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Projekte 2012

Ab 2.1.2012 neu:



Ein Projekt von Paleica


Projekt Frau Waldspecht






Ein Projekt von Barbara

Bücher usw.

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* * *
Fertig:

Rezension vorhanden


Rezension vorhanden

Tagesticker

04.02.2012 :Alles wie gehabt: kalt aber schön - zweistelllige Minusgrade.

Gartenblog

Eine bunte Vogelwelt gibt es im Moment im Gartenblog zu sehen.

Jahres-Archive: 2010

Gelesen & Gehört

Ausgelesen habe ich in den letzten Tagen “Die Pilgerin” von Iny Lorentz, ein Buch das mir recht gut gefallen hat. Ich habe vorher außer “Die Wanderhure” und dem Nachfolgeband “Die Kastellanin” nichts anderes von Iny Lorentz gelesen, so dass mir das mittelalterliche Thema einer Pilgerreise auf dem Jacobsweg noch nicht zuviel Iny Lorentz war. Ich beziehe mich dabei auf die vielfach abwertenden Kritiken bei amazon, in denen es heißt, dass der Inhalt nichts Neues zu bieten hätte. Nun ja, das Rad wird heutzutage bei der Unterhaltungsliteratur sowieso nicht ständig neu erfunden. Wenn mich eine Geschichte fesselt, der Inhalt wenigstens einigermaßen gut recherchiert und glaubwürdig rüber kommt, bin ich eigentlich schon ganz zufrieden. Geschildert wird in diesem Buch die Pilgerreise der jungen Tilla, der in ihrer Heimat Schlimmes widerfahren ist und die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Herz ihres Vaters in Santiago de Compostela zu begraben. Sie reist am Anfang als Mann verkleidet und man bekommt doch gut geschildert, welche Probleme das mit sich bringt. Das Buch enthält einige brutale (Vergewaltigung-) szenen, die mir aber für die Zeit nicht unrealistisch erscheinen. Wir wissen heute viel über das Mittelalter, aber sicher nicht alles. Zumindest kann man aber davon ausgehen, dass es in großen Teil tatsächlich reichlich brutal zuging, das Leben der Menschen nicht viel wert war und Frauenehre allenfalls im Hochadel ein Thema war. Trotzdem hat mich die vermutlich etwas zu sehr ausgewalzte Triebhaftigkeit praktisch aller Beteiligten auch etwas genervt. Insgesamt finde ich aber die Charaktere gut gezeichnet, die Geschichte in sich stimmig und den ganzen Roman auf alle Fälle spannend. Hätte ich es nicht sowieso immer schon getan, könnte das Buch Anlass sein, sich intensiver mit dieser Zeit auseinander zu setzen. Ich finde es immer wieder faszinierend, welchen Sprung wir seitdem in unserem Denken gemacht haben, aber auch wie vieles von damals noch heute in unseren Köpfen spukt. So lange ist es noch gar nicht her, dass man Frauen das Tragen von Hosen am liebsten verboten hätte. Mein Fazit: durchaus empfehlenswert, es sei denn hat man von Iny Lorentz schon zuviel gelesen.

