Samstag
. . . ohne besondere Vorhaben – irgendwie ein bisschen müde, aber sonst okay. Das Wetter ist recht wechselhaft, aber bislang besser als gestern. Kühler ist es, windig, aber wenigstens wieder trocken und ab und an zeigt sich auch mal die Sonne. Bin noch am Überlegen, ob ich was im Garten machen soll, aber im Haushalt gibt es auch genug zu tun. Schaun wir mal . . .
Garfield ist unter die Feinschmecker gegangen. Statt wie andere Katzen draußen Gras zu fressen, hab ich ihn doch heute an meiner Kresse am Küchenfenster erwischt. Also sowas!
Kresse ziehen ist eine feine Sache – nichts keimt schneller. Man sieht also sofort, was man gesät hat *lach*. Und außerdem ess ich gerne Kresse und Schnittlauch auf dem Butterbrot.
Nieswurz
Also, ihr Lieben mit den Lenzrosen ist es so: die wissenschaftliche Bezeichnung ist Helleborus, zweifellos ein griechischer Wortstamm, die Bedeutung ist hingegen nicht wirklich eindeutig geklärt. Bei Wikipedia findet man folgendes: die Gattungsbezeichnung leitet sich entweder aus den griechischen Wörtern hellein = töten und bora = Speise ab oder aus den griechischen Wörtern ellós = Hirschkalb und bora = Speise. Tatsache ist, dass alle Helleborusarten giftig sind, also tendiere ich zur ersten Erklärung. Besser erklären kann man die deutsche Bezeichnung Nieswurz. Mit dem geriebenen Pulver aus der Wurzel kann man einen Niesreiz auslösen. Lenzrosen, Schneerosen oder gar Christrosen heißen sie deshalb, weil sie sehr früh im Jahr erscheinen, manche bereits im Dezember. Die Gattung Helleborus gehört übrigens zu den Hahnenfußgewächsen, den Ranunculaceae. Zur gleichen Familie gehören auch die Buschwindröschen, die man demnächst wieder im Wald finden kann und der im Garten meist ungeliebte gelbe Hahnenfuß, der bei uns Butterblume genannt wird.
Lenzrosen
So, hier kommt die Nachlieferung. Leider ist es heute nass und trübe und so richtig gut sind die Fotos auch nicht geworden. Aber man kann halt nicht alles haben.
“Frills” – das musste ich erst mal nachlesen – das bedeutet Rüschen, aber auch sowas wie Schnickschnack.
Was ich mir nun gestern Abend angeguckt habe, wollten einige von euch wissen. Ja, ich habe mich für Kirschblüten Hanami entschieden. Für diejenigen, die damit nichts anfangen können: Hanami (jap. 花見, „Blüten betrachten“) ist die japanische Tradition, in jedem Frühjahr mit sogenannten „Kirschblütenfesten“ die Schönheit der in Blüte stehenden Kirschbäume zu feiern [Quelle: wikipedia]. Der Film ist ein Kinofilm von Regisseurin Doris Dörrie aus dem Jahr 2008 und man sieht dort die Schauspieler Hannelore Elsner und Elmar Wepper mal von einer ganz anderen als der gewohnten Seite. Wobei mich Elmar Wepper am meisten beeindruckt hat (er hatte allerdings auch die größere Rolle). Am Anfang hatte der Film in meinen Augen gefährliche Längen, bei denen man zwar nicht aus dem Kino flüchtet aber gerne mal die Fernbedienung nimmt und auf einen anderen Sender wechselt. Das habe ich glücklicherweise nicht getan. In dem Augenblick, in dem Rudi in Japan landet und die kleine Butoh-TänzerinYu kennenlernt, wird der Film faszinierend und bleibt es bis zum Ende.
Supi!
Das war doch heute ein Tag ganz nach meinem Geschmack (mal abgesehen vom Blick auf den Kontostand, aber der Februar ist ja gnädig). Vom angekündigten Regen bisher (17:30 Uhr) keine Spur. Ganz im Gegenteil, über Mittag war hier Frühling pur
. Ich bin für zwei Stunden im Garten verschwunden, habe geschnitten, gemacht, getan, mir den ersten leichten Sonnenbrand (also eine leichte Röte) *** und die ersten schmutzigen Hände dieses Jahres geholt.
. Rosen und Clematis treiben schon und überall, wo ich aufgeräumt habe, gucken die Spitzen der Frühjahrsblüher aus der Erde. Dann bin nach Wallau gedüst, hab mir ers tim Restaurant des schwedischen Möbelhauses einen Lachs-Teller gegönnt und danach meinen Bruder besucht, den ich natürlich auch im Garten angetroffen habe. Der Rückweg führte erbarmungslos bei Deh*er vorbei - nein, nicht vorbei, ins Gartencenter hinein natürlich. Hatte ich mir bei Ik*a schon ein paar Töpfchen mit vorgetriebenen Narzissen mitgenommen (die kleinen gelben Tête a tête und ein größeres mit gefüllten), so mussten beim D*hner zwei Lenzrosen mit in den Wagen. Die werde ich morgen mal fotografieren. Die eine Pflanze blüht altrosa und ist ein Helleborus eriesmithii und heißt “HGC Pink Frost”, die andere ist eine gefüllt blühende, weiße Helleborus niger Hybride und heißt “HGC Snow Frills”. Das HGC steht für Helleborus Gold Collection, gucken könnt ihr schon mal HIER. Ein Minitreibhaus für meine Tomatensamen musste auch noch mit, so eines für die Fensterbank. Hab mir auch gleich noch Samen für eine orangfarbene Minitomatensorte mitgenommen. Auf die Aussaat warten jetzt Ravello F1 eine Mini-San Marzona Tomate (rot), eine Sweet Million F1 Cherrytomate und die eben die Santorange mit dattelpflaumenförmigen Früchten. Von der Wuchshöhe her – 1,50m – sind die alle Kübel geeignet. Da will ich doch mal hoffen, dass das Wetter auch morgen noch Sonnenschein für mich hat. Dann muss ich aber dringend mal das Außenwasser tagsüber anstellen, denn die Bambuspflanzen müssen unbedingt gewässert werden. Die haben vom Winter her total eingerollte Blätter.
Eben zieht wieder ein großer Schwarm Wildenten über den Himmel. Kraniche haben uns auch schon passiert.
*** Doch Sonnenbrand, das Gesicht feuert!
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TV Tipp für heute Abend: auf arte “Kirschblüten Hanami“ oder im NDR etwas über die Inselkette der Alëuten (Alaska) – da gäb es auch wieder ein tolles Foto von TV today, das sich für den Desktop eignet: guckst du hier .
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