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Ab 2.1.2012 neu:


Projekt Frau Waldspecht




Ein Projekt von Barbara

KbkM #21

Bitte eure Beiträge wie immer in den Kommentaren unter meinem Beitrag Nr.21 ab dem 21.5.2012

Dringende Bitte

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Tages-Archive: 12. Februar 2010

Bildgestaltung/Linktipp

Auf der Homepage von Thomas und Sabine Stölting habe ich heute die Seite “Bildgestaltung” entdeckt, auf der einige sehr kluge Sätze stehen. Man sollte wirklich mehr Mut beweisen beim Fotografieren und anstelle des reinen Abfotografierens der Realität eher auch mal subjektive Fotos gestalten.

Ein Satz hat mir besonders gut gefallen / Zitat: “Akzeptiert man, daß Fotografie ein kreatives Medium – vergleichbar mit Malerei oder Musik – ist, dann muss man auch akzeptieren, daß Bildgestaltung keinen Dogmen unterliegt.“   Dummerweise werden Bilder trotzdem meistens nach starren Regeln bewertet (Goldener Schnitt, Schärfe etc.)

Einige Fotoblogs im Netz unterwandern das ja schon mit durchaus witzigen Projekten wie Cam unsharp oder ähnlichen Geschichten. Ich denke, dass erst dort, wo Fotografie wieder als Kunst bewertet wird, auch wieder mehr Freizügigkeit herrscht. Allerdings sollte man sich bei ausgefallenen Fotos schon was gedacht haben. Wenn ein Bild einfach nur unscharf ist, weil man nicht aufgepasst hat, dann ist es selten ein Kunstwerk. Aber seht euch mal die Galerie “Ways of Life” bei Stölting an, das ist klasse (finde ich). Auch die monochromen Fotos sind super, wirken auf mich wie HDR.

Die Falle

. . . mit dem Salat.  Ich bin wieder drauf reingefallen. Heute Abend habe ich mir Blattsalat mit zusätzlich Gurken und Tomaten gemacht, dazu Thunfisch (ich schreibe den immer noch mit “H” und bleib dabei).

Vorurteil Nr.1 habe ich bewußt umgangen: Salat ist nichts für den Winter. Ganz im Gegenteil, er war superlecker und trotz der Soße aus Mirac*e Wh*p und Cr*me Fine sowie Kräutern punktemässig auch voll in Ordnung.

Vorurteil Nr.2: Salat macht nicht satt, da gehört Brot dazu. Und genau da bin ich dann voll ins Punktenäpfchen getreten. Na ja – schlimm ist es nicht, es bleiben sogar immer noch 2,5 Restpunkte heute übrig. Interessant ist übrigens auch die Spalte mit dem: Bewerten Sie ihre Sättigung beim Tagesplan. Da habe ich heute Abend “leicht übersättigt” eingeben müssen und das sagt schon alles. Und wie kommt es dazu? Mein Mann hätte irgendwann gesagt “ich bin satt, den Rest lass ich stehn.” Bei mir heißt es nach wie vor “was auf dem Teller ist, wird gegessen!” Eine blöde Angewohnheit und so schwer abzulegen.  Ich schätze, daran muss ich noch arbeiten.

Spielsachen

Ein Projekt von Heuni

Bei Heuni entdeckt: Das Kind in Dir – ein Projekt, das in dieser Woche angefangen hat und mit dem ersten Thema heute auch schon endet.

In dieser Woche geht es um Spielsachen. Da muss ich nachdenken. Viele Spielsachen hatte ich nie. Das war erstens in den frühen Fünfziger Jahren nicht üblich und zweitens war auch kein Geld dafür da. Aber das soll nicht heißen, dass nicht meine Eltern im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Spielsachen gesorgt hätten. Vielleicht erinnere ich mich auch nicht richtig, denn die meisten Puppensachen waren nicht mein Ding. Ich weiß noch, dass ich eine Puppe mit tollem Haar geschenkt bekam – die sicher auch teuer war – und ihr als Erstes die Haare abschnitt. Da war meine Mutter echt sauer.

Ich hatte eine Puppenstube. Es gibt jede Menge Fotos, die mich samt Puppenstube an Weihnachten zeigen. Mein Problem war, dass mir niemand das Spielen beigebracht hat. Das klingt komisch, aber ich wette, es ist so, dass ein Kind das Spielen auch lernen muss. Ich war quasi ein Einzelkind (ein Nachkömmling, der Bruder 17 Jahre älter), immer zu Hause, meine Mutter wollte mich nicht in den Kindergarten geben, aber sie selbst hat mit mir auch nicht gespielt. Interessiert haben mich dann eher Spielsachen, die irgendwie “funktionierten” oder das jedenfalls tun sollten: eine Mininähmaschine, ein kleiner Mixer, ein Puppenherd. Aber diese Teile funktionierten selten lange und außerdem hatte ich keine Spielkameraden. Was also sollte ich mit dem Krempel?

Spielsachen wurden bei mir sehr schnell von Büchern abgelöst. Sobald ich lesen konnte, gab’s nichts Anderes mehr. Als Erwachsene und vor allem als Mutter habe ich erst gemerkt, welche Defizite ich da habe. Man kann schlecht weitergeben, was man nicht selbst gelernt hat. Aber meine Jungs sind in den Kindergarten gegangen, auch die Tür stand bei uns immer für Freunde offen und heute haben beide nach wie vor eine langjährige Clique, in der sie fest eingebunden sind. Ich habe bis heute selten mal Spaß am Spielen (Gesellschaftsspiele), habe erst durchs Internet Freunde gewonnen und das Lesen ist neben dem Fotografieren nach wie vor meine Lieblingsbeschäftigung.

