Ein XXL-Tag
. . . oder auch RHEINZAUBER! Heute war ein XXL-Tag! Will heißen, erstens war’s vom Wetter her ein absolut toller Wintertag und zweitens waren der GöGa und ich heute vormittag bei Ottfried und dem großen roten Stuhl . . . Stühle kaufen. Im Grunde wollten wir das schon vor genau einem Jahr tun. Unsere Esszimmerstühle sind nämlich schon länger ziemlich hinüber und es war klar, dass wir dringend neue brauchten. Nun sieht man in den Prospekten ja fast nur noch diese Freischwinger in Leder, sündteuer und überhaupt nicht zum Rest unserer Einrichtung passend. Den großen Tisch in Buche wollen wir auch behalten. Aber manchmal klappt es halt. Unser Blick fiel ziemlich schnell auf Vollholzstühle aus Kernbuche, schön abgerundet mit einer schalenförmig ausgearbeiteten Rückenlehne und dann noch stark reduziert. Da brauchten wir gar nicht groß weiter zu suchen. Wenn sie da sind, fotografiere ich sie. Sie sind stabil, sehn schön aus und haben kein Polster, das unsere Katzen mit einem Kratzbaum verwechseln könnten. Und wenn sie auf dem Holz Haare hinterlassen, sind die mit einem Wisch weggewischt – bingo!

Am Nachmittag war ich dann mit Fiffi am Rhein. Ich bin mal wieder der Nase nach und schließlich bei Heidesheim ausgestiegen.

Ich muss mir ja mal ein paar Routen ausarbeiten, denn auf Dauer ist dieses ins Blaue hinein fahren, doch nicht das Wahre. Heute bin ich bei der Heidesheimer Rheinterrasse aus dem Auto und dann einfach auf gut Glück losgelaufen.


Ein Riesentele und viel Geduld
Ob er wohl Berufsfotograf ist? Der Kollege mit dem Riesentele muss Stunden auf der Rheinterrasse zugebracht haben und hat ausschließlich Enten, Gänse, Schwäne und Möwen fotografiert. Er stand schon dort, als ich vom Parkplatz runter gelaufen kam und als ich von meinem einstündigen Spaziergang am Rhein zurück kam, fotografierte er immer noch. Aber kann sich ein Berufsfotograf für ein paar Wasservögel soviel Zeit nehmen?

Altarm oder Überschwemmungsgebiet auf der anderen Seite meines Weges

Und nun kann ich noch einem Versäumnis aus dem alten Jahr nachkommen:
Geglitzer < Funkelwunder >

Funkelwunder hieß das Motto der 50. Woche bei Saris Projekt 52 und irgendwie bin ich in der Zeit um Weihnachten herum bei diesem Projekt zu nichts mehr gekommen. Zu naheliegend lag das weihnachtliche Funkeln, darauf hatte ich eine Lust. Heute hingegen funkelte und glitzerte die Sonne im Flachwasser, dass es eine Freude war. Nun fehlen mir noch die “Zeitkapsel” aus Woche 51 und der “Blick hinter die Kamera” aus der Woche 52. Das werd ich auch noch hinkriegen, aber in diesem Jahr bin ich beim Projekt 52 nicht mehr dabei.
Val McDermid
Kleine Anmerkung für die Schottlandfans unter euch: “Das Moor des Vergessens” spielt nicht in Schottland, sondern in Grasmere, einem Dorf in der Grafschaft Cumbria im Nordwesten Englands.
365/5
Blümchestag ;-)
Sooo schön . . .
. . . sowohl das Wetter als auch die Blüten. Es handelt sich mal wieder um einen Stiel in der Vase. Diese Amaryllisstiele werden zur Zeit spottbillig angeboten. Da kann ich nicht widerstehen. Nach der roten Blüte im Dezember nun zum Schnee passend mal eine weiße, d.h. im Grunde ist sie eher hellgelb mit etwas grün. Am Samstag habe ich sie mitgebracht und ans Küchenfenster gestellt, da bekommt sie am meisten Licht. Heute scheint die Sonne schon seit dem frühen Morgen, aber es ist sa*kalt. Neuschnee gab es keinen mehr, aber rheumatische Beschwerden hab ich trotzdem noch und nöcher. Was im kleinen Finger anfing, hat mittlerweile den ganzen linken Arm samt Schulter in Beschlag genommen. Schön ist was anderes.
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