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Weiße Weihnacht?
Na – ich vermute mal, es werden im südhessischen Flachland allenfalls einzelne Schneeflecken übrigbleiben.
Eine Insel mit zwei Bergen . . .
. . . hat sich heute morgen im Garten wieder gezeigt
Und Garfield guckt sich um – sieht aber noch nicht ganz ausgeschlafen aus
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Das vorletzte Türchen wird heute von Monica aus Ann Arbor in Michigan geöffnet. Sie hat sich ganz viel Mühe mit der deutschen Version ihrer Texte gegeben, wofür ich herzlich Danke sage. Monica zeigt uns schöne, weihnachtliche Bilder aus ihrer Heimat in den USA.
ABC Projekt – das “M”
Und weil mir ja doch nichts einfällt und der Main zu naheliegend wäre, kommt das “M” mal wieder aus der Konserve.
Montezuma Castle – eine Wohnstätte der Anasazi
oder ihnen nahestehender Ureinwohner Arizonas
Bei Montezuma Castle handelt es sich um eine Felsenbehausung (Cliff Dwelling), die von den Sinagua-Indianern im 12.Jahrhundert erbaut wurde. Sie liegt im US-Bundesstaat Arizona zwischen Phoenix und Flagstaff. Es ist eine trockene und unwirtliche Gegend (Sin aqua = ohne Wasser), aber es gibt dennoch ein Flüsschen und etwas weiter weg einen See. Das ganze Gebäude besteht aus 20 Räumen, die sich über fünf Etagen in eine Felsnische einpassen. Die Ruinen liegen an den Hängen des Beaver Creek und sind nur über Leitern zu erreichen.
Die Farbe “Gold”
Ganz schön spät bin ich heute dran und vielleicht geht ja die Abendsonne demnächst so prachtvoll “golden” unter wie hier bei Big Sur auf dem Pacific Highway No.1

Ich hoffe, dass der goldene Sonnenuntergang auch auf euren Bildschirmen gut rüberkommt. Ich habe ihn an den Anfang gestellt, weil mir die Sonne heute zum Thema GOLD sehr schnell einfiel. Gold gilt als das edelste Metall schlechthin, obwohl z.B. Platin noch teurer ist. Aber schon immer war es das Gold, dass die Menschen in seinen Bann zog und mit dem sich vor allem diejenigen schmückten, die die Macht besaßen, es sich zu beschaffen. Egal ob Kaiser oder Päpste – alle gierten nach Gold und besonders zu Beginn der Neuzeit wurden im neu entdeckten Amerika ganze Indiostämme wegen des Goldes ausradiert (und der Rest durch die Kirche). Aber schon die Herrscher der südamerikanischen Indios horteten ja das Edelmetall und schon sehr viel früher in der Menschheitsgeschichte war es immer wieder das Metall der Macht und des Prunkes. Warum wohl? Ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich mit der Sonne zu tun hat oder dem Sonnengott, dem ja die meisten Herrscher gleichen wollten. Und auch heute ist es immer noch ein Zeichen der Macht . . .

Trump-Tower in Las Vegas
. . . und des Luxus

Luxushotel in Las Vegas
Natürlich habe ich auch Gold im Schmuckkästchen . . . ja – und im Mund
Tatsächlich ist Gold eines der unangreifbarsten Metalle, medizinisch unbedenklich, es sind so gut wie keine Allergien bekannt (gilt nur für Feingold) und desalb wird es eben auch in der Medizin eingesetzt. Meine Goldgussfüllungen in den Backenzähnen halten inzwischen seit rund 35 Jahren. Aus ästhetischen Gründen werden heute viele Zähne lieber mit Keramik gefüllt oder überkront, aber Gold ist von der Haltbarkeit und der Passform unübertroffen (man verzeihe mir diesen Ausflug in meinen ehemaligen Beruf).
Hier kommt noch ein Foto von der Golden Gate Bridge in San Francisco, die selbst allerdings von roter Farbe ist:

Benannt wurde die Brücke nach der natürlichen Einfahrt zur Bucht von San Francisco. Diese Einfahrt (the Golden Gate, das Goldene Tor) ist 1,6 Kilometer breit. Die Buchteinfahrt erhielt um 1846 während des Goldrausches in Kalifornien ihren Namen Golden Gate oder Chrysopylae von Captain John C. Fremont, den die Meeresstraße an das Goldene Horn (griech. Chrysoceras) in Konstantinopel/Istanbul erinnerte – Quelle: Wikipedia
Sodele, das muss zum Thema Gold reichen, ich will mich nochmal auf die Terrasse setzen. Es ist ein herrlicher Tag heute, mit so gutem Wetter hatten wir gar nicht gerechnet. Stefan hat am Holzzaun weiter gemacht, ich habe wieder mal den kompletten Rasen gemäht – mann, war der schon wieder hoch! – das erspart jede Muckibude. Und die Steuererklärung ist auch aus dem Haus! Das ist doch was. Nun kann’s Wochenende werden
Und ich wünsche euch allen ein besonders schönes solches. Zumindest bei uns ist an allen Ecken und Enden was los.
Morgen wird es dann zum guten Schluss noch ganz und gar “bundisch” und fast alle meine Fotos zum Projekt “Farbe bekennen” findet ihr in der Galerie.
Nachschlag
Wenn man sich mit so einem Farbthema beschäftigt, dann fallen einem immer noch mehr Beispiele ein. Vorhin bin ich in Liederbach wieder an der Coca Cola vorbei gefahren und später bei uns am Feuerwehrhaus und prompt fielen mir wieder Fotos aus den USA dazu ein. Ich habe ein bisschen gesucht und – trara! – da sind sie:

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Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Santa Claus im roten Mantel *lach*
Inzwischen habe ich festgestellt, dass die Farbe “Rot” morgen als Dunkelrot nochmal erscheint. Puh – das ist ein bisschen doof. Ich habe fast alles, was mir zu Rot einfiel heute schon reingepackt. Aber ich bin vorhin mal kurz ein paar Kilometer gefahren und bin auch fündig geworden. Mehr dazu morgen. Jetzt trinke ich erstmal einen Schluck “Lingonberrysaft”. Ihr wisst nicht, was das ist? Dann wisst ihr auch nicht, wo ich war. Gegessen habe ich dort auch: Smørrebrød mit Ei, Salat und Krabben.
Kleine Aufmunterung
Habe mal wieder ein paar Fotos aus den USA herausgesucht – gegen das fiese Wetter da draußen:

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