S/W für Laura

. . . und außerdem Impressionen aus unserer Landeshauptstadt Wiesbaden. Zunächst zwei Motive, die per se schon viel Schwarz und Weiß zeigten und von mir noch zum S/W-Bild umgewandelt wurden:

Eine Feder auf der Straße

. . . und ein Denkmal für Wilhelm I. in Wiesbaden . . .

. . . womit wir auch schon bei Teil 2 angekommen wären.

Heute Morgen war’s echt hässlich. Als ich den GG nach Sulzbach zum Tennis gefahren habe, bedeckten fette Wolken den Himmel und es war reichlich kalt. Meine erste Idee eine Walkingrunde durch den nebenan liegenden Eichwald zu drehen, habe ich deshalb verworfen – zu finster. Meine Tankuhr zeigte eh blank, also erstmal Richtung MTZ zum Tanken. Und wenn man dann die nächste Ausfahrt nimmt, zeigt die automatisch Richtung Wiesbaden – also nix wie hin. Während ich dann in Wiesbaden auf Parkplatzsuche war – wenn man in kein teures Parkhaus will, dann muss man echten Sportsgeist an den Tag legen – kam die Sonne heraus. Und während ich dann munter von einer recht hoch gelegenen Ecke  – ich wundere mich immer, wie hügelig Wiesbaden ist  -  Richtung Kurpark und Wilhelmstraße lief, kam ich an vielen, vielen tollen alten Villen vorbei. Eine der verspieltesten Exemplare, fast schon ein Märchenschloss, fand ich gleich zu Anfang:

Übrigens eine der wenigen Villen, die nicht weiß verputzt war

Ohne ein extremes Weitwinkelobjektiv habe ich bei solchen Motiven echte Schwierigkeiten
(ich habe schon mit Photoshop ein bisschen entzerrt, aber alles geht nicht)

Es gab auch tolle Jugendstilfenster, die ich gerne mal von innen beleuchtet
gesehen hätte.

Die meisten dieser wirklich aufwändigen Villen, an denen ich vorbeigekommen bin, beherbergten entweder Versicherungs- oder Rechtsanwaltsassekuranzen, hatte ich den Eindruck. Ich bin aber auch auf der Suche nach einem Parkplatz durch eine verträumte kleine Straße gekommen, da hat’s mir echt den Atem verschlagen. Wunderschöne kleinere Villen, die ganz sicher Leuten mit sehr viel Geld gehören. – Nun, wie auch immer, da das Fotografieren ganzer Gebäude recht schwierig war, habe ich mich meistens an Details gehalten. Ich zeig euch einfach ein paar Bilder – auch was Blumiges – und hoffe, ihr habt eure Freude daran.

Fries mit Füllhörnern und Göttin

Die Gründerzeit Ende des 19. Jahrhunderts muss für die Architekten und Baumeister eine wunderbare Zeit gewesen sein. Sie konnten eindeutig aus dem Vollen schöpfen. Das Bürgertum besaß inzwischen Geld genug, um sich herrschaftliche Wohnsitze bauen und auf’s Schönste verzieren zu lassen. Das Füllhorn ist ein immer wiederkehrendes Motiv.

Die Parkanlagen sind sehr gepflegt und hier blüht es auch noch

Und nun zum Schluß noch ein fast Schwarz-Weiß-Foto

Und die Sonne scheint noch immer, ich werde nochmal in den Garten gehn. Vor meiner Nase zirpt und flattert es herum und auch ein Eichhörnchen hat sich schon wieder in Szene gesetzt.

Tagesbilder

Hier kommen meine vier Lieblingsbilder dieses Tages:

Klar, dass das Eichhörnchen dabei ist, aber auch ein sehr müder Kater, ein Zilp-Zalp in einer Fichte und eine Kohlmeise, die sich im Rauhputz der nachbarlichen Garage festkrallt, um dort aus kleinen Löchern Insekten heraus zu angeln.

Ich kann die Slideshow mit dem Firefox problemlos sehen, mit dem IE seltsamerweise nicht (aber normalerweise benutze ich den auch nie, vermutlich liegt es an irgendeiner Einstellung.) Wie ist das bei euch?

Inside 7

Also dann auch bei mir wieder am Mittwoch – die Ideen für diese Woche kamen dieses Mal von der Weserkrabbe Brigitte.

gelacht… habe ich vor ein paar Tagen über immer die wieder guten Gedichte von Heinz Ehrhardt

geweint… habe ich im Leben fast immer aus Zorn

gearbeitet… habe ich für meinen Geschmack lange und intensiv genug – es reicht

gekocht… wurde heute mit Biofleisch *** und es war wirklich lecker

gespart… wird momentan wenig, weil das Leben irgendwie verdammt teuer ist

gefreut… habe ich mich heute über einen Brief vom Finanzamt (das soll’s geben)

geträumt… habe ich auch letzte Nacht bestimmt, aber keine Ahnung wovon

* * *

Und nun stell ich mir nochmal meinen Liegestuhl auf die Terrasse – die Sonne scheint. Ein Jäckchen werd ich aber brauchen. ///  *** Biofleisch ist eigentlich ein blöder Ausdruck (kommt aus dem Altgriechischen: bíos = Leben) – also gelebt haben die Frikadellen nicht mehr.

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