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3 Dinge-Stöckchen
Gerade bei La Palma-Brigitte entdeckt: Das 3 Dinge Stöckchen. Ist relativ kurz, also habe ich es mal mitgenommen.
3 Dinge …
… die dich anturnen? Gute Musik, sympathische Menschen, ein toller Film
… die dich abturnen? Muffelige Zeitgenossen, Dummschwätzer, Werbung – egal ob im Radio, TV oder noch schlimmer am Telefon
… die möglicherweise alles bedeuten? Meine Familie, Frieden, Freiheit
… die dir wichtig sind? siehe oben oder: Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Frieden
… die du wegwerfen würdest? Ich werfe alles weg, was ich nicht brauche, nur bei Büchern tu ich mich schwer. Also: Klamotten, die ich nicht mehr anziehe, alte Zeitungen, den ganzen Kram, der nur rumsteht und Staub fängt
… die du auf der Strasse aufgehoben hast? Müll, notgedrungen wenn er auf unserem Fussweg liegt – meinen Autoschlüssel, wenn er mir runter gefallen ist oder entsprechen mal den Chip für den Einkaufswagen, aber sonst hebe ich von der Straße eigentlich nichts auf
… die du immer zu Hause hast? Obst, Brot, Katzenfutter
… nach denen du süchtig bist? Schokolade – wehe, wenn sie erstmal angebrochen ist
Aber sonst? Nö, sonst nichts.
Aasgeier // Stöckchen
Bügeln ohne Radio im Hintergrund ist doof, aber bügeln mit Radio im Hintergrund ist an Tagen wie heute geradezu unerträglich. Selten geht mir die Berufsgruppe der Radiomoderatoren mit ihren ewig gleichen, dümmlichen Fragen mehr auf die Nerven, als wenn irgendwo in der Welt ein Drama passiert ist. Da hilft nur eins: Ausschalten und eine CD einlegen.
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Und noch ein Stöckchen – bei Inge aufgeschnappt:
Was wäre für mich das Wünschenswerteste?
Wenn die Menschen einander mehr zuhören würden und sich Mühe gäben, einander wirklich zu verstehen und zu akzeptieren. Das würde viele sinnlose Kriege überflüssig machen, aber auch solche schrecklichen Amokläufe von Kindern und Jugendlichen.
Lebe ich gern dort wo ich wohne?
Ja, ausgesprochen gerne. Ich wohne fast schon ein bisschen ländlich, am Rande der Großstadt, die ich in wenigen Minuten mit all ihren Möglichkeiten erreichen kann. Ab und an würde ich mir schon einen großen See wünschen.
Was täte ich gern, wenn ich alle Möglichkeiten hätte?
Mal eine Weltreise machen – einmal, dann wär’s gut.
Ein Werbespott und was mache ich darinnen?
Absolut keine Ahnung. Aber es müsste etwas sein, hinter dem ich voll und ganz stehen kann.
Was stört mich überhaupt nicht?
Dass ich nach vielen hektischen Berufs- und Mutterjahren jetzt ab und an mal überlegen muss, womit ich den Tag verbringe
Möchte ich etwas ändern?
Im Moment vor allem das Wetter! Ab und an die Menschheit als solche. Beides geht dummerweise nicht.
Was macht mich besonders aktiv?
Wenn Pläne habe, wenn der Frühling kommt, wenn ich die Aussicht habe mich mit jemandem zu treffen, den ich wirklich mag.
Wo möchte ich nie Urlaub machen?
Oh – darüber habe ich noch nie nachgedacht. Aber sicher nicht in extrem totalitären Ländern, in denen der einzelne Mensch nichts gilt, in denen keine Freiheit herrscht.
Was nervt mich garantiert nie?
Hatten wir doch schon – oder?
Kann ich nachtragend sein?
Es kommt auf die Situation an, manchmal schon (danke für die Antwort, Inge)
Mein schönstes letztes Erlebnis?
Als endlich die Gärtner anrückten.
Worauf kann ich gut verzichten im Leben?
Auf überhebliche, streitsüchtige, neidische Menschen – auf Egomanen, bei denen sich die Welt nur um sich selbst dreht. Für mich selbst: Zigaretten, Alkohol, teure Klamotten – alles mit “in-Faktor”, von dem mir die Werbung einzureden versucht, dass man es haben müsste.
Bei welcher Person wäre ich gern mal für eine Woche?
Sehr schwierig? Vielleicht beim Papst, wenn ich ihn alles das fragen dürfte und ehrliche Antworten bekäme, was ich ihn gerne fragen würde.
Was ist für mich die wunderbarste Entwicklung?
Die meiner Kinder
Mag ich Zirkus und Zootiere?
Für Zirkus habe ich überhaupt nichts übrig, würde ich am liebsten abschaffen, zumindest wenn es um Tierdressur geht. Zootiere – das ist sowas wie ein notwendiges Übel. Ich sehe sie gerne, freue mich, wenn sie einigermaßen artgerecht gehalten werden (bin mir dabei im Klaren, dass es wirklich artgerecht nicht geht) und verstehe, dass man mit Zoos auch Arten erhalten kann, die sonst vielleicht aussterben würden. Menschenaffen im Zoo – das ist für mich ein extrem heikles Thema. Es wäre mir lieber, man könnte ihre Arten in natürlicher Umgebung erhalten, wo sie von uns Menschen so wenig wie möglich belästigt werden. Aber genau dazu scheint der Mensch nicht in der Lage zu sein. Das ist ein Thema, über das ich mich in Rage schreiben kann.

