Artikel-Schlagworte: „Katzen“
Lady posiert
Während mein Humpelkater noch den Sessel hütet, macht es sich die Konkurrenz in Weiß auf unserer Terrasse in der Sonne bequem. Und das Posieren vor der Kamera (wenn auch durch die Fensterscheibe) kann er/sie bestens. Einen Beweis, dass “Lady” wirklich ein Kater ist, habe ich ja immer noch nicht.

Draußen ist ein traumhaftes Wetterchen, aber solange die Hände noch Reste der Sonnenallergie zeigen, verkneife ich mir die Fotospaziergänge lieber. Und danach wird mit Sunblocker eingecremt!
Kontrastprogramm
Noch erstaunlich viel Sommer-Buntes habe ich heute bei ersten Aufräumarbeiten im Garten entdecken können. Die einzelnen Fotos dazu gibt es im Garten-Blog.

Webcam Amsterdam und neuer TFT
Cor hat mir netterweise ein paar Links zu Webcams im Amsterdam geschickt, nachdem ich gestern nichts Brauchbares gefunden hatte. Dieser HIER ist ganz hübsch, das Wetter weniger. Es ist eindeutig nass in Amsterdam.
Auch bei uns macht heute der Sommer eindeutig Winterpause, es ist ar***kalt, aber wenigstens doch trocken. Heute geh ich auch nicht mehr ohne Jacke aus dem Haus. Aber angeblich soll es ja wieder besser werden.
Heute habe ich mir von Aldi einen neuen größeren Monitor mitgebracht, ein 19” Widescreen, der gefällt mir gut. Durch das Laptop habe ich mich ausgesprochen an das Breitformat gewöhnt und bin mit dem alten 17” Zoll Normalo gar nicht gut klargekommen. Das hier ist jetzt natürlich eine Wucht – Auflösung habe ich auf 1440 x 900 eingestellt. Ich hatte meinen neuen, “alten” PC schon fast gar nicht mehr benutzt, das wird sich nun wieder ändern.Jetzt macht es wieder richtig Spass daran zu arbeiten. Ich habe auch den ganzen Schreibplatz nochmal ein bisschen umgebaut, den PC wieder unter den Tisch gestellt und auf das Rollschränkchen nun den Drucker (mit Scanner) platziert, um da besser dran zu kommen. Ich will nämlich doch mal die alten SW-Fotos aus meiner Kindheit sichten und die schönsten einscannen und mir davon Fotobücher machen lassen. Ist ja doof, dass diese Bilder in irgendwelchen Blechdosen dahin vegetieren.

Hm – wieder ein neuer Karton zum Verstecken?

Mein Pappkarton is my castle!

Nichts für mich, ich bleib lieber draußen

Wohnung geputzt . . .
aber immer noch den Geruch von letzter Nacht in der Nase, obwohl ich mit allem, was der Putzschrank hergibt durch Wohnzimmer und Wintergarten gefegt bin. Immerhin ist das Wetter wieder sehr schön, so dass wir die Türen aufreißen und die Möbel teilweise rausstellen konnten. Zum Tierarzt konnte ich mit Jeanie bisher nicht, denn das Katzl hat sich in die hinterste Kellerecke verzogen. Allerdings konnten wir sie sehen und sie machte einen einigermassen stabilen Eindruck. Auch das Bluten hat erstmal aufgehört, so wie es aussieht. Stinkesauer bin ich immer noch. Heute morgen war ich noch willens die Hundehalter anzuzeigen. Aber wir kennen die Familie ja ganz gut und werden erst nochmal mit ihnen reden. Wenn sowas allerdings nochmal passiert – mir reicht es dann schon, wenn der Hund wieder durch unseren Garten jagt – dann ist Schluß mit lustig. Der Kerl ist – so klein wie er ist - echt gefährlich, einfach ein Beißer. — Jetzt mach ich erst Putzpause. Flur und Saunaraum, eigentlich das ganze Erdgeschoss und der Keller müssen noch geputzt werden. Dass Jeanie jetzt auch noch ihre Häufchen wahllos hinterlässt, macht die Sache nicht besser. Aber das kann ich ihr nicht übel nehmen. Im Keller habe ich ihr Wasser und Futter hingestellt. Ich hoffe, sie nimmt es an und erholt sich auch ohne Tierarzt wieder. Die Kollegin meinte am Telefon, ich hätte doch bestimmt ein Antibiotikum, Arnika etc. in der Praxis, das solle ich Jeanie verabreichen. Ja, erstmal können! Mal davon abgesehen, dass ich keine Praxis mehr habe, aber dass hat die Tierärztin noch nicht geschnallt. Hilft nur abwarten. Ich erinnere mich, dass Garfield sich vor Jahren mal im Winter mit einer schweren Bissverletzung irgendwo im Garten versteckt hielt. Damals haben wir uns große Sorgen gemacht, kamen aber auch nicht an ihn ran. Er hat es überlebt und damals haben wr zum ersten Mal das Hohe Lied auf unsere stabilen Feld,-Wald- und Wiesenkatzen gesungen.