Zu Ende gehört habe ich nun auch mein erstes ungekürztes Hörbuch von audible – “Der Club der unsichtbaren Gelehrten” von Terry Pratchett. Nachdem ich am Anfang etwas schwer reingefunden habe, hat es mir dann doch richtig Spaß gemacht. Man muss erstmal die vielen verschiedenen Personen sortieren und sich in die unterschiedlichen Handlungsstränge und Verwicklungen hineinfinden. Ich habe bislang – ich erwähnte es schon einmal – hauptsächlich Jugendbücher aus der “Scheibenwelt” gelesen, die mir gut gefallen haben und recht märchenhaft waren. [Die Scheibenwelt ist die vom Autor erfundene fiktive Welt, in der seine Romane spielen,vielleicht mit Tolkiens Mittelerde zu vergleichen.] Vielleicht ist es besonders schwierig in diesen Roman hinein zu finden, wenn man nicht schon Vorkenntnisse besitzt. Interessant ist, dass es für das Buch bei amazon fast nur eher negative Kritiken gibt. Wen das interessiert, sollte dort einfach mal reingucken. Viel Kritik bezieht sich dabei auf den neuen Übersetzer. Ich hatte beim Hören das Gefühl, dass man vermutlich das gedruckte Buch mit dem Hörbuch überhaupt nicht vergleichen kann. Denn noch bevor mich die Story dann doch gepackt hat, war ich einfach nur absolut vom Hörbuchsprecher Boris Aljinovic begeistert. Er bekommt von mir alle Sterne dieser Welt. Es ist einfach nur grandios, was ein einzelner Mann mit seiner Stimme anfangen kann. Das hat mich teilweise so fasziniert, dass die Geschichte fast nebensächlich wurde. Trotzdem kurz zum Inhalt: Es geht in vordergründig um Fussball. Bei audible liest sich das so (Zitat):

“Die Zauberer der Unsichtbaren Universität haben sich bereits vielen Herausforderungen stellen müssen, einem Fußballspiel allerdings noch nie. Bis der neue Traditionsbeauftragte Ponder Stibbons eine erschreckende Entdeckung macht: Wenn die Zauberer nicht sofort eine Fußballmannschaft gründen, verlieren sie den Anspruch auf eine üppige Geldspende.Es hilft alles nichts: Elf Sportsfreunde müssen her. Doch als endlich das große Spiel ansteht, das die Zauberer ganz ohne Magie bestreiten müssen, geht es schon lange nicht mehr nur um Fußball. Trev, ein gutaussehender Straßenkicker, hat sich in das Küchenmädchen Juliet verliebt, und Glenda, Köchin sowie meisterhafte Bäckerin, kommt langsam dem geheimnisvollen Trainer Mr. Nutt näher. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war – Spiel hin oder her…” (Zitatende)

Letztendlich ist es aber ein Buch voller Wortwitz, Gesellschaftskritik und philosphischen Überlegungen, die einen zum Nachdenken anregen können. Und es ist schon interessant, dass das Hörbuch bei audible.de ganz andere, nämlich sehr viel positivere Kritiken bekommt als bei amazon. Sicherlich kein (Hör-)Buch für Jeden, aber mir hat es gefallen – dem Sprecher sei Dank.

Danke für eure lieben Wünsche, es geht mir schon wieder etwas besser. Ich bin von der dicken Erkältung reichlich schlapp und froh, dass wir heute Abend nichts vorhaben.  Dann also noch einmal:  kommt gut ins Neue Jahr!



Kleine Pause

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen  GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR.

Ich mache mal eine kleine Pause, bin leicht erkrankt und habe überhaupt keine Lust und kein Sitzfleisch für den PC.  Feiert schön – im neuen Jahr lest ihr mich wieder.

ABC-Tier “H”

Für Claras Tieralphabet heute ein Tier mit “H” zu finden, fiel mir nicht schwer, bin ich doch bei der Suche nach den Bildern für den Jahresrückblick wieder auf die Hirsche gestoßen. Die Brunftschrei dieser Tiere im Wildpark “Fasanerie in Wiesbaden waren genau so beeindruckend wie die Hirsche mit ihren mehr oder weniger mächtigen Geweihen selbst.

Link zum Picasa-Album mit allen bisherigen ABC-Tieren

* * *

Zwischen den Jahren

Auch heute verharrt unser Wetter wieder in absoluter Agonie. Nichts rührt sich da draußen, es taut nicht, es gibt keinen Neuschnee, es scheint keine Sonne, es gibt keinen Wind – es ist schlichtweg unerträglich . . . oder die perfekte Inszenierung des Begriffes “Zwischen den Jahren“. Es fühlt sich an, als ob das alte Jahr zwar irgendwie schon vorbei ist, aber doch nicht so richtig. Das neue Jahr steht vor der Tür, aber noch wird es nicht eingelassen. Selbst die Vögel sind irgendwie verschwunden. Obwohl da draußen ja immer noch alles von Eis und Schnee bedeckt ist, hat das muntere Gezwitscher, das Gepicke und Gejage rund um Meisenknödel und Co irgendwie ausgesetzt. Ganz selten seh ich mal eine Amsel oder eine einzelne Meise, aber das ist kein Vergleich mit dem, was noch vor Kurzem da draußen los war. Oder geht es ihnen wie uns Menschen und sie müssen sich von der Weihnachtsvöllerei erholen? Könnte natürlich auch sein ;-)

