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Zu kurz
. . . war die Helligkeit dieses Tages wieder für einen ausgiebigen Spaziergang. Der Sonntag – wie immer dem gemeinsamen Essen und Beisammensein mit meinen drei Männern gewidmet – hat die Sonne schon wieder verschluckt. Da reichte das Licht gerade noch, um einen Gartenrundgang zu machen.

Die letzte Clematisblüte erfreut mich noch immer im Vorgarten. Ganz am Gartenende erholt sich die Glanzmispel (Photinia fraserie “Red Robin”) von der Trockenheit des Sommers, die ihr garnicht gut bekommen ist. Aber nun hat sie wieder gesundes grünes Blattwerk (wintergrün) und neue Knospen. Sollte der Winter sehr frostig werden, muss ich sie schützen. Einige laubabwerfende Sträucher zeigen noch kunterbunte Blätter und die panaschierte Weigelie scheint bereits an einen neuen Frühling zu glauben. Die Zeit der Freilandfuchsien ist nun auch fast vorbei.

Vor ungefähr zwei Wochen habe ich den Weihnachtskaktus ins Haus geholt. Nun zeigt er reichlich dicke Knospen und die erstens blühen auch bereits auf.
Wer will, kann sich im Gartenblog die einzelnen Teile der Gartencollage in größeren Bildern ansehen.
Wie bei Hitchcock – massenweise kreischende Krähen am Himmel

Der Sonnenuntergang heute nicht ganz so spektakulär wie gestern
Wie bei Hitchcock . . .
ging es gegen Abend bei uns zu. Erstmal hatten wir aber ab Mittag einen tollen schon fast sommerlichen Nachmittag. Sollte mich nicht wundern, wenn ich morgen einen leichten Sonnenbrand habe. Am frühen Abend ließen sich dann urplötzlich Massen von schwarzen Krähenvögeln in den umliegenden hohen Bäumen nieder. Was heißt “ließen sich nieder”? Teils saßen sie, teils flogen sie rum wie bekloppt und machten außerdem einen Höllenlärm. Elstern sind ja schon schlimm, aber das war echt der Hammer (ich höre sie gerade schon wieder). Ich habe keine Ahnung, ob es Saatkrähen waren oder ob es doch wieder Raben in unserer Gegend gibt, aber sie sind riesig und entsetzlich laut.

Schon fast gruselig (Fotomontage)
Aus Wikipedia: Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung.
Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indoeuropäischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutsch nannte man sie “krâwa”, im Mittelhochdeutsch wurde sie zur “krâ”, “kraeje”, “kreie” oder “krowe” und das Altslawische kennt sie als krâja.

Rabe ist mit mittelhochdeutsch “rabe”, althochdeutsch “hraban”, niederländisch “raaf”, englisch “raven” und altisländisch “hrafn” verwandt. Es stammt von der lautmalerischen Wurzel “ker”, von der auch “Harke” und “krächzen” abgeleitet ist. Die Wurzel ahmt scharrende, raschelnde oder kratzende Geräusche nach. Der Rabe ist damit also ein Krächzer.
Wenn ich mir auf der NABUseite die Stimme der Rabenkrähe anhöre, dann waren das auf jeden Fall Rabenkrähen (Corvus corone corone).


