Artikel-Schlagworte: „Krimi“
Buchrezension: Öland
Öland ist eine schwedische Ostseeinsel in der Provinz Kalmar. Sie ist erst seit 1973 mit dem Festland durch die sechs Kilometer lange Ölandbrücke verbunden.
Öland ist auch der Titel eines Kriminalromanes, den ich gerade zu Ende gelesen habe. Ich schreibe mal bewußt nicht “Krimi”, weil für mich der Roman, die Geschichte als solche, das Wichtigste ist. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Weiterlesen HIER.
Und wenn ich es mir so richtig überlege, dann habe ich mit diesem Buch auch gleich noch das
für diese Woche erledigt *lol*. Also ehrlich, zu “Ö” fällt mir auch sonst nicht viel ein. Ich könnte höchstens ein paar uralte Österreichfotos zusammen suchen. Zum Skilaufen waren wir früher fast jeden Winter in unserem Nachbarland. Aber seit wir im Winter lieber die Sonne suchen oder uns unter Wasser begeben, ist Österreich etwas in den Hintergrund getreten.
Dauerduschen
. . oder Klimaanlage? Zu irgendetwas in dieser Richtung muss man heute wohl greifen. Und die Wetterkarte zeigt eindeutig, dass Frankfurt heute das Zentrum der Hitzewelle in Mitteleuropa ist. Heisser als bei uns wird’s nur noch in Südspanien – das ist verrückt.

Diese Karte werde ich mir wohl mal aufheben, falls ich in ein paar Wochen wieder friere und über die Kälte – die ja garantiert doch wieder kommt – meckere.
Wenigstens bin ich mit Lesestoff versorgt und kann mich im Garten in den Schatten verziehen, obwohl wir leider nicht gerade viel davon haben. Die meisten unserer großen alten Bäume mussten in den letzten zwanzig Jahren gefällt werden. Einige stammten ja noch aus Opas Zeiten (1927). Bis die neuen wieder Schatten spenden, wird’s noch ‘ne Weile dauern.
Apropos Lesestoff: es wird höchste Zeit, dass die Stadtteilbücherei endlich ins neue BIKUZ einziehn kann und ihre Pforten wieder öffnet. Ich habe in den letzten Wochen entschieden zuviel Geld für Bücher ausgegeben und bei einigen hat es sich wirklich nicht gelohnt.

Im Moment lese ich mal dummerweise wieder den dritten Band eine Trilogie zuerst, aber so richtig schlimm ist das nicht. Das Buch heißt: Vergebung ,der Autor Stieg Larsson, ein erst kürzlich viel zu jung verstorbener schwedischer Autor. Die beiden ersten Bände Verblendung und Verdammnis erzählen zwar die Vorgeschichte des dritten Bandes, aber im Moment finde ich mich auch so ganz gut rein. Auf jeden Fall ist es mal wieder ein bisschen was Anspruchsvolleres als nur Vampirromane oder dieses Äonzeugs. Zwischendurch habe ich aus der Sparte Vampirromane – die sind derzeit offenbar “in” – Black Dagger gelesen (Band 1 und2 in einem). Das ist sozusagen die weniger jugendfreie Version von Twilight. Es läuft dann auch unter der Kategorie erotischer Mysteriethriller und viel mehr ist dazu auch nicht zu sagen. Kann man mal zwischendurch lesen, ist aber eher belanglos.
Lesestoff
In den letzten Wochen habe ich doch erstaunlich viel gelesen, entweder wenn’s geregnet hat oder wenn es nachmittags so heiß war, dass ich auch nur auf Liegestuhl im Schatten Lust hatte.
Neulich habe ich mal wieder zu einem Inspector Lynley Roman von Elizabeth George gegriffen. Früher habe ich die ersten Bände regelrecht verschlungen bis sie mir allmählich zu eklig wurden. Bei Amazon habe ich gelesen, dass die letzten Bände wohl auch ziemlich langweilig waren – also offenbar nicht viel verpasst. Nun habe ich zur aktuellen Taschenbuchausgabe auf dem Markt gegriffen:

Wo kein Zeuge ist
und weil ich das Buch schon bei amazon bewertet habe, pack ich hier mal meinen dortigen Kommentar rein: Handwerklich gut und einigermaßen spannend, 10. August 2009
War ich vor Jahren ein ausgesprochener George/Lynley Fan, habe ich irgendwann aufgehört weiter zu lesen, weil ich die Inhalte als immer brutaler und gleichzeitig langweiler empfand. Zufällig kam mir dann “Wo kein Zeuge ist” in die Finger und ich stelle fest, sie (Elizabeth George) kann es immer noch. Dieser Krimi ist sehr verschachtelt und lässt dem Leser kaum eine Möglichkeit mehr zu wissen als die Polizei. Das muss nicht immer gut sein, hier aber funktioniert es. Das Gespann Lynley/Havers ist zwar ein bisschen abgenutzt, was aber weniger an Havers liegt. Trotzdem hat die Autorin wohl gemerkt, dass sie einen Schnitt machen muss, aber den macht sie bei einer (für den Leser) eher unwichtigen Person. Mir hat das Buch gefallen, aber ich frage mich, warum es inzwischen tatsächlich schon wieder den nächsten Roman mit Inspector Lynley gibt. Das angebliche Ende wäre mir vernünftig erschienen. Irgendwie ist die Luft eben doch raus.

