Artikel-Schlagworte: „Krimis“

Echt englisch

kerzenlicht Wenn ich mal wieder die Nase voll habe von den düsteren skandinavischen Krimis, den blutrünstig ausschweifenden modernen Erzählern, dann greife ich gerne auf Krimis mit altenglischem Flair zurück, auch wenn sie durchaus in der Neuzeit spielen. In der Bücherei fielen mir vor Kurzem die Krimis der Mitchell-und-Markby-Reihe von Ann Granger in die Hände.  Ich kannte sie noch nicht und lese sie im Moment mit großer Begeisterung. Sie sind vielleicht nicht ganz so geschliffen geschrieben wie die Krimis einer Elizabeth George, etwas betulicher auf jeden Fall, aber dafür spannend, witzig und oft genug mit einem überraschenden Ende. Sie haben für mich eine gewisse Ähnlichkeit mit Inspector Barneby aus dem Fernsehen, den ich sehr gerne sehe. “Mord ist aller Laster” Anfang war der erste Band dieser Serie und es kann sein, dass ich ihn doch vor Jahren schon mal gelesen habe. Im Moment habe ich den Band Kerzenlicht für eine Leiche zu Ende gelesen. Er war wieder sehr vergnüglich mit den gewohnt kauzigen Charakteren und viel Spannung. Und bei dem augenblicklichen Wetter kann man sich mit diesen Büchern und einer Kanne Tee ganz gemütlich in einen Sessel zurückziehen und sich “very british” fühlen.

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Das reinste Aprilwetter ist das heute. Während es heute vormittag vorwiegend grau war und geregnet hat wie verrückt, ist im Moment (14 Uhr) der Himmel wieder blank geputzt, die Sonne scheint – aber es stürmt.  Von drinnen sieht es schön aus, draußen ist es eher ungemütlich.

himmel411Blauer Himmel wie im Sommer im Nordosten

palme411Sonne und ein paar Wolken im Südwesten

teich411Der Teich – am Sonntag praktisch leer – ist wieder gut gefüllt

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wallacegoogle Und noch ein Jubiläum: Nach dem 50. Geburtstag von Asterix und Obelix feiern nun die Knetmännchen Wallace & Gromit ihr Zwanzigjähriges. Eigentlich sind die zunächst an mir vorbeigegangen, bis ich mal mitbekommen habe, dass sich mein Neffe total dafür begeistert hat. Dann tauchten DVDs von ihnen plötzlich auch bei uns auf. Meine drei Männer sind ebenfalls Wallace und Gromit Fans.

Crime Time

Ich bin ein Krimi Fan, geb ich gerne zu. Aber gut muss er sein.  Fast immer sind es die Tatorte im Ersten, die mir besonders gut gefallen (es sei denn Andrea Sawatzki mischt mit). Das Interessante an den Tatorten ist, dass sie sich selten darauf beschränken einfache Mordfälle zu lösen, sondern fast immer auch brisante Themen angehen. Gestern war es mal wieder das Zölibatgebot der katholischen Kirche (Tempelräuber). Bisher habe ich mir so viele Gedanken dazu nicht gemacht. Ich finde das Zölibat einfach nur unnötig, antiquiert und unmenschlich. Wie unmenschlich es wirklich ist, wurde mir gestern Abend erst so richtig klar. Wir wissen ja längst, dass sich ein Großteil der katholischen Geistlichen nicht wirklich an die Enthaltsamkeit hält. Aber was das für die betroffenen Menschen, die Priester, ihre Lebensgefährtinnen und die gemeinsamen Kinder – vor allem für diese – tatsächlich bedeutet, das kann man sich gar nicht so richtig vorstellen. Man müsste alle Anwärter auf die Priesterweihe dazu kriegen, dass sie sich solidarisch erklären und sagen: So bitte nicht mehr. Da lobe ich mir doch die Religionen und Philosophien, die der Sexualität den naturgegebenen Platz im Leben eines jeden Menschen einräumen. Aber ich fürchte, die katholische Kirche hat einfach Angst davor, dass mit einer Lockerung des Zölibats letztendlich auch wieder das Dogma der Jungfräulichkeit der Maria in Frage gestellt wird. Aber das ist für mich sowieso der größte Blödsinn aller Zeiten. Und ich frage mich immer wieder, wie man einer Religion angehören kann, die von ihren Anhängern den Glauben daran einfordert.  – Nee, ich hör auf. Das führt zu nichts.

Crime Time > Heute Abend könnte es im ZDF einen sehenswerten Krimi geben: Der Tote im Spreewald – soll atmosphärisch sehr dicht sein.  Für gute deutsche Krimis lass ich alle amerikanischen sausen.

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Gerade via Kerstin (Terragina) entdeckt: Rezeptebuch

eine ganz tolle Rezeptesammlung!

Lesestoff mit Sachsenhäuser Lokalkolorit . . .

das sind die Bücher von Frank Demant, Autor und Verleger der Simon-Schweitzer-Romane im eigenen Röschen-Verlag.

Während rechts außen immer noch das Bild des ersten Bandes “Immer horche, immer gugge” zu sehen ist, dass ich gewaltig zerrissen habe – und dazu stehe ich auch – habe ich inzwischen auch Band 2 “Geiseldrama in Dribbdebach” mit weit größerem Vergnügen gelesen. Dazu kam es nur, weil ich mir gleich beide Bücher auf einen Schlag gekauft hatte, in der Hoffnung so etwas wie die Eifel-Krimis vorzufinden. Vermutlich Mit Sicherheit hätte ich mir sonst Band 2 nie gekauft. Aber – ich muss zugeben, Band 2 hat mir um einiges besser gefallen, deshalb schreibe ich hier auch nochmal was dazu, das ist nur fair, denke ich. Am Besten kopiere ich hier meine Amazonkritik rein (ach so, die ist ja noch nicht erschienen.) Also, wen es interessiert, einfach mal die nächsten Tage HIER anklicken (das ist die Amazonseite mit meinen sämtlichen bisherigen Kritiken dort).

geiseldrama.jpg

Geiseldrama in Dribbdebach: Eine Sachsenhäuser Kriminalepisode

 

Lesestoff von "Dribbdebach"

demant.jpg Eben kam die Post mit zwei neuen Büchern, nämlich zwei Sachsenhäuser Krimis von Frank Demant. Ich bin gespannt, wie sie mir gefallen und hoffe ein bisschen, dass sie an die Eifelkrimis von Jaques Bernbach heranreichen.

Der erste Band heißt: Simon Schweitzer – immer horche, immer gugge: Erste Sachsenhäuser Kriminalgeschichte
wobei Simon Schweitzer also nicht der Autor ist sondern der Protagonist der Krimis. Die Rezensionen sind positiv, wobei immer wieder betont wird, dass es sich nicht vorrangig um Krimis handelt sondern um viel witziges Lokalkolorit, was mit nur Recht sein soll. Frank Demant verlegt übrigens auch im Selbstverlag!

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