährigen Großputz noch gebrauchen.
Apropos Feinkosthändler. Wenn man das Al*iprospekt von kommender Woche durchblättert, dann stehen die Angebote an Fressalien für die Feiertage den Feinkosthändler kaum mehr in etwas nach – nur in den Preisen. Zumindest tiefgekühlt kann man die tollsten Sachen kriegen. Ich bin froh, dass wir im Moment nur eine kleine Familie sind. Ich hasse das Einkaufen vor Weihnachten und diesmal fällt der 24. Dezember auf den Donnerstag. Im Prinzip fürchterlich, aber da wir alle spätestens am 1. Feiertag abends pappsatt sind, lässt es sich mit etwas Vorplanung überleben.
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Ich hab da mal ‘ne Frage: Meine Mutter buk (?backte?) früher Weihnachtsplätzchen, die sie Spitzbuben nannte. Das hatte aber nichts mit den mit Kirschmarmelade gefüllten Doppelplätzchen zu tun, die mir Sunny im Kommentar weiter unten verlinkt hat. Die Spitzbuben meiner Mutter hatten in etwa die Form von Schupfnudeln. Außen bestanden sie aus Mürbeteig (wie normales Buttergebäck), innen waren sie mit einer Nussmasse gefüllt. Der Mürbeteig wurde praktisch über der Nussmasse zusammengeschlagen und das Ganze mit einer Haselnuss gekrönt. Ich hätte so gerne das Rezept dafür, habe es aber schon vor Jahren in ihren Hinterlassenschaften nicht gefunden. Aber ich habe mir überlegt, dass ich es auch einfach mal ausprobieren könnte. Ich weiß ja zumindest, wie die Plätzchen theoretisch aussehen und schmecken müssten. Aber vielleicht kennt ja jemand das Rezept dafür? Dann bitte bei mir melden!!!
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Einen weiteren Adventskalender möchte ich euch heute noch vorstellen, bei dem es – wie heute – wohl immer mal ein paar Rezepte geben wird: Pia-Maries Adventskalender auf ihrer Homepage “Traumspuren”. Es gibt so viele schöne Kalender im Netz. Mankann sie weder alle täglich ansteuern noch sie alle im Blog verlinken. Ich suche mir täglich einen oder zwei heraus, die ich mir in Ruhe angucke und wenn sie nach Weihnachten im Netz verbleiben, kann man ja immer nochmal gucken.
ABC Projekt -Ä-
Soll ich schon wieder über’s Wetter schreiben? Nee – oder? Es ist auch immer noch unverändert >>> Sintflut eben.
Aber wir haben ja unsere Projekte der Woche, als da wären das “Ä” bei Kerkis ABC-Projekt und die “Horizonte” bei Sari bzw. dem Projekt ’52.
Beim “Ä” fällt mir doch als Erstes der Äbbelwoi ein, der von einer ignoranten jüngeren Generation vor Jahren in Äppler umgetauft wurde. Egal – ob Äppler oder Äppelwoi – das Frankfurter Stöffche fängt mit dem “Ä” an (manchmal auch mit “E”, der Frankfurter macht da in der Aussprache keine großen Unterschiede).

In Frankfurts Apfelweinwirtschaften wird für die größere Runde immer noch der “Bembel” auf den Tisch gestellt, ein Steingutkrug mit grau-blauer Glasur, aus dem der Apfelwein ausgeschenkt wird (schreibt sich das inwischen vielleicht aussch“ä”nken? Geschenkt kriegt man ihn in der Tat höchst selten.) Getrunken wird traditonell aus dem “Gerippten”, die Steingutkrüge sind dann eher was zur Zierde oder für den heißen Äbbelwoi im Winter.

Im Sommer trinken wir unseren Äbbelwoi am liebsten mit viel Mineralwasser als Durstlöscher, dann heißt er einfach der “Gespritzte” (nix Schorle oder so). Nicht-Frankfurter und Kinder greifen auch schon mal zum Süßgespritzten, aber der echte Äbbelwoiliebhaber tut sich das nicht an. [Süß Gespritzter ist eher was für Weicheier und Warmduscher.] Ganz anders verhält es sich mit dem “Süßen” oder gar mit dem “Rauscher”. Der Süße ist im Grunde noch fast Apfelsaft, der Rauscher dagegen mit dem Federweißen beim Wein zu vergleichen.
Im Winter empfiehlt sich der “Heisse Äbbelwoi” – dem Glühwein vergleichbar. Deshalb bekommt man ihn auch auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt ausgeschenkt (aber es gibt dort auch normalen Glühwein. Nur wer will den schon, wenn er auch heißen Apfelwein bekommen kann?)
Heißer Äbbelwoi
Zutaten:
1 Liter Apfelwein
1/8 Liter Wasser
6o Gramm Zucker
1/4 Stange Zimt
3 Gewürznelken
Schale einer halben Zitrone
Zubereitung
Zucker und Gewürze mit Wasser und Apfelwein aufkochen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
Zum Wohl . . . oder einfach nur Prost!
Ach so: Auch wenn der Äbbelwoi nicht zu den hochprozentigen Spirituosen gehöt, man sollte ihn nicht unterschätzen. Zu ein bis zwei Gläsern empfiehlt sich zumindest eine Brezel, darüber sollte es besser Handkäs’ mit Musigg sein oder noch besser e Ribbsche mit Kraut.


