Artikel-Schlagworte: „raben“

Wie bei Hitchcock . . .

ging es gegen Abend bei uns zu. Erstmal hatten wir aber ab Mittag einen tollen schon fast sommerlichen Nachmittag. Sollte mich nicht wundern, wenn ich morgen einen leichten Sonnenbrand habe. Am frühen Abend ließen sich dann urplötzlich Massen von schwarzen Krähenvögeln in den umliegenden hohen Bäumen nieder. Was heißt “ließen sich nieder”? Teils saßen sie, teils flogen sie rum wie bekloppt und machten außerdem einen Höllenlärm. Elstern sind ja schon schlimm, aber das war echt der Hammer (ich höre sie gerade schon wieder). Ich habe keine Ahnung, ob es Saatkrähen waren oder ob es doch wieder Raben in unserer Gegend gibt, aber sie sind riesig und entsetzlich laut.

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Schon fast gruselig (Fotomontage)

Aus Wikipedia: Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung.
Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indoeuropäischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutsch nannte man sie “krâwa”, im Mittelhochdeutsch wurde sie zur “krâ”, “kraeje”, “kreie” oder “krowe” und das Altslawische kennt sie als krâja.

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Rabe ist mit mittelhochdeutsch “rabe”, althochdeutsch “hraban”, niederländisch “raaf”, englisch “raven” und altisländisch “hrafn” verwandt. Es stammt von der lautmalerischen Wurzel “ker”, von der auch “Harke” und “krächzen” abgeleitet ist. Die Wurzel ahmt scharrende, raschelnde oder kratzende Geräusche nach. Der Rabe ist damit also ein Krächzer.

Wenn ich mir auf der NABUseite die Stimme der Rabenkrähe anhöre, dann waren das auf jeden Fall Rabenkrähen (Corvus corone corone).

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