Ich habe auch keine Spielsachen aus der Kindheit aufgehoben – Bücher schon. Jetzt mit Fünfzig “+”, habe ich mir ab und an mal ein Kuscheltier im Opelzoo gekauft, einfach weil ich es niedlich finde. Diese Tiere sind natürlich auch eine ganz andere Klasse als die meiner Kindheit.

Tja – so ist das mit den Spielsachen und den Erinnerungen, vielleicht ein Grund, warum mein Herz grundsätzlich nicht an “Sachen” hängt, es sei denn, man kann damit etwas “Sinnvolles” anfangen ;-)

Mal so ein ganz typisches Foto: Papa zeigt mir die Babypuppe, doch was soll ich damit? In meiner Umgebung gibt es weit und breit keine Babies und keine jungen Mütter, die mir gezeigt hätten, wie man mit Babies umgeht. Das Bambi war gerade unglaublich “in”, aber es war alles andere als ein Kuscheltier. Der Schlitten rechts unten im Bild, das war dann schon eher nach meinem Geschmack. Aber der wurde nur benutzt, wenn Papa am Wochenende mal Zeit hatte (Schnee gab’s in meiner Kindheit eigentlich immer genug im Winter). Wenn wir im Februar/März dann zum Skilaufen fuhren, war ich dann auch eines der jüngsten Skihaserl auf der Seiser Alm oder in Davos.

Soweit mein Beitrag zum Thema “Spielsachen”. Was ist nun aber mit dem Kind in mir? Das habe ich wohl nie ausgelebt, heute ist es irgendwie zu spät. Das bedaure ich, das hat mir Depressionen verursacht, das ist wohl auch die Ursache für meine Sozialphobie, aber ich habe mich inzwischen damit arrangiert. Das Internet ist mir dabei durchaus eine große Hilfe.

Theoretisch

. . . ein zauberhafter Wintermorgen, wenn man den Schnee nicht so satt hätte. Auch letzte Nacht hat es wieder munter geschneit und inzwischen ist alles wieder weiß und die Schneeberge wachsen bereits wieder in die Höhe. Aber es ist hell, der Wind hat aufgehört und die Sonne scheint sogar. Als doch ein Tag,  den man schön finden könnte? Schaun wir mal.

Tulpen für Frühlingsgefühle,
warmer Haferbrei mit Obst für einen wohligen Start in den Tag

Ab morgen dreht sich bei unserem Großen alles um den Fasching. Wie seit Jahren nimmt er sich für die tollen Tage sogar Urlaub. Allerdings liebäugelt er in diesem Jahr mit langen Unterhosen unter dem Kostüm. Die Karnevalsumzüge werden es bei diesen Wetterverhältnissen auf alle Fälle nicht leicht haben.

Junior No.2 ist eigentlich wie die Eltern Karnevalsverächter, hat sich aber kurzfristig zum Quartier Latin auf dem Uni Campus überreden lassen – eine schon zu meinen Zeiten wilde Angelegenheit. Er wird nun kurzfristig zum Hippie ausstaffiert. Komisch – damals Ende der Sechziger, als wir noch das Quartier Latin besuchten, war Hippie sein ein Lebensgefühl, heute ist es ein Faschingskostüm. Aber zu Andi passt das. Ich glaube mein Jüngster hätte sehr viel besser als ich selbst in diese Zeit gepasst.

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Der Tag war bis jetzt gegen 15 Uhr wirklich schön. Wir haben Temperaturen über Null und die Sonne ist immer noch sichtbar, wenn auch verschleiert. Es tanzen schon wieder so einige Schneeflocken in der Luft.  Aber heute habe ich zum ersten Mal das Gefühl, als könnte es demnächst mit dem Frühling doch was werden.


Mittagessen: Fisch und Gemüse satt

Ich habe noch selten soviel Obst und Gemüse verputzt wie in dieser Woche. Sowohl unsere Obstschalen (inzwischen zwei!) als auch das Gemüsefach im Kühlschrank sind ständig leer. Es ist schon seltsam, man muss einen Schalter im Kopf umlegen, damit es funktioniert. Solange ich nur ab und an mal dachte, ich müsse nun endlich mal abnehmen und besser essen, hat das gar nichts gebracht. Aber seitdem ich mich bewußt dafür entschieden habe (Rosi sei Dank, obwohl sie nur passiver Mittler war), ist es relativ einfach. Ein Prüfstein wird sicher das Wochenende, aber da werde ich vermutlich dann meine Zusatzpünktchen einsetzen, die ich bisher noch nicht angerührt habe. Denn bei Kaffee und Kuchen wird’s kritisch.

Copyright

Meine Fotos dürfen nur mit meiner ausdrücklichen Genehmigung weiter verbreitet werden. Die hier und auf meinen anderen Webpräsenzen veröffentlichten Inhalte (Fotos, Texte etc.) sind mein geistiges Eigentum und unterliegen dem Urheberrecht. Näheres siehe auch unter RheinMainArts.de

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