* * *

Google, Picasa und das öffentliche Profil

Eben wollte ich in Beas Picasa-Album / Jahresrückblick kommentieren, aber auch das geht nicht mehr, ohne dass man dieses öffentliche Profil erstellt, das ich gerne vermeiden möchte.  Es geht mir nicht darum, dass ich kein öffentliches Profil haben möchte, ich habe ja auch ein Impressum, aber ich will nicht, dass sich dann die URLs meiner Alben ändern. Deshalb habe ich das bisher vermieden. Mich wundert schon die ganze Zeit, dass auch in meinen Picasa-Alben niemand mehr kommentiert. Vermutlich steh ich mit diesem Problem nicht allein da.

Luft schnappen

. . . musste heute endlich mal wieder sein. Es zeigt sich zwar seit Tagen keine Sonne mehr, aber irgendwie musste ich endlich mal raus. Es war dann zwar schon reichlich spät, als ich mich auf den Weg machte, aber für ein Stündchen spazierengehen reichte das Tageslicht noch. Ich bin einfach am Liederbach entlang diesmal in Richtung Höchst, eine Strecke die ich sehr selten gehe. Der Liederbach ist in Richtung Alt-Unterliederbach einfach schöner. Diesmal habe ich aber den Philosophenweg genommen, gegenüber dem Leibnizgymnasium dann die Straße gequert und dem Liederbach wiederum Richtung Bahnhof Nordausgang gefolgt. In dieser ganzen Ecke zwischen Liederbacher Straße, Peter Bied- und Gebeschussstraße stehen irgendwie recht interessante Häuser. Nur ganz wenige sind wirklich neu, die meisten irgendwo zwischen Gründerzeit, Art Deco und der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen angesiedelt. Selbst die Mietshäuser, die auf die Hoechst AG zurück gehen und die ich immer schrecklich fand, haben inzwischen schon wieder einen gewissen historischen Charme. Da müsste ich bei gutem Wetter nochmal fotografieren gehen, bevor die Bäume und Sträucher wieder alles verdecken.

Sofort ins Auge fallen immer die schnuckeligen Häuser im Jagdhausstil, denen man immer wieder begegnen kann – übrigens auch noch am Rande der Höchster Innenstadt. Den Bereich, in dem ich heute spazieren gegangen bin, kann ich sowieso immer schlecht Unterliederbach oder Höchst zuordnen. Irgendwo auf dem Philosophenweg steht man mit einem Fuß in Unterliederbach und mit dem anderen schon in Höchst. – Nun ist es schon wieder dunkel. Ich hoffe, dass irgendwann in den nächsten Tagen sich die Sonne mal blicken lässt. Es ist zwar gleich halb Sechs, aber ich brauch jetzt mal ‘nen Kaffee!

* * *

Blütenzauber im Wohnzimmer

Rückblick II

Hier kommt nun der 2. Teil meines Jahresrückblicks 2010.

Den Juli werden wir wohl genau so wenig vergessen wie den Dezember. Der Juli war zumindest im Rhein Main Gebiet der heißeste Sommermonat schlechthin. Zusammen mit meinem Mann erlebte ich am 3.7. den “Rhein in Flammen“, während die deutsche National-Elf Argentinien 4:0 besiegte. Darüber hinaus war es ein Monat, in dem im Garten unentwegt gewässert werden musste und den ich zum größten Teil im Liegestuhl im Schatten verbrachte. Außerdem hab ich jede Menge Sauerkirschmarmelade gekocht und es war der Monat, in dem ich täglich Bussarde in der unmittelbaren Nachbarschaft beobachten konnte.

