Artikel-Schlagworte: „Eichhörnchen“
Guten Morgen!
Das sieht seit 8 Uhr in der Früh nach einem richtig schönen Tag aus *freu*!


Taunus zum Dritten
Man weiß ja nie, wie lange das trockene Wetter noch hält . . . also bin ich heute wieder auf Wanderschaft. Gerne fahre ich im Herbst durch das Lorsbachtal in den Taunus, weil man dort eine tolle Farbenpracht erleben kann. Aber noch hat sie sich nicht wirklich ausgebildet oder wir kriegen mal wieder einen Herbst ohne kräftige Farben. War es im letzten Jahr, als die Blätter so prächtig verfärbt waren?
Also bin ich in Lorsbach selbst aus dem Auto und hoch zur Gundelhard gelaufen. Das geht ziemlich bergauf und ich merk das morgen bestimmt wieder in den Beinen, vor allem auf dem Rückweg bergab zieht es immer mächtig in den hinteren Oberschenkelmuskeln. Am Wegesrand ist mir viel Herbsttypisches, aber auch Erstaunliches aufgefallen wie die rosa Blüten (Weißdorn?).

Obwohl ich nicht mitten durch den Wald bin sondern einen breiteren und nicht so dunklen Weg gewählt habe, prasselten neben mir ständig Eicheln runter. Auch aus dem Wald hörte man ständig die Geräusche herabfallender Eicheln und Kastanien. Ich habe mich wirklich gewundert, dass mir nichts davon auf den Kopf gefallen ist. Als ich heute morgen nochmal im Garten Wäsche aufgehängt habe, ist mir aufgefallen, dass der Rasen im Umkreis unserer Riesentanne übersäht ist mit den Schuppen der vielen großen Zapfen. *** Und außerdem sind die auch voller Harz – Wahnsinn. Aber zurück in den Taunus. Lorsbach liegt etwas nordwestlich von uns, die Gegend nähert sich unserer Landeshauptstadt Wiesbaden.
Wegweiser auf der Gundelhart
Die Gundelhard ist ein Bergrücken zwischen Hofheim-Lorsbach, Kelkheim und Eppstein, aber die meisten Wanderer und Mountainbiker verstehen darunter den gleichnahmigen Waldgasthof. Von hier oben kann man , wie man sieht in diverse Richtungen weiterwandern.

Im Sommer kann man hier schön draußen sitzen. Ich bin heute auf dem Rückweg eingekehrt und habe mich lieber reingesetzt, da ich ohne Jacke unterwegs war. Passend zur Oktoberfestsaison habe ich mir zwei kleine Weißwürstl und eine Bretzn bestellt, aber mein Leibgericht wird das nicht. Dazu muss man wohl doch Münchnerin sein. Mir schmeckt vor allem der süße Senf nicht so besonders.
Nomen est omen . . . *malwinke zu SunnyLatinus*
Über einen in der Tat urplötzlich sonnigen Wanderweg ging’s weiter bergauf. Hier oben gibt es viel unbebaute Fläche, was bei uns im Vordertaunus und dann natürlich in der Mainebene kaum noch vorstellbar ist.
Bahá’í Tempel in Langenhain
Auch wenn es wieder recht dunstig war, konnte man im Westen sehr gut den Bahá’í Tempel in Langenhain sehen. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich im Mai das letzte mal dort war. Meine Schwägerin und ich hatten uns dort einen Film über die Bahá’í Religion angesehen, deren Gedankengänge wir beide sehr positiv finden. Im Grunde empfinde ich diese Religion eher als eine sehr menschenfreundlich Philosophie.
“Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens”
Abdu’l – Bahá
Felder auf der Gundelhard . . .
. . . und mächtige Strohballen
Auf meinem Rückweg war die Sonne dann leider schon wieder verschwunden.
* * * Und was seh ich da gerade im Garten und dann die Tanne bis in die höchsten Regionen erklimmen?

