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Vor 100 Jahren . . .
. . . gab es in Frankfurt kräftiges Hochwasser. Die FNP zeigt heute ein Foto, das dies nachdrücklich belegt:

Klein Venedig in Frankfurt / 04.02.1909
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Was ihr oben seht, das ist der Blick auf den Rententurm an der Ecke zum Saalhof-Ensemble, links geht es weiter zum Römerberg, rechts käme vor dem Wasser erst noch die Straße.
Und so sah das vor drei Wochen bei schönstem Winterwetter 2009 aus:

Der Blick ist hier natürlich ein etwas anderer. Gut zu erkennen ist oben auch der Rententurm. Gestern Abend gab es hr-Fernsehn eine hochinteressate Dokumentation: Als Frankfurt 100 Gassen hatte – mit Bildern und sogar S/W Amateurfilmen aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Interessant auch die Interviews mit einigen noch lebenden Zeitzeugen, die von der Enge und der miserablen Luft in der Altstadt erzählten. Es ist ja bekannt, dass noch kurz vor der Zerstörung die Nazis Teile der Altstadt modernisieren ließen, weil Frankfurt an sich gut für’s Renomee war. Wer Geld hatte und auf sich hielt, zog bereits Ende des 19.Jahrhunderts und Anfang des 20, Jahrhnderts raus aus der engen und dunklen Altstadt und “auf’s Land”. Die zahlreichen großartigen Häuser entlang der Ausfallstraßen und Vororte Frankfurt erzählen davon. Insofern war die Zerstörung im Krieg zwar furchtbar aber vermutlich wäre früher oder später der Abriss vieler Altstadthäuser notwendig geworden.


Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch nochmal auf die Seite Alt-Frankfurt aufmerksam machen, aber auch bei Wikipedia (oder wapedia) gibt es immer wieder immer öfter tolle neue Seiten über Frankfurt.
Alte Jungfern beiderlei Geschlechts …
Ein göttliches Zitat:
Allein Willy Haas merkte in der Filmzeitschrift Film-Kurier kritisch an: “Ein öffentliches Ärgernis kann zwar unter normalen Menschen keinesfalls eintreten, könnte aber von beamteten alten Jungfern beiderlei Geschlechts mit Hilfe von befreundeten Ministerialräten künstlich arrangiert werden.”
Nachzulesen bei “einestages” unter dem Thema “Wege zu Kraft und Schönheit”. Es geht um einen Film von 1925, der noch vor der Zeit des Dritten Reiches entstanden ist, aber irgendwie doch schon sehr daran erinnert.

