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Feierabend
. . . oder so ähnlich. Meine größeren Küchenarbeiten und sonstigen Verpflichtungen für dieses Weihnachtsfest habe ich zur allseitigen Zufriedenheit hinter mich gebracht, nun heißt es nur noch genießen. Zum Beispiel die Kombination aus dem neuen Fernseher, den ich mir kürzlich geleistet habe und meinem Weihnachtsgeschenk dem HD Receiver. Das Fernsehbild ist nun ebenfalls der reine Genuß, kommt zwar von der Brillanz nicht an die Blu Ray DVDs ran aber doch immerhin beinahe.

Heiligabend verlief nicht ganz ungetrübt, weil’s der SchwieMu nicht so wahnsinnig gut ging und als ihr dann eins von meinen “guten” Gläsern aus der Hand fiel und zu Bruch ging, war sie restlos am Boden zerstört. Unsere Beteuerungen, dass das doch halb so schlimm sei, konnte sie dann erstmal nicht mehr aufrichten und mein Mann musste sie nach Hause bringen. Das war schade, aber es fällt ihr in ihrem hohen Alter nun auch einfach schwer sich woanders als in den eigenen vier Wänden wohl zu fühlen.
Mir selbst macht das gegenwärtige – ich nenn’s mal Rheumawetter ausgesprochen zu schaffen. Schon seit Tagen spüre ich Schnee, Regen, Sturm wieder in sämtlichen Muskeln, Gelenken und Knochen. Gestern Abend dachte ich dann, gleich kann ich mich gar nicht mehr bewegen. Die Nacht war entsprechend unangenehm. Selbst das Ibupr*fen, das mir sonst immer hilft, hat diesmal nicht viel gebracht. Heute geht’s etwas besser und ich hoffe jetzt einfach auf eine Wetterberuhigung. Und wenn’s morgen nicht regnet, werde ich auch mal wieder einen ausgiebigen Spaziergang machen. Dazu bin ich die letzten Tage gar nicht mehr gekommen.
Ansonsten verläuft hier alles sehr harmonisch, alle sind zufrieden, die Stimmung ist gut und das ist doch die Hauptsache. Die nächsten Tage werde ich sicher erstmal zum Fernsehfreak werden, aber das legt sich dann auch wieder. So doll ist das Programm ja erfahrungsgemäß nicht

Ich hoffe, ihr habt bisher auch alle ein erfreuliches Fest genießen können und ich wünsche euch weiterhin fröhliche und gemütliche Stunden. Was macht das Wetter bei euch? Wir haben’s nun wieder ziemlich warm und der Schnee ist fast komplett verschwunden.
Überraschungspost ist auch noch angekommen, mit der ich nicht gerechnet habe. Vielen Dank an eine Namensschwester für die Post zum Fest!
Eis kratzen
. . . mussten heute morgen auch bei uns die ersten Laternenparker. Obwohl es tagsüber immer wieder sehr mild ist, werden die Nächte kälter, letzte Nacht tatsächlich unter Null. Wirklich leid tun mir in diesem Jahr die vielen kleinen Weihnachtsmärkte, die meistens nur ehrenamtlich geführt werden. Am ersten Adventswochenende war’s schon nass und windig und an diesem erneut. Heute am Montag ist der Himmel wieder weitestgehend blau und die Sonne scheint. Es ist vermutlich dieses Auf und Ab, das mir nun auch eine Erkältung mit Halsschmerzen beschert hat. Irgendwie weiß man morgens ja überhaupt nicht, was man anziehen soll. Allerdings, wenn es jetzt eiskalt wäre, Schnee(-regen) runterkäme, der sich auf den Straßen der Großstadt eh sofort wieder in Dreck verwandeln würde, das wäre mir auch nicht recht. Da bevorzuge ich doch diesen Pseudofrühling. — Ach ja, ihr könnt auch im Winter ab und an einen Blick in meinen Gartenblog riskieren. So ganz brach liegt der garnicht.
< > Heute bei Frau Waldspecht
mehr Werbung ist nicht mehr nötig
es hat sich schon rumgesprochen
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Gr. Feldberg
Unser Hausberg ist heute keine Alternative zu garnichts. Die Webcam zeigt dichten Nebel und eine hauchdünne Schneeschicht, während es hier unten munter weiter frühlingt. Die Sonne scheint, der Himmel ist zumindest teilweise blau und auch die Temperaturen liegen immer noch im zweistelligen Bereich. Bislang hat also der Vollmond entgegen meiner Vermutung noch keine Wetteränderung gebracht. Eigentlich wollte ich mich heute endlich an Adventsschmuck für den Hauseingang kümmern, aber bei dem Wetter?! Da lass ich an der Haustür lieber den Oleander noch ‘ne Weile stehn. Aber ich werde nachher mal aus der inzwischen unbelaubten Korkenzieherhasel die wilden und somit kerzengraden Triebe rausschneiden und ein paar gekringelte dazu. Daraus lässt sich gewiss was basteln. Die Weihnachtsausstellung im Palmengarten wird in erster Linie von einem Frankfurter Floristikgeschäft bestückt und da gab’s einige originelle Dekostücke, die geradezu minimalistisch waren und dennoch gut aussahen.
Dieser Teller hat mir ausgesprochen gut gefallen
Mein heutiger Fremdgänger: Weiße Weihnacht (via Seelenruhig) bei Honigbärenbiene > einfach nur wunderschön, kreativ und zum schmunzeln!
Advent, Advent
. . . nun darf er langsam kommen. Mein Türchen für Sonntag ist fertig und das neue Outfit für den Blog auch. Das gibt es dann auch zum 1. Advent und nicht erst zum 1. Dezember
Ich hoffe, dass morgen und am Sonntag das Wetter etwas besser wird als heute. Unser Höchster Weihnachtsmarkt findet immer am 1. Adventswochenende statt und leider ist da öfter mal schlechtes Wetter. Das ist dann immer sehr schade. Heute war tagsüber das reinste Aprilwetter und nun ist es echt grauslich: nass, kalt und stürmisch. Ich schnapp mir jetzt wieder meinen Schmöker und träume mich in die Toskana.
Maledivenwetter
Ehrlich – dieses Wetter weckt bei mir Erinnerungen an den November 2003, an dem wir zum ersten Mal zwei Wochen auf einer Malediveninsel verbrachten. Wenn ich rausschau oder rausgehe – was auch hin und wieder sein muss – dann ist alles sowas von tratschnass und die 16°Celsius erinnern auch nicht an einen deutschen Winter. Im November 2003 waren wir auf der Insel Fesdhu und hatten nicht damit gerechnet noch in die Regenzeit zu kommen. Später sind wir immer im Februar/März geflogen. Es war natürlich noch wärmer auf Fesdhu, aber wenn man dort drei Tagen im Regen saß, dann hatte man keine trockenen Klamotten mehr. Ähnliches hatte ich schon mal im Januar auf Koh Samui/ Thailand erlebt.
Fesdhu im Regen
Aber es sah natürlich auch so aus:



Weder auf Helengeli noch auf Eriyadu haben wir eine so enorme Blütenpracht erlebt wie damals auf Fesdhu, aber es gab auch viele Mücken und es war halt extrem nass von oben. Wobei es die Stechmücken auch auf Eriyadu gab, nur auf Helengeli blieben wir davon verschont.


Meine Bilder auf der Insel habe ich damals mit einer der ersten Digis gemacht, die ich besaß. Unter Wasser musste ich 2003 noch analog fotografieren und diese Bilder sind auch zum größten Teil nichts geworden. Wobei man sagen muss, dass 2003 die Korallenriffe von dem vorangegangenen “El Niño” noch massiv zerstört waren. 2005 und 2007 haben wir viel schönere Unterwasserwelten erleben dürfen.


So – diese Fotos hab ich jetzt einfach gebraucht!!!