Das dunklere Eichhörnchen ist übrigens nicht schwarz sondern teilweise dunkel, teilweise rot und hat einen weißen Bauch. In unserem Garten befindet es sich offenbar auf noch fremdem Terrain und ist noch scheuer als das Rote.
Kinderstube
Obwohl ich in unserem Garten in diesem Jahr bisher nur rotbraune Eichhörnchen gesehen habe, gibt es die dunklen auch noch. Zwei Gärten weiter steht eine riesige Zirbelkiefer oder Lärche (bin mir nicht sicher) und dort toben die Eichhörnchen in mehreren Farben rum. Leider ist es doch ziemlich weit für Fotos, mit dem Fernglas kann ich sie aber gut beobachten.
Mit dem Tele mehr schlecht als recht eingefangen
Als ich heute Nachmittag im hinteren Gartenbereich rund um die große Fichte mal wieder diesen grauslichen Hornklee gerodet habe, fand ich jede Menge verbuddelter Eicheln, Walnüsse und Haselnüsse. Am Abend ist mir dann ein rotbraunes Eichhörnchen genau dort wieder aufgefallen. Ob es noch mehr Vorräte angelegt hat oder sich vergewissern wollte, dass alles noch da ist?


Leider nimmt die Helligkeit jetzt am Abend doch schon sehr schnell ab und richtig gute Fotos krieg ich kaum noch hin. Auch die Badeaktivitäten der Vögel im Teich habe ich versucht wieder im Foto festzuhalten, aber da ist nichts Tolles mehr bei rausgekommen. Solange man noch abends draußen sitzen kann, werde ich mich wohl aufs reine Beobachten beschränken müssen.
September
Heute ist also der 1. September, der bei den Meteorologen (glaube ich) bereits als Herbstanfang gilt. Bei uns herrscht noch der Sommer vor, dem man allerdings schon seit ein paar Tagen gewisse herbstliche Züge nicht absprechen kann. Aber dass soviele Blätter fallen, das hängt ganz sicher eher mit der enormen Trockenheit zusammen (hier in Frankfurt zumindest).
Heute Morgen war ich erstmal im Eichwald laufen, das war sehr angenehm, weil schattig. Ich hatte auch einen langhosigen und langärmeligen Sportanzug an, so dass mich die Sonne mit voller Wucht traf, als ich wieder aus dem Wald raus bin. Selbst dem Eichwald sieht man die Trockenheit an. Feuer dürfte man dort mit Sicherheit keines machen.
Kleine rote Kobolde flitzen wieder durch den Garten
und verkünden so auf ihre Weise, dass das Ende des Sommers vor der Tür steht.

Ich staune ja immer wieder, auf welch dünnen Ästchen sich die dicken Tauben noch halten können. Im Moment finde ich sie etwas nervig, weil sie praktisch allgegenwärtig sind und vor allem bei der Hitze Bachlauf und Teich bevölkern. Irgendwie haben sie in diesem Jahr den Elstern den Rang abgelaufen. Deren lautes Dauerkrächzen der letzten Jahre ist heuer (tolles Wort als Alternative zu “in diesem Jahr) fast gar nicht zu hören.
Den Katzels ist die Hitze auch zuviel; hier hat es sich Garfield gestern Abend
in der Dämmerung nochmal auf einem Gartenstuhl gemütlich gemacht.
Nachtrag: Ich habe mir gerade mal die Wetter 3 Tagesprognose angeguckt. Danach soll es bei uns ab morgen schon merklich kühler werden. Heute nochmal bis 31°, morgen bis 24° und am Donnerstag nur noch 19°C. Schaun wir mal!
Kalt aber schön!
Heute ist es empfindlich kalt aber bei uns schneefrei und sonnig. Richtig schönes Winterwetter, wenn frau darauf noch Lust hätte. Hat sie aber nicht. Das Eichhörnchen ist auch wieder aufgetaucht und . . . siehe da – die vermissten Blaumeisen! Und die sogar gleich auf Nestsuche.

* * *

In der Krone des verbliebenen Ahorn sitzen reichlich Grünfinken, die ich aber noch nie an den Futterstellen gesehen habe. Immerhin – dass sie überhaupt da sind, ist schon toll, denn in den letzten Jahren waren sie so selten wie die bei uns fast ausgestorbenen Spatzen.

Jeanie räkelt sich derweil in der Sonne

