Stellt euch vor
. . . der Impfstoff ist da und keiner geht hin (zum Impfen). Als ob ich es nicht geahnt hätte und schließlich hat’s die Vogelgrippe doch vor ein paar Jahren vorgemacht. Wo ist sie denn nun abgeblieben, die neue Pest des 21. Jahrtausends? Irgendwann vor Weihnachten hatten die meisten vermutlich genug von diesen Horrorgeschichten, die Feiertage wurden viel interessanter und inzwischen redet keiner mehr von der Grunzgrippe. An Schweine denken wir in diesen Tagen vermutlich nur noch in Form von Glücksschweinchen oder Koteletts. Nur die Regierung hat jetzt den Schwarzen Peter, die würden die gehorteten Impfstoffe liebend gerne wieder an die Pharmaindustrie zurück geben und die bestellten Chargen stornieren. Das sind so Situationen, in denen ich wirklich kein Politiker sein möchte. Denn . . . ja, es hätte natürlich auch anders kommen können. Das Einzige was mich in unserer Zeit wirklich stört, das sind die Horrorszenarien, die vor allem von den Medien hochgepuscht werden. In meinem Bekanntenkreis und auch in dem meiner Männer gab es nicht einen einzigen nachgewiesenen Fall von Schweinegrippe. Würde ich also in einem Tal der Ahnungslosen wohnen, wüsste ich bis heute nicht, dass mich diese Erkrankung theoretisch bedroht hat.
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Was ich euch noch zeigen wollte – Zahnarztphobiker bitte weggucken – ist ein Foto, das mir die liebe Blechi vor Weihnachten geschickt hat. Ihr erinnert euch an ihre Beiträge im Adventskalender, die mit richtig schönen Bilder aus Seiffen im Erzgebirge geschmückt waren. Ich glaube, das Bild, das ich euch zeigen möchte, war nicht dabei:

Alle Jahre wieder
. . . rennen die Leute nach den Feiertagen sofort wieder in die Einkaufszentren. Als ich heute Mittag Richtung MTZ gedüst bin – wollte nur tanken, weil’s da immer am preiswertesten ist – staute sich die Autoschlange schon am Ortsausgang von Unterliederbach, dort wo die Autobahnausfahrt runter kommt. Da hab ich gleich gesehen, dass ich am Stau vorbei nach Oberliederbach raus gefahren bin. Dort hab ich dann getankt und bin auch gleich zum Al*i einkaufen gegangen. Nebenbei bemerkt – es herrscht ein absolutes Schietwetter. Es regnet, am Anfang war’s so eine Art Eisregen, nun ist es normaler, aber alles andere als schön. Ich hab gemacht, dass ich wieder nach Hause gekommen bin. So richtig gut drauf bin ich eh nicht. Die Rückenschmerzen und Verspannungen machen mir immer noch zu schaffen und wenn ich es zulassen würde, könnte ich mir eine kleine Winterdepression einreden. Aber das lass ich nicht zu.
Gestern Abend ziemlich spät gab’s auf Pro7 die dritte Tudorstaffel. Also ich muss sagen, es war ein Fehler, dass der Heinrich seine Anne Boleyn hat hinrichten lassen. Seitdem diese kapriziöse Dame aus der Serie verschwunden ist, ist es doch ziemlich öde dort. Außerdem hat man die Darstellerin der Jane Seymour ausgetauscht, was mich ausgesprochen irritiert, obwohl die neue Schauspielerin vermutlich der echten Jane sogar näher kommt. Die soll ja auch ziemlich langweilig gewesen sein. Also insgesamt reißt mich die drittel Staffel bisher nicht vom Hocker. In erster Linie ging es gestern Abend um den Aufstand der katholischen Landbevölkerung gegen Cromwell, der mit des Königs Einverständnis die Klöster enteignete, ausraubte und ziemlich viel Kulturgut zerschlug. Die englische Bevölkerung konnte einem in dieser Zeit eh leid tun, aber wo war das eigentlich anders? Bis ins letzte Jahrhundert hinein haben ja immer die Machthaber ihre Spielchen spielen können, ob in Europa oder anderswo. Und ist das heute anders? So sehr viel, will mir scheinen, auch nicht. Oder fragt irgendwer unsere Bundeswehrsoldaten, ob sie in Afghanistan den Kopf hinhalten wollen?
Datenblase
Ich habe gerade den gesamten Blog mit knapp 300 MB auf eine externe Festplatte gespeichert um WordPress auf die neueste Version 2.9 upzudaten. Die letzten Male habe ich ohne jegliche Datenspeicherung einfach das automatische Update benutzt, aber das war mir hier nun doch zu gefährlich (beim Litblog hab ich’s gemacht, ging auch problemlos). Fragt nicht, wie lange die Sicherung gedauert hat und ich habe mir plötzlich so vorgestellt, wie viele Daten im Internet um die Erde rotieren. Das muss doch eine riesige Blase sein. Was, wenn die irgendwann mal platzt? Stellt euch vor, wir selbst und unsere Welt bestehen nur aus bits und bytes. Gott ist Herr über alles Wissen von Anbeginn der Zeit an (okay, soweit ist sicher die Kirche noch mit mir einverstanden). Irgendwann wuchs auch Gottes Wissen zu einer unglaublichen Blase heran, in die irgendetwas hinein piekste und . . . die Blase platzte. Alles Wissen wurde ins Universum geschleudert und ein winziger Teil landet auf der Erde, wo Neanderthaler und Homo sapiens heranwuchsen, um das Wissen hier zu mehren. Tja – und nun wächst wieder so ein Blase heran . . .
Wie auch immer, ich werde dieses Blog nicht updaten. Es umfasst nun die Jahre 2008 und 2009. Das reicht. Die Blase ist groß genug. Für das Jahr 2010 gibt es einen neuen Mainzauberblog [URL dann einfach statt "09" ein "10" hinter dem Wörtchen blog]. Dieser hier bleibt natürlich auf der großen Datenautobahn erhalten.
Selbstgebackenes Brot
. . . ist inzwischen bei uns echt der Hit. Vor allem schmeckt es sehr viel länger noch nach gutem Brot als das ganze gekaufte Zeugs. Und das Backen läd zum Experimentieren ein. An Heiligabend habe ich zum Fondue ein Weißbrot mit vielen Kräutern und Knoblauch im Teig gebacken. Davon ist noch einiges übrig und jetzt schmeckt es z.B. getoastet mit Frischkäse superlecker zu Salat. Resteverwertung ist jetzt angesagt, der Hunger ist eh nicht groß. Heute Mittag hat der GöGa das restliche Fonduefleisch, das sich eingetu*p*rt (also ich benutze ja inzwischen die “Öhrchendosen” meines Lieblingsshoppingssenders) gut frisch gehalten hat, in die Pfanne gehauen, während ich Restgemüse dazu geschnippelt habe. Dazu dann das getoastete Weißbrot > perfekt! Morgen ist Markttag, da werde ich mal wieder für Nachschub an Obst, Salat und Gemüse sorgen. Obstsalat zum Frühstück mit ein bisschen Joghurt ist bei mir gerade der Renner
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Ein Wetter
. . . zum Bügeln oder auch zum Schlafen, je nachdem wo man die Prioritäten setzt
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