Sommer 2007
Ich hasse diesen . . .
blöden Köter aus der Nachbarschaft, der schon früher immer mal tagsüber bei uns durchs Haus gefegt ist. Im letzten Sommer hat ihn sogar die Polizei auf unserem Grundstück gesucht, weil er eine Katze tot gebissen hatte. Heute Abend war fast unsere Jeanie dran. Kurz nach 23 Uhr höre ich Stefan an unserer Haustüre brüllen und fluchen, wie ich ihn noch nie gehört habe. Der Hund war mal wieder bei uns eingedrungen – wir haben bis zum Schlafen gehen meist die Terrassentür bei runtergelassenem Rollladen einen Spalt auf, so dass die Katzen noch rein und raus können. Als mein GöGa von Jeanies Schmerzgejaule alamiert wurde, hatte sich das Vieh schon in sie verbissen – unterm Tisch im Wintergarten. Stefan konnte ihn schließlich am Halsband schnappen und mit dem Hausschuh eins überziehen, sonst wäre Jeanie vermutlich tot. Natürlich waren wieder mal die Kids der Nachbarn mit dem Hund unterwegs gewesen – wobei die ja inzwischen auch erwachsen sind – und haben ihn trotz Leine entwischen lassen. Sie waren es dann, die sich Stefans Wutausbruch anhören mussten. Hat sie aber ziemlich kalt gelassen, hatte ich den Eindruck. Immerhin wissen wir jetzt definitiv, wem der Hund gehört. Anschließend haben wir Jeanie erstmal eine halbe Stunde lang gesucht, mit Taschenlampe im Garten. Sie hatte sich aber doch im Wohnzimmer verkrochen. Im Grunde musste ich nur dem Geruch nachgehen. Überhaupt stinkt es jetzt überall nach Hund und Katz, Urin, Blut und sonstigen Exkrementen. Unsere beiden Teppiche sind vollgeblutet, aber – und das ist das Wichtigste!!! – Jeanie lebt. Da sich unsere Katzendame ja nicht anfassen lässt und jetzt schon gar nicht, kann ich die Situation schlecht beurteilen. Die Hauptwunden scheinen sich im Bereich der Schwanzwurzel zu befinden. Ich lasse sie jetzt mal in Ruhe, mal sehn wie es morgen aussieht. Solange sie auf der Seite liegt und sich sogar schon wieder putzt, geht’s ihr ganz gut, aufsetzen geht aber gar nicht. Da hinterlässt sie auch sofort Blutspuren. Ich bin total aufgewühlt, stinkesauer und habe natürlich auch immer noch ein bisschen Angst um unsere Jeanie. Garfield ist auch ziemlich eingeschüchtert, aber ihn habe ich nun trotzdem mal ausgesperrt. Das scheint mir doch für Jeanie heute Nacht besser zu sein. Lady war übrigens auch in der Nähe und sah ziemlich ängstlich aus. – Schlafen kann ich jetzt bestimmt nicht (es ist 1:00 Uhr). Ich werde mich noch ein bisschen zu Jeanie auf den Boden setzen. Morgen muss ich erstmal gründlich putzen. Ach, was für eine Schei*** – das passt zu diesem blöden Tag!