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Äon
Im Moment lese ich das neueste “Werk” von Andreas Brandhorst, den ich neulich noch als Übersetzer der Bücher von Terry Prachett gelobt habe. Das Buch heißt Äon und ist so ziemlich das Ärgerlichste und Langweiligste auf dem Gebiet der sogenannten Mystery Thriller, das ich seit langem gekauft habe. Jeder Euro tut mir weh, den ich dafür bezahlt habe und ich weiß nicht, ob ich das Buch überhaupt zu Ende lesen werde. Nein, hier schreibt kein neuer Dan Brown oder vielleicht gibt es von diesem Genre einfach schon zuviel Besseres auf dem Markt. Man nehme ein bisschen Vatikan, ein bisschen Esoterik – nach den vielen Jesus Mysterien und auch Moses musste bereits herhalten, von Ägypten ganz zu schweigen – geht’s nun also noch weiter zurück und Gilgamesch muss ran. Dann noch schnell ein Reiseführer Kalabrien durchgeblättert, ein bisschen im Internet über Lettland nachgeguckt, alles schön vermischt mit blutigen Horrorszenarien und voila > ein Buch ist daraus geworden. Das Ganze ist so hanebüchen wie langweilig.

Beide Rezensionen wie immer auch nachzulesen im Schreiben & Lesen Blog.
Putzmontag / Lesestoff
Heute ist der Tag weitestgehend dem Hausputz gewidmet.
Ist auch dringend nötig. Der GöGa ist wieder am Arbeiten und die Bahn ist sozusagen frei. Nein, er hätte mich auch nicht während seines Urlaubs gestört, aber da hatte ich keine Lust auf das ganz große Putzlappenschwingen. Außerdem war es mir zeitweise auch einfach zu heiß. Heute ist mein Rhythmus total durcheinander, ich habe in der Nacht bis morgens um Fünf gelesen und bin nun nicht so ganz richtig ausgeschlafen. Aber für’s Putzen ist sowas genau richtig. Da denk ich nicht drüber nach, was ich sonst unternehmen könnte. Wobei das Wetter wieder besser wird. Die Sonne scheint, der Himmel ist größtenteils blau und ich denke mit dem kommenden Vollmond wird sich der Hochsommer noch ein letztes Mal austoben.
Was ich gelesen habe? Mal wieder einen Roman – Krimi will ich nicht unbedingt schreiben – von Håkan Nesser “Mensch ohne Hund”. Dieses Buch hat mich derart fasziniert, dass ich es praktisch nicht aus der Hand legen konnte. Der Titel ist ziemlich absurd und hat im Grunde auch keinen Sinn, außer dass einer der Protagonisten an einem Roman mit diesem Titel schreibt. Das Faszinierende sind die psychologischen Betrachtungen einer vermutlich durchschnittlichen schwedischen Familie, die sich von einer deutschen auch nicht sehr unterscheidet und die letztendlich daran auseinander bricht, dass wir heute in einerGesellschaft leben, die kaum noch ethische Regeln besitzt. Die Interaktionen zwischen Ehepaaren und Geschwistern, zwischen Generationen sind alle irgendwie nur zu gut nachvollziehbar und sicher nicht nur mir bekannt. Dass daraus letzten Endes auch ein Kriminalfall wird, ist der notwendige Plot des Romanes. Während der erste Teil sehr dicht ist und teilweise verstörende Verhaltensmuster beleuchtet, wird der Roman im zweiten Teil dann doch noch zum Krimi. Ein für Nesser neuer sympahischer Kriminalinspektor wird eingeführt und obwohl der Leser eher als die Polizei vermuten kann, wer hinter den Morden stckt, nimmt das dem Ganzen keineswegs die Spannung. Das macht einen guten Roman aus. Ich finde ihn sehr lesenswert. Aber Achtung: obwohl nicht blutrünstig, ist er keine leichte Kost.
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Diese Woche bei Sari: Glücksmomente und im ABC Projekt seht der Buchstabe “L” an. Das passt irgendwie ganz gut zusammen oder? Mir fällt dazu spontan “Lachen” ein. Nur wie setzt man das fotografisch um? Und dann liegt im August noch Donnas Schreibprojekt an, da wollte ich ja auch mitmachen. Wie es los geht? “Missmutig räumte sie die Geschirrspülmaschine aus. Ob aus diesem verkorksten Wochenende noch irgendetwas herauszuholen war…” Da sollte sich doch was draus machen lassen
Buchrezension: Gähn!
Gähn ist natürlich nicht der Titel, gähn ist mein Kommentar zu “Tod am Galgen” von Libor Schaffer. Bin froh, dass es ein aus der Bücherei ausgeliehenes Buch und kein gekauftes ist.
. . . bitte im Schreiben & Lesen-Blog weiterlesen
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Schneegestöber


