Einkaufen gehn
. . . der Tiere wegen. Ja, für uns hätte ich noch nichts gebraucht. Frisches Brot ist gerade wieder fertig und sonst ist noch so ziemlich alles da. Aber es fehlte an Katzenfutter
und an Vogelfutter
. Was will man da machen? Ich habe dann aber gleich wieder meine Vorräte an Obst, Salat und Gemüse aufgefüllt. Im Winter ist gesund kochen nicht gerade billig, aber sei’s drum, das ist es mir wert. Hab auch fair gehandelte Milch und Biomilch entdeckt. Ich schätze mal, dass die Bauern der Biomilch auch fair bezahlt werden. Deshalb hab ich die Biomilch gekauft.
Das Tierfutter hab ich bei Köl*e gekauft und ein bisschen rumgeknipst. Das kann ich mir dort nie verkneifen, hat auch noch nie einer gemeckert. Aber ich mach’s auch ohne Blitz (und mit der Minidigi ziemlich unauffällig *gg*).
Fasching
Genau genommen sollten wir ja alle in diesen Tagen unterwegs sein und mit dem Fasching den Winter austreiben. Wenn ich mich richtig erinnere, ist das Austreiben der kalten Jahreszeit die eigentliche Bedeutung des Karnevals. Interessant ist auch, dass Deutschland im Gebrauch der Wörter Fasching und Karneval offenbar zweigeteilt ist, jedenfalls in einen Karnevalsnorden und einen Faschingssüden. Fasching in Köln – nee, oder? Jeder spricht vom Kölner Karneval. Und Karneval in Mainz? Auch nicht – das ist die Meenzer Fassenacht. Fastnacht und Fasching kommen aus dem altdeutschen Sprachgebrauch und natürlich vom Begriff des Fastens. Die Fast-Nacht war also ursprünglich nur ein Tag bzw. eine Nacht. Fasching kommt von “Vaschang”, einem Wort das „Fastenschank“ bedeutete und damit den letzten Alkoholausschank vor der Fastenzeit meinte. Karneval wird vom lateinischen “carne” und “levare” abgeleitet, was soviel bedeutet wie sich vom Fleisch (-genuss) zu verabschieden.
Die katholische Kirche kennt während der Fastenzeit den Sonntag Lätare (lat. laetare: freue dich!). An Laetare wird das Fasten ausgesetzt: An diesem Tag darf der Christ „secundum carnem“ (gemäß dem Fleisch) leben; während die Fastentage ihm gebieten, „secundum spiritum“ (gemäß dem Geiste) – also unter Verzicht auf fleischliche Genüsse – zu leben [Quelle:Wikipedia] Ich glaube, den Kirchenherren ist die Fastenzeit noch nie leicht gefallen. Wer sonst im Überfluss lebt, dem dürfte Fasten schwerer fallen als den kleinen Leuten, die sowieso wenig haben. Und wann warder Unterschied größer als im Mittelalter? Ach ja – habe ich schon erwähnt, dass im Moment bei uns der Bischof von Limburg ständig in der Zeitung erwähnt wird? Der hohe Herr – Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst – soll für weit über 2,5 Millionen Euro ein Wohnhaus, einen Amtssitz und eine Privatkapelle in unmittelbarer Nähe zum Domerhalten, während anderenorts die Kirchen ums Überleben kämpfen. Das Mittelalter ist doch noch gar nicht so weit entfernt! Nicht dass mich die Kirchen überhaupt groß interessieren würden, aber sowas macht doch nachdenklich.
Übrigens – am Radioprogramm habe ich an Fasching nichts auszusetzen. Heute laufen die schönsten Oldies. Im Moment “San Francisco” von Scott McKenzie. Andi kam mit seinem Hippiekostüm wohl auch gut an, alle sprachen ihn als John Lennon an *lach* – war übrigens auch meine erste Assoziation als ich ihn in seinen Klamotten sah. Eine gewisse Ähnlichkeit ergab sich zwangsläufig.
Ein “Narr” in San Franciscos Chinatown
Hier geht’s zu Scott McKenzies San Francisco bei YouTube
An dem Foto oben sieht man, das ich mit Photoshop immer noch rumexperimentiere. An sich sollte der Schriftzug nicht so groß erscheinen, ich dachte er würde sich beim Speichern fürs Web proportional mit verkleinern – stimmt aber nicht. Außerdem ist 2009 natürlich falsch. Es hätte 2008 heißen müssen – egal. Aber je mehr ich mit PSE arbeite, umso besser gefällt es mir. Der Organizer ist auf jeden Fall perfekt und auch der Bildbearbeitungsteil steckt voller Möglichkeiten, die man sich erst nach und nach erschließt.
Ach ja, ansonsten schneit’s hier natürlich weiterhin – was sonst? Und ich schlucke wieder Volta**n, weil’s ohne nicht geht, welch selbiges mir dann wieder auf den Magen schlägt. Ganz schön blöd. Aber immerhin – heute war Wiegetag bei WW – letzten Montag hab ich ja angefangen – und ich bin 2 Kilöchen los. Find ich gut, denn ich habe dabei keinen Moment gehungert, mich gesund ernährt und kann also davon ausgehen, dass es kein reiner Verlust von Körperwasser ist.















Eure Kommentare