Der eigentliche Hochsommermonat August war dann eine ziemlich verregnete Angelegenheit. Mein Mann fing mit der kompletten Neudämmung unseres Dachgeschosses an und ich nutzte die schönen Tage, um verschiedene Ausflüge zu machen, z.B. nach Bad Nauheim zur Bundesgartenschau oder auch nur nach Okriftel auf das Gelände der alten Papierfabrik, das neulich im Krimi für einen kurzen Moment Schauplatz war. Und ich habe mich zum ersten Mal über Street View aufgeregt. Auch Rezepte wurden plötzlich wieder gebloggt, warum auch immer.

Der September gebärdete sich in großen Teilen bereits herbstlich, ich musste ins “Notquartier” umziehen, weil nun mein Zimmer unterm Dach mit der Dämmung dran war. Außerdem legte ich mir – in weiser Voraussicht etwa??? – in diesem Monat bereits Winterstiefel zu, die ich im Jahr zuvor extrem vermisst hatte. Die Bäume verfärbten sich sehr früh und ich habe einige kleinere Fotospaziergänge in die nähere Umgebung unternommen, beispielsweise in die Villenviertel von Wiesbaden und den Wildpark “Fasanerie”. Außerdem überkam mich eine extreme Blogunlust.

Dann kam der Oktober, von dem man sich nun auch mehr so richtig viel versprochen hatte, aber der wurde erstaunlicherweise nochmal richtig, richtig schön. Es war ein “Indian Summer” vom Feinsten. Ich war am Kaisertempel oben in Eppstein, konnte herrliche Fotos im Garten des Bolongaropalastes bei uns in Höchst machen, im Opelzoo war ich natürlich auch nochmal und für mein frisch renoviertes Zimmer habe ich mich meterlangen Vorhangstoffen rumgeplagt *lach*. Im Naturpark “Weilbacher Kiesgruben” war ich etwas schockiert über die vielen Veränderungen, allen voran die vielen Zäune für Wildesel und Kaschmirziegen, die dort angesiedelt werden sollen.

Was soll man über den November sagen? Ein fieser grauer Monat, der bereits Eis und Schnee brachte, in dem meine Weihnachtskakteen blühten und uns irgendwie auch schon auf den Dezember einstimmte. “Carmen” fegte über das Land, brachte uns glücklicherweise keine größeren Schäden. Ende des Monats war dann auch bereits der 1. Advent, aber noch ahnte niemand, was dann im Dezember an Schnee auf uns zukommen sollte.

Und damit sind wir im letzten Monat des Jahres angelangt, im Dezember, der auch noch nicht zu Ende ist.  Ist es deshalb verfrüht jetzt schon Bilanz zu ziehen?  Nun, eins kann ich mit Sicherheit sagen, nämlich dass ich mich an keinen anderen Dezember mit so viel Schnee erinnern kann. Grüne Weihnachten waren in den letzten Jahren eher das Normale und auch der Monatsanfang, in dem unser Großer 1982 zur Welt kam, war höchst selten kalt oder gar schneereich gewesen. Kein Wunder also, dass in diesem Jahr die Blogeinträge nur so von Schnee und Eis, von Weihnachten und Kaminfeuer geprägt sind. Größere Ausflüge waren aufgrund der oft problematischen Straßenverhältnmisse nicht mehr angesagt.

Ja, das war’s.

Alle Bilder, die ich rausgesucht hatte, habe ich nun noch ins Picasa-Album eingegeben
und das kommt hier nun für das gesamte Jahr 2010 als Dia-Show.

Falls ihr euch die Bilder lieber ganz in Ruhe und größer im Album selbst angucken wollt, kommt hier der Link: Picasa-Album / 12Monate2010

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen, die bei mir regelmäßig oder auch nur ab und an lesen und besonders natürlich bei jenen, die hier regelmäßig kommentieren.  Vielleicht gibt es in den nächsten Tagen auch im Gartenblog noch einen Rückblick – schaun wir mal.

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