Artikel-Schlagworte: „Yosemite NP“

ABCprojekt “Y”

. . . und das Projekt 52 mal wieder in trauter Eintracht: Ich glaub’,  ich steh’ im Wald heißt es nämlich in dieser Woche bei Sari. Und weil der Buchstabe “Y” in der deutschen Sprache vermutlich noch seltener ist als das “X”, freue ich mich doch, dass ich für beide Projekte zunächst mal auf Bilder vom Yosemite Nationalpark in den USA zurückgreifen kann.

yosauto

Am 24. September letzten Jahres schrieb ich hier im Blog:” Heute war der Tag des Yosemite Nationalparks. Irgendwie dachte ich immer, dieser Park wird das absolute Highlight unserer Reise – warum auch immer. Eins vorweg: der Yosemite NP ist ein Highlight, er ist großartig, aber nachdem wir schon so viel Gigantisches gesehen haben, ist er tatsächlich eher ein idealer Abschied von den Naturwundern des Südwestens. Der Yosemite ist ein riesiges Gebiet – wie alles in den USA riesig ist – aber er ist mehr der Erholungspark, ein Gebiet, in dem man gerne zwei Wochen am Stück verbringen würde. Er hat Sequoias, aber nicht in den Größen und Mengen wie der Sequoia NP, er hat Berge und Canyons, aber ohne den Boah-Effekt wie der Grand Canyon oder der Bryce Canyon und vor allem muss man wieder enorme Strecken zurück legen – Strecken, an denen es aussieht wie bei uns (nur alles ein bisschen kleiner). Allerdings ist mir im Taunus und auch im Schwarzwald noch nicht, ein Hirsch oder Rehbock auf dem Parkplatz vor die Füße gelaufen.

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yosdome

Blick auf die gigantischen Berge der Sierra Nevada

YosfallZum Größenvergleich: dort wo der Pfeil hinzeigt, stehen Menschen!

yossee
Links die Steilwand des “El Capitan”

holzopel
“Y” -berraschung:

Auch dieses Holz könnte sich das mit dem “Ich glaub … usw.” gedacht haben,
denn es liegt im Kronberger Opelzoo, stammt aber- wenn ich mich recht erinnere – aus den USA.

ywanzenUnd dann gäbe es da noch die Y-Wanzen, umgangssprachlich auch Feuerwanzen genannt ;-)
Na ja, wenn man genau hinguckt, könnte man natürlich auch von Kelch oder Gralswanzen sprechen
Alles nur eine Frage der Betrachtungsweise.

yps Kennt ihr noch die Yps-Hefte? Gestern zu Mittag kamen wir zufällig auf sie zu sprechen. Yps mit Gimmick – die Dinger waren ein Phänomen und alle liebten die Urzeitkrebse. Ach ja – und Scrabble. Gibt es davon eigentlich inzwischen eine deutsche Fassung ohne die viel zu vielen Ypsilons? Also, als Scrabble nämlich damals in einem anderen Leben bei mir “in” war, da ärgerte sich jeder, der die Ypsilons bekam, weil ja nur deutsche Wörter gelegt werden durften. Wahrscheinlich macht man heute einfach diese Einschränkung nicht mehr. Wäre ja auch doof, wo spätestens seit den Beatles jeder das Wort “yeah” kennt und heute youtube in aller Munde ist.

Was machen denn unsere Schweizer Bloggerfreunde mit dem “Y”? Da heißt es – so habe ich gelesen – nämlich:[ˈiɡrɛk], „i grec“ = griechisches i), was ja auch durchaus logisch ist. Aber Igrectube . . . klingt auch komisch.

Eigentlich ist das “Y” ein griechischer Buchstabe, der noch ältere Vorgänger hat und auch die Römer haben ihn erst spät in ihr Alphabeth aufgenommen. Daher kommt es, dass es in verschiedenen Sprachen auch unterschiedlich ausgesprochen wird. Im Mittelalter kam es übrigens auch im Deutschen noch häufiger als heute, meist als Ersatz für das “I” vor, während wir es inzwischen eigentlich immer wie “Ü” aussprechen.  Und deshalb fahren wir Deutschen im Sommer nach Sült, im Winter dagegen immer wieder gerne in die Schwiez. Das “Y” – fast schon ein mysthischer Buchstabe!

Alter Torbogen in der Höchster Schlossmauer, der zurück geht auf die Ysenburger Bastion

Yosemite NP

Heute war der Tag des Yosemite Nationalparks. Irgendwie dachte ich immer, dieser Park wird das absolute Highlight unserer Reise – warum auch immer. Eins vorweg: der Yosemite NP ist ein Highlight, er ist großartig, aber nachdem wir schon so viel Gigantisches gesehen haben, ist er tatsächlich eher ein idealer Abschied von den Naturwundern des Südwestens. Der Yosemite ist ein riesiges Gebiet – wie alles in den USA riesig ist – aber er ist mehr der Erholungspark, ein Gebiet, in dem man gerne zwei Wochen am Stück verbringen würde. Er hat Sequoias, aber nicht in den Größen und Mengen wie der Sequoia NP, er hat Berge und Canyons, aber ohne den Boah-Effekt wie der Grand Canyon oder der Bryce Canyon und vor allem muss man wieder enorme Strecken zurück legen – Strecken, an denen es aussieht wie bei uns (nur alles ein bisschen kleiner). Allerdings ist mir im Taunus und auch im Schwarzwald noch nicht, ein Hirsch oder Rehbock auf dem Parkplatz vor die Füße gelaufen.

hirsch1.jpg

Bisher hatten wir überall riesigen “Auslauf”, d.h. immer viele Parkmöglichkeiten und man ist sich nirgendwo auf die Füße getreten. Das haben wir auf die Jahreszeit zurückgeführt. Wenn man im Reiseführer liest, dass es im Yosemite NP schnell eng wird, dann stimmt das aber auch für die Nebensaison. In der Hauptsaison ist mit dem eigenen PKW vermutlich kein Durchkommen und ich möchte nicht wissen, wie sich die Leute dann vor den “Views” beim Fotografieren drängen.

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Heute waren Fotos ohne fremde Menschen drauf durchaus mal drin.
Hier wieder ein Blick auf die unglaublichen Berge der Sierra Nevada.

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Den Namen dieses Wasserfalles weiß ich im Moment nicht. Er war auch sehr weit entfernt, aber es war in tolles Schauspiel, wie der Wind das Wasser immer wieder nach oben geblasen hat, bevor es in die Tiefe fiel. Mit dem Fernglas konnte man es gut beobachten. — Der Wasserfall ist der Bridalveil, ein extravaganter Name und schwer zu merken ;-)   188m stürzt er in die Tiefe.

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Obwohl viele Wasserfälle und Flüsse ausgetrocknet waren, gab es doch noch einige herrliche Wasserläufe und kleine Seen mit glasklarem Wasser, in dem man ohne weiteres Fische und große Flußkrebse beobachten konnte. Hier sieht man im Hintergrund die 914 Meter hohe Steilwand des “El Capitan” aus Granit.

Das war’s für heute (liest hier noch wer mit?). Wir sitzen in Oakhurst im Shiloh Inn und haben es sehr gemütlich hier. Die verschiedenen Hotels sind eine Reiseerfahrung für sich. Uns gefallen die Kleineren meist am besten. Da stimmt der Service und man wird nicht einfach abgefertigt. Gestern im Radisson in Fresno hatten wir wieder ein ganz blödes Zimmer erwischt, ähnlich wie neulich im Holiday Inn in Visalia. Man sollte grundsätzlich das Zimmer erst angucken, bevor man mit dem Gepäck einzieht und auspackt. Meistens kann man nämlich gut ein anderes verlangen, wenn man nicht zufrieden ist.  Seit heute haben wir das kapiert und umgesetzt. Ich glaube, die vergeben gerade in den großen Hotels die schlechten Zimmer immer an die vorgebuchten Gäste, die nur eine Nacht oder zwei bleiben.

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Links hinter mir der “Half Dome”, den man beim ersten Foto oben aus einer anderen Perspektive rechts sieht.

Ach ja, mit dem Wetter könnten wir es besser nicht treffen. Ich hatte im Yosemite NP damit gerechnet, dass es kalt werden würde – nicht die Bohne! Ihr seht es an den Fotos . . . herrliches Spätsommerwetter.

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