Drei Stunden
. . . an Main und Nidda entlang war ich heute unterwegs. Das Wetter war wunderbar. Ich war jedoch froh, dass ich die leichte Übergangsjacke der letzten beiden Tage wieder gegen meine Winterjacke getauscht hatte. Ich wollte an sich nur mal nach dem Hochwasser gucken. Aber an der Batterie (Mainpromenade in Höchst) angekommen, stellte ich fest, dass ich dort bereits wieder parken konnte. Also hab ich fix mein Auto unter der Leunabrücke abgestellt und bin losgelaufen.
Wo hier die Schwäne schwimmen, ist normalerweise ein halbrunder Platz mit Stufen – die Anlegestelle der Höchster Fähre – an dem die Leute stehen oder sitzen, die mit der Fähre rüber nach Schwanheim wollen. Dieses Schwanenpaar, das ich später nochmal am Hotelschiff fotografieren wollte, war der Auslöser dafür, dass ich schließlich bis Griesheim gelaufen bin. Vorher habe ich aber einen Abstecher durch den Schlossgraben gemacht, auf dessen Wiesen Schneeglöckchen blühen.
Das “Oberstübchen” vom Schlossturm
Habt ihr gestern Abend “Unser Star für Oslo” geguckt? Vielleicht erinnert ihr euch an Rea Garvey, den irischen Frontmann der Band Reamonn, der in der Jury saß. Er erwähnte, dass er die Kandidatin Jennifer Braun mit ihrer Band in Höchst gehört und gesehen hätte. Höchst!!! - nicht Frankfurt! Das ging mir doch runter wie Öl. Er meinte damit das Höchster Schlossfest im vergangenen Jahr, das unter dem Motto “Fáilte Trá Lí – Willkommen Tralee” stand. Die irische Stadt Tralee war der Schlossfestpartner.
Am Main ging’s dann weiter bis nach Griesheim – immer fleißig auf der Suche nach dem Schwanenpaar, das just in dem Moment in Höchst den Abflug machte, als ich das Objektiv an der Kamera wechselte. Ich habe allen Ernstes in knapp drei Stunden rund 80 Fotos gemacht. Die kann ich euch natürlich nicht alle hier zeigen. Einen großen Teil werde ich aber auf meiner Homepage unterbringen. Da gibt es ja bereits unter der Rubrik “Höchst” einen Unterordner “Spaziergänge“. Wenn ich die Seite angelegt habe, schreib ich den Link dann nochmal hier in den Blog rein.
An der Wörthspitz(e), wo die Nidda in den Main fließt und sich normalerweise eine
grüne Landzunge befindet, steht derzeit alles im Wasser.
Auf dem Rückweg nach Höchst habe ich den Weg an der Nidda entlang genommen, der aber keine Fotomotive bot. In Höchst bin ich noch zum Bolongaropalast hoch, wo ich nur den generalüberholten Pelikan auf der Turmspitze fotografieren wollte, den ein Sturm des letztjährigen Frühjahrs heruntergeholt hatte. Der Garten bot dann aber eine Überraschung: eine ganze Wiese voller Winterlinge – ein herrlicher Anblick.
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Ich habe übrigens keine Ahnung, warum sich die Familie Bolongaro diesen Vogel für ihren Palast ausgewählt hat.
Allmählich verschwindet die Sonne im Westen und ich bin nach fast drei Stunden an meinem Ausgangspunkt wieder angekommen. Gäbe es die “Schönen Momente Herbst/Winter” noch, dann gehörte der heutige Nachmittag wirklich dazu. Was spricht denn gegen eigentlich gegen ein neues Projekt: “Schöne Momente im Frühling 2010″? Ich bin dabei!
Kommentare & Spam
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Wie ihr seht, haben wir wieder richtig schönes Wetter, aber kalt ist es schon – jedenfalls im Schatten, die Sonne wärmt. Auf Bach und Teich waren heute morgen wieder dünne Eisschichten zu sehen. Für Vögel und Katzen gibt es aber jede Menge freie Stellen zum Trinken und Baden.
Jeanie mal mit dem Tele von der erhöhten Terrasse aus fotografiert
(sonst haut sie ja immer gleich ab)
Meine Primelschätze von gestern
Wer die Fotos in etwas größer und nacheinander angucken will, der klickt einfach das oberste an.
So, nun muss ich aber notgedrungen mal wieder was tun, auch wenn mich das schöne Wetter eigentlich nach draußen lockt. Aber Bügeln und Putzen muss eben auch sein. Immerhin ist es nun abends schon wieder bis nach 18 Uhr hell, da kann man einfach wieder mehr erledigen. Und ich brauche einfach für viele Dinge natürliches Licht.
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