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Ein Herbstgedicht

Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben, so als sei mit der Aufgabe des Stress besetzten Berufes die Notwendigkeit weggefallen, mir mit Lyrik einen Ausgleich zu schaffen. Heute war mir nach einem Herbstgedicht.

Herbstgedanken

Draußen pfeift der Wind ums Haus,
nass kommt es von oben,
heute mag ich gar nicht raus,
soll ich den Herbst nun loben?

Doch wenn die Sonne wieder scheint
und bunte Blätter lachen,
wenn der Himmel nicht mehr weint,
dann lass mich Sachen machen.

Und wie ein Kind den Herbst genießen,
mit bunten Blättern rascheln, träumen,
ich lass mir nicht den Tag vermiesen,
will draußen nichts versäumen.
(c)elkeheinze

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Pferde bei Lone Pine, im Hintergrund die Sierra Nevada

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Am Bärenfluß bei Lone Pine

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Da fällt mir ein, ich wollte ja noch etwas zu dem Eisenbahnloop schreiben, den wir auf der Fahrt von Lone Pine  nach Visalia gesehen haben (siehe auch Blog vom 22. September). Die “Tehachapi Pass Route” ist die berühmte Bergstrecke über die Tehachapi Mountains in Kalifornien. Man überquert den Pass auf der SR #58 zwischen den Orten Mojave und  Bakersfield. Die Straße verläuft parallel zu den Eisenbahngleisen, der Pass liegt ca. 1.250m hoch. Damit die endlos langen Frachtzüge den Pass überwinden können, wurde hier eine geniale Schleife (loop) gebaut. Wir hatten das Glück, dass einer dieser Züge vorbei kam, kaum dass wir am passenden Aussichtspunkt angehalten hatten. Wenn der Zug in der Schleife fährt, scheint er weder Anfang noch Ende zu haben. Es sieht unglaublich aus. Ein Teil des Zuges fährt praktisch immer durch einen Tunnel über sein eigenes Ende hinweg. Oder anders ausgedrückt: “In einer offenen Schleife beschreibt die Bahn einen Bogen von mehr als 360 Grad, in deren Verlauf sie sich selbst – nach einem Höhengewinn von 77 Fuß (ca. 23 Meter) kreuzt.” Quelle: trainpics

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Echte Eisenbahnfans verweise ich auf die folgende superschöne Diashow: Train-pics  und ein you tube Video, auf dem man auch den typischen Santa Fe Ton der amerikanischen Eisenbahn hört, der immer noch im Gebrauch ist.


 

 

Mehr USA-Fotos und Informationen

Ich bin gerade am überlegen, wie ich es mache. Vermutlich werde ich demnächst damit anfangen, auf der Mainzauberhomepage die Reiseseiten wieder aufleben zu lassen und dort einen umfassenden Reisebericht mit Bildern deponieren. Hier im Blog werde ich immer wieder vereinzelt ein paar Fotos bringen und diese vielleicht auch in größer, zum anklicken. Eventuell stelle ich sie auch in Flickr rein, der Möglichkeiten sind ja viele, viel zu viele *lach*.

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Und wieder daheim

So, da bin ich wieder und blogge vom häuslichen Frankfurter Schreibtisch aus. Wir sind gegen 10:30 Uhr heute vormittag angekommen, der Flug verlief problemlos, diesmal auch praktisch ohne Turbulenzen. Geschockt hat uns natürlich erstmal das Wetter hier, obwohl wir es ja ahnten. Es gießt in Strömen und ist ekelhaft kalt, zumindest wenn man an kalifornische Wärme gewöhnt ist. Die Jungmänner und die Katzen leben noch, die Fische auch und das Haus ist auch nicht abgebrannt – was will man mehr ;-)   Über alles andere schweige ich lieber, aber ich hab’s mir schlimmer vorgestellt *lach*. Nee, ich muss zwar morgen mal noch etwas gründlicher den Putzlappen schwingen, heute habe ich nur mal meine Küche wieder so hergerichtet, dass ich mich wieder auskenne. Stefan war vorhin kurz einkaufen und meinte beim Zurückkommen: irgendwie sind die Menschen hier hektischer und viel weniger freundlich. Mal sehen, ob ich das auch so empfinden werde, aber kann schon sein. In den USA war das Lächeln an der Tagesordnung, bloß nicht am Flughafen. Solche Stoffel wie dort bei der Security und Passkontrolle habe ich noch selten erlebt. Das ist echt schon pathologisch.

Hier ein paar Fotos ohne größeren Zusammenhang

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Warten auf die Welle

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Strandläufer – eine Brachvogelart?

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In Phoenix – Arizona

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Kolibris haben wir öfter auch im Freien gesehen. Sie waren aber zum Fotografieren zu schnell.

Bei diesen Bildern sollte es mir eigentlich warm werden, aber ehrlich gesagt, ist es mir im Moment fürchterlich kalt. Vermutlich bin ich auch noch müde, obwohl ich am Nachmittag zwei Stunden geschlafen habe. Im Flugzeug selbst kann ich nicht ordentlich schlafen. Aber ich will heute Abend ganz normal ins Bett gehen, in der Hoffnung, dass ich dann die Zeitumstellung schneller wieder verkrafte.

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Dann wünsche ich mal noch einen schönen Abend und eine gute Nacht. Ab morgen werde ich dann auch wieder meine Blogrunden bei euch drehen.

Collage – Impressionen

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L e c k e r !

Irgendwann am Anfang schrieb ich noch, dass man sich zumindest in Kalifornien doch ganz gut ernähren kann. Das stimmt für die Küste, aber je mehr wir ins Innere kamen, um so problematischer wurde die Esserei für unseren deutschen Geschmack. Inzwischen hängen mir Burger, Burritos, Tacos etc. genauso zum Hals heraus wie total süße Hörnchen und Müsliriegel zum Frühstück. Wann immer wir einen vielversprechenden Supermarkt sehen, wird er geentert und wenn wir Glück haben, finden wir Obstsalat, frische Salate und Weintrauben. Das gibt es durchaus, aber auf die Schnelle ist es schwierig. Der Absturz war das heutige und das vorgestrige Frühstück: einmal Müll in Plastikgeschirr in Visalia und heute einen Coffee to go plus Müsliriegel auf einem Parkplatz! Dafür bekamen wir tatsächlich im Yosemite NP an einer Berghütte heute leckeren Salat und frisches Obst. – Heute Abend dann großes Glück: direkt neben unserem Shiloh Inn eine Westernkneipe namens “Ol’ Kettle”, die mit Familiendinner warb. Im Reiseführer hatte ich gelesen, dass das meist gut sei. Und in der Tat, wir aßen beide Fisch mit Reis bzw. Kartoffeln und Gemüse, davor eine superleckere Suppe für einen mehr als anständigen Preis. Ihr könnt euch kaum vorstellen, wie wunderbar das nach all dem Fastfood war. Weil es heute Abend doch kühl geworden ist, habe ich mir einen Tee bestellt und bekam gleich eine ganze Auswahl hingestellt. Entschieden habe ich mich für den “Sweet & Spicy” Earth Tea – einen total leckeren Gewürztee.

Falls ihr also mal Lust auf den Südwesten habt, dann empfehle ich euch nach Los Angeles oder San Francisco zu fliegen und euch anschließend hier in Oakhurst einzumieten.  Das wäre eine super Ausgangsbasis für fast alle großen Nationalparks.

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Breakfast at Tiffanys an der Tanke

No bears at all ;-)

Heute besuchten wir den Sequoia Nationalpark und einen kleinen Teil des angeschlossenen Kings Canyon NP. Der Blick ging fast immer nach oben zu den riesigen uralten Bäumen. Schrecklich viel Trara wird um die Gefährdung durch Schwarzbären gemacht – uns ist keiner über den Weg gelaufen.

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Hier sieht man gut die Größe der Sequoias im Vergleich zu den Menschen

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Die ganz, ganz Großen haben Namen, hier der Sentinel

Der Riesenmammutbaum ist ein immergrüner Baum, der über 80 m hoch werden und einen Stammdurchmesser von über 12 m an der Basis erreichen kann. Die faserig-schwammige Rinde ist bei älteren Bäumen sehr dick (etwa 30 bis 60 cm), weich und harzfrei. Sie ist orangebraun bis dunkel rotbraun und tief längsrissig. Eine spezielle Funktion der Borke ist der Schutz vor Waldbränden, wie sie im über 2000 jährigen Lebenszyklus des öfteren vorkommen.

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Der Weg durch den Giant Forest – den Wald der Riesenbäume – war fantastisch.

Ich schaue mich auch immer nach mir bekannten Pflanzen und Tieren um, aber die fremden Arten überwiegen eindeutig. Heute habe ich immerhin eine wilde, blaue Lupine entdeckt, den überall wuchernden Riesenbärenklau, den es inzwischen leider auch bei uns gibt, aber viele mir fremde Arten, die ich erst noch bestimmen muss.

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Lupine auf feuchter Wiese

Das Internet ist schrecklich lahm heute Abend. Ach ja – ich sitze im Radisson Hotel in Fresno (Kalifornien).  Ich glaub, ich mach mal Schluss. Bei dieser Schneckentour macht es keinen Spass. Morgen geht es in den Yosemite NP – unseren letzten Nationalpark auf dieser Reise. Die letzte Woche hat heute begonnen.

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