Artikel-Schlagworte: „Krimi“

Lesestoff

Die Braut im Schnee
Die Braut im Schnee

Amazonlink erstellt mit dem von mir gestern vorgestellten tollen Linkgenerator von Stephan Kockmann

Neben dem von mir hochgelobten “Nachtzug nach Lissabon” habe ich in der letzten Zeit noch meinen zweiten Frankfurt-Krimi von Jan Seghers gelesen: “Die Braut im Schnee”. Das Buch ist ein gut geschriebener, spannender Krimi mit Kommisar Robert Marthaler, der mir nach wie vor ein bisschen zu verschroben ist. Man kann Mankells Wallander einfach nicht ohne weiteres nach Frankfurt versetzen. Den Inhalt und die Umsetzung fand ich noch besser als in Seghers erstem Krimi “Ein allzu schönes Mädchen”. Ein bisschen lachen musste ich bei dem Gedanken an einen Professor im Carolinum – Zahnklinik Frankfurt – wie den im Buch beschriebenen. Mag ja sein, dass sich manch einer dort wünscht mit allen seinen Studentinnen ins Bett zu gehen, aber ich kenne keinen, der zumindest in meiner Zeit dafür die Attraktivität gehabt hätte. Inwieweit Nicht-Frankfurter Jan Seghers Krimis genauso reizvoll finden wie ich, weiß ich nicht. Man genießt natürlich auch ein bisschen den Wiedererkennungseffekt. Aber ich finde sie auf alle Fälle empfehlenswert.

Mal Klamauk im . . .

immer gleichen Krimischema gab es gestern bei Alarm für Cobra 11. Das ist so eine Serie, in die ich hin und wieder reingucke, wenn ich sonst nichts finde. Längst habe ich den Überblick verloren über die diversen attraktiven Partner des kleinen Semir, der immerhin eine wiedererkennbare Konstante darstellt. Für Krimis ohne erkennbare Handlung dafür mit vielen Stunts habe ich eigentlich wenig übrig (und bin heilfroh, dass es auf Deutschlands Autobahnen nicht wirklich so zugeht).

pferde.gif Gestern wurde so ziemlich der Höhepunkt der Verrückheiten erreicht, aber ich musste lachen bis mir die Tränen kamen, als die Hauptdarsteller auf der Flucht plötzlich zur Musik von – war’s Bonanza? – auf einem Pferd und einem Pony entkamen. Allein für diese Sequenz hat es sich gelohnt diese Folge anzugucken. Der Rest war wie üblich “hinweg”, es sei denn man mag diese Art von Filmen. Es ist ja alles eine Geschmackssache. Aber der Neue auf dem Pony – göttlich *lol*. Im Übrigen war auch Christian Tramitz als etwas trotteliger und hypochondrischer Flensmann eine echte Bereicherung. Mich würde es nicht wundern, wenn die Gags aus seiner Feder stammten.

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Lesestoff // TV – Tipp

  Ein gut gemachter Krimi, wenn man das Buch als Kriminalroman bezeichnen will, ist für mich Charlotte Links “Die letzte Spur”. Mit knapp 640 Seiten als Urlaubslektüre zu empfehlen, es sei denn man ist Diagonalleser wie ich, dann reicht ein Wochenende. Ich habe es definitiv verschlungen, weil viele parall laufende Handlungsstränge Spannung erzeugen. Man möchte einfach wissen, wie es weiter geht. Der Bruch kommt für mein Gefühl am Ende des zweiten Teils. Die Story könnte hier an ihrem Ende angelangt sein, sie wäre auch dann gut gewesen. Da sie aber weiter geht, kann man fast ahnen, was am Ende dabei heraus kommt und plötzlich kommen dann doch Zweifel auf, wie gut das Buch wirklich konstruiert ist. Man stellt sich dann Fragen, die den Fragen, die sich die Protagonistin auf  den letzten Seiten in ähnlicher Weise stellt, sehr nahe kommen. Aber trotzdem – das Buch ist lesenwert, um vieles besser als was ich in den letzten Monaten so gelesen habe. Irgendwie bürgt Charlotte Link halt doch für schriftstellerische Qualität.

* * *

In der Reihe “Legenden” wird heute Abend um 21 Uhr in den ARD Prof. Dr. Bernhard Grzimek, der langjährige Direktor des Frankfurter Zoos vorgestellt. Seine Fernsehsendungen “Ein Platz für Tiere” sind wirklich Legende. Siehe auch meine letzten Bilder aus dem Frankfurter Zoo im Fotoblog.

Wow – ein Wolf aus Norwegen

Wer heute gestern im Ersten “Der Wolf” – Das vermisste Mädchen – nicht gesehen hat, hat was verpasst, sofern man skandinavische Krimis mag. Diesmal spielen die Stories in Norwegen und Varg Veum, gespielt von Trond Espen Seim ist eine absolute Entdeckung auf der deutschen Mattscheibe. Ich habe ja lange gebraucht, um mich für skandinavische Krimis zu begeistern, aber diesen fand ich auf Anhieb klasse. Montagabend gibt es den nächsten “Wolf” und soweit ich die Kritik dazu gelesen habe, soll der Film noch um einiges besser sein. Der Darsteller wird übrigens als Mischung aus Kurt Cobain und Nick Nolte beschrieben, na ja – jede(r) hat so sein Vorstellungen. Mich hat er sofort an Viggo Mortensen erinnert. Zumindest ein attraktiverer Held als die Wallander-Darsteller (was nicht gegen die Krimis und Schauspieler als solche spricht). Ich bin gespannt auf morgen Abend! Die Stimme gibt mir noch Rätsel auf. Sie klingt wie die sonore Stimme von Claus Theo Gärtner (Matula – Ein Fall für Zwei). Könnte ja sein, dass Claus Theo Gärtner auch synchronisiert.

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