Artikel-Schlagworte: „Kinder“

Geburtstag

. . . hat heute unser Großer und wird 27 Jahre alt. Eigentlich wollte ich dazu keinen Blogeintrag machen, er liest hier sowieso nicht mit, aber als ich mich gerade via Anette zur Gutsherrin weiter geklickt habe, war’s mir nun doch ein Bedürfnis.  Was bin ich froh, dass meine Jungmänner gesund und guter Dinge sind. Was soll man sich als Mutter Wichtigeres wünschen? Ich drück die Daumen für Annika, ganz, ganz fest. 

* * *

Lieber Flo – dir alles Liebe und Gute zum Geburtstag – bleib so wie du bist – seit 27 Jahren machst du uns Freude.

happybirthkiste

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Unser nächstes Türchen am Adventskalender öffnet morgen Wortman und ich bin echt gespannt, was wir zu sehen bekommen. Ich habe so gar keine Vorstellung davon.

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Ich glaub, ich habe gerade via Ellens Kalender einen neuen witzigen und kreativen Blog entdeckt: Sushna aus Berlin. Brot backen nach dem Motto:  „patsch, patsch, ab innen Ofen, Explosion, fertig“ klingt in meinen Ohren sehr verlockend *lach*.
Und bei Anne in ihrem Garten in Rheinhessen findet ihr heute ein arktisches Frühstück (auch via Seelenruhig).

Elternrecht

Ganz spät habe ich gestern Abend im SWR noch einen Film gesehen, der mich sehr berührt hat: In Sachen Kaminski. Da wurde einem Elternpaar, das wirtschaftlich und geistig sicher nicht zur Elite zählte, die kleine Tochter weggenommen, um das Kind besser zu fördern. Nur durch eine erstaunlich engagierte Rechtsanwältin bekamen die Eltern ihr Kind wieder zurück. In einer Zeit, in der man fast täglich von Kindesmisshandlungen und Kindstötung lesen kann, ist man leicht geneigt, Jugendämtern mehr Handlungsfreiheit einzuräumen, ja diese sogar einzufordern. Dieser Film zeigte sehr drastisch die andere Seite. Hier wurde ganz eindeutig Recht gebeugt und das bis hin zum Bundesgerichtshof. Diese Eltern lebten in einigermaßen geordneten wenn auch ärmlichen Verhältnissen und sie liebten ihr Kind über alles. Nur dass sie ihm nicht die geistige Förderung bieten konnten, die es brauchte. Weil sie es wussten, versuchten sie Hilfe zu bekommen. Diese Hilfe bestand dann aber in übermotivierten und bornierten Fürsorgern, die ihnen das Kind wegnahmen. Der Film war sehr plakativ. Die Fürsorger waren recht eindeutig die “Bösen”, die Eltern ebenso eindeutig die “Guten”. Das war für mich ein bisschen die Schwachstelle des Films. Wären Drehbuch und Regie ein wenig sensibler vorgegangen, wäre die eigene Entscheidung, was Recht und was Unrecht ist, vermutlich weniger eindeutig gewesen. Denn es war zumindest zu Beginn schon verführerisch sich von dem Elternpaar abgestoßen zu fühlen und sich von der neuen Umgebung der Pflegeeltern blenden zu lassen. — Dieser Film war für mich mal wieder ein echtes Highlight im deutschen Fernsehn.

Aus der Beschreibung: Martin und Petra Kaminski leben glücklich mit ihrer fünfjährigen Tochter Lona. Da die Eltern minderbegabt sind, rät ihr Kinderarzt zu einer Fördermaßnahme, damit das Mädchen nicht in einen Entwicklungsrückstand gerät. Was als Hilfe gemeint war, entwickelt sich zum Problem. Martin und Petra fühlen sich von der Familienhelferin kontrolliert und lehnen sie ab. In aller Unwissenheit treten sie damit eine Lawine los, denn nun wird ihnen vom Jugendamt das Recht entzogen, für Lona zu sorgen. Das Mädchen wird bei den Pflegeeltern Kai und Julia Gerber untergebracht, die sofort anfangen, sich intensiv um Lonas Förderung zu kümmern.

Doch Martin und Petra wollen ihre Tochter nicht aufgeben. Mit Hilfe der Anwältin Annett Fink gehen sie trotz ständiger Rückschläge und persönlicher Krisen durch alle Instanzen. Vergeblich. Als letzte Hoffnung bleibt nur